Schäuble stellt sich auf Griechenland-Pleite ein
10.09.2011 | 22:12 Uhr 2011-09-10T22:12:00+0200
Hamburg. Aller Rettungsbemühungen für Griechenland zum Trotz bereitet sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble offenbar bereits auf eine Insolvenz des hoch verschuldeten Landes vor. Einem Bericht zufolge rechnen seine Beamten verschiedene Szenarien durch.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) stellt sich einem Medienbericht zufolge auf eine Insolvenz Griechenlands ein. Beamte des Ministeriums spielten sämtliche Szenarien durch, die sich im Falle eines Zahlungsausfalls des Landes ergeben könnten, berichtete der „Spiegel“ am Samstag vorab.
Danach gebe es grundsätzlich zwei Varianten einer Griechenland-Pleite: In der ersten bleibt das Land in der Währungsunion, in der zweiten gibt es den Euro als Zahlungsmittel auf und führt die Landeswährung Drachme wieder ein.
Neue Regeln für den Austritt aus der Euro-Zone?
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier dringt derweil darauf, möglichst schnell Möglichkeiten zum Austritt aus der Euro-Zone zu schaffen. „Wenn die Spar- und Reformanstrengungen der griechischen Regierung nicht erfolgreich sind, müssen wir uns auch die Frage stellen, ob wir nicht neue Regeln brauchen, die den Austritt eines Euro-Landes aus der Währungsunion ermöglichen“, sagte er dem Magazin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Deutschen kurz zuvor noch zur Geduld mit dem hoch verschuldeten Griechenland aufgefordert . „Was über Jahre versäumt wurde, kann nicht über Nacht behoben werden“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. (dapd)

13:38
Also, Schäuble will keine Aufstockung des Rettungsschirms um jedes Preis:
Also bisher ist unser Anteil ca. 211 Milliarden € eventuell plus 20% bei Ausfall anderer Euro-Länder und die EZB hat bereits 120 Milliarden €, für die wir auch anteilig aufkommen könnten und was noch?
Also es reicht, Merkel und Schäuble sind überfordert, und immer die vorzeitigen Widersprüche, die dann in Zustimmung gipfeln.
Reden wir über Neuwahlen, und geben wir verantwortungsvollen Politikern unser Vertrauen!
13:13
Nein, die Goldvorräte werden nicht gepfändet in diesem Pleiteland. Dafür bürgt ja schließlich das deutsche Volk. Das ist doch absurd!!! Unsere Politik verrät unser Land.
23:19
Zur geordneten Insolvenz GRs gehört aber auch die Schuldauslösung in Gold oder was?
22:29
Wichtiger wäre, Schäuble würde endlich den Spendenskandal klären. So einem Mann kann man nicht vertrauen. Er verkauft unser fleißiges Land aus.
19:23
Die Banken und Versicherungen sind doch Dank der Rekierung(Was für eine Farce) Ihre Schudverschreibungen los,Der Steuerzahler wird zur Kasse gebeten und Griechenland darf jetzt Pleite gehen.
17:16
Man sollte vielleicht doch noch einmal die Zusammenhänge klar machen.
In absoluten Zahlen betragen die Schulden Griechenlands nur ca 1/6 der deutschen Schulden. Berechnet wird aber das Verhältnis zum BIP und da schneidet Griechenland eben sehr schlecht ab.
Wenn man aber jetzt durch Sparmaßnahmen die absoluten Zahlen verbessern kann, gleichzeitig aber durch eben diese Sparmaßnahmen die Wirtschaftsleistung zurückgeht, ändert sich an der relativen Verschuldung gar nichts.
Was da von Griechenland erwartet wird, ist die Quadratur des Kreises.
In der Zeit der Finanzkrise hat Deutschland genau den umgekehrten Weg beschritten und durch milliardenschwere Konjunkturprogramme die Wirtschaft angekurbelt.
15:03
Und weg ist das Geld....
14:30
Das scheint wohl eine schwere, kaum lösbare Aufgabe zu sein, die nur mit Geduld (seit wann?) bei eventueller Insolvenz aller oder einzelner Euro-Länder irgendwann, bei Minimierung von Verlusten (für wen?) und größten Umfangs bisher ohne Vergleich, am lebenden System erfolgen soll!
Wer will das vertreten?
13:58
Im Urlaub habe ich am Mittelmeer eine Rampe gesehen, an der täglich ein Lastwagen voller Euro-Scheine seine Ladung ins Meer gekippt hat...am Steuer saß eine Frau!
13:49
Schäuble ist ja nicht dumm. Er denkt schon an die nächste Wahl und hört auf Umfrageergebnisse. (siehe plötzlichen Atomausstieg). Wie soll Griechenland denn jemals seine Schulden zurück zahlen? Aber daß man GR niemals hätte in die EU herein lassen dürfen, ja davon hört man aus der Regierung nichts. Wir sind selbst hoch verschuldet, aber wir garantieren für die Schulden der anderen.