Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Wirtschaft

Santander tritt vom Kauf von RBS-Filialen in Großbritannien zurück

13.10.2012 | 09:51 Uhr
Foto: /AP/SANG TAN

Die spanische Bank Santander hat sich aus den Verhandlungen über den Kauf von 316 Filialen des Kreditinstituts Royal Bank of Scotland (RBS) in Großbritannien zurückgezogen. Nun müsse das Geldhaus nach einem neuen Kaufinteressenten suchen, kündigte RBS-Vorstandsvorsitzender Stephen Hester am Freitag an.

London (dapd). Die spanische Bank Santander hat sich aus den Verhandlungen über den Kauf von 316 Filialen des Kreditinstituts Royal Bank of Scotland (RBS) in Großbritannien zurückgezogen. Nun müsse das Geldhaus nach einem neuen Kaufinteressenten suchen, kündigte RBS-Vorstandsvorsitzender Stephen Hester am Freitag an.

Laut EU-Vorgaben muss die teilverstaatliche RBS die Filialen veräußern, um staatliche Hilfe zu erhalten. Santander begründete ihren Ausstieg damit, dass die Frist für den Abschluss des Vertrags nicht habe eingehalten werden können.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Samstag ist Feiertag, die Geschäfte haben geschlossen - dafür sind am Sonntag in vielen Städten die Geschäfte geöffnet . Was halten Sie von verkaufsoffenen Sonntagen?

Samstag ist Feiertag, die Geschäfte haben geschlossen - dafür sind am Sonntag in vielen Städten die Geschäfte geöffnet. Was halten Sie von verkaufsoffenen Sonntagen?

 
Aus dem Ressort
Heißen soll Energie-Pilotquartier fürs Ruhrgebiet werden
Stadtentwicklung
Mülheim-Heißen soll Energie-Pilotquartier für das Ruhrgebiet werden. Die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr will im Viertel zwischen Bahnlinie und Hingbergstraße Erkenntnisse gewinnen, wie energetische Gebäudesanierungen vorangetrieben werden können. Das Vorhaben ist auf vier Monate angesetzt.
Lufthansa weiter vom Kurs ab - Prognose erneut kassiert
Luftfahrtunternehmen
Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Lufthansa ihr Gewinnziel für 2015 gekappt. Ob der Plan wenigstens für dieses Jahr aufgeht, hängt an den streikfreudigen Piloten. Deren zahlreiche Ausstände dieses Jahr hätten bisher rund 170 Millionen Euro gekostet.
Wut in der GDL - Weselsky "will nur sein Ego befriedigen"
Streik
Nicht alle Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL wollen der harten Linie ihres Chefs Claus Weselsky folgen. In der Gewerkschaft herrsche ein Klima der Angst, sagen sie und fordern den streitbaren Gewerkschaftsboss auf, von seiner kompromisslosen Haltung im Tarifkonflikt mit der Bahn abzurücken.
Herbstaufschwung lässt Arbeitslosenzahl weiter sinken
Quoten
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober um 75.000 auf 2.733.000 gesunken. Das sind 68.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 6,3 Prozent.
IBM und Twitter werden Partner in der Datenanalyse
Analyse-Software
IBM und Twitter punkteten zuletzt eher selten mit Erfolgsmeldungen. Das Computer-Urgestein tut sich schwer, sein Geschäftsmodell zu modernisieren, und der Kurznachrichtendienst kämpft damit, Geld zu verdienen. Jetzt tun sie sich mit einem Firmen-Angebot zusammen.