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Santander tritt vom Kauf von RBS-Filialen in Großbritannien zurück

13.10.2012 | 09:51 Uhr
Foto: /AP/SANG TAN

Die spanische Bank Santander hat sich aus den Verhandlungen über den Kauf von 316 Filialen des Kreditinstituts Royal Bank of Scotland (RBS) in Großbritannien zurückgezogen. Nun müsse das Geldhaus nach einem neuen Kaufinteressenten suchen, kündigte RBS-Vorstandsvorsitzender Stephen Hester am Freitag an.

London (dapd). Die spanische Bank Santander hat sich aus den Verhandlungen über den Kauf von 316 Filialen des Kreditinstituts Royal Bank of Scotland (RBS) in Großbritannien zurückgezogen. Nun müsse das Geldhaus nach einem neuen Kaufinteressenten suchen, kündigte RBS-Vorstandsvorsitzender Stephen Hester am Freitag an.

Laut EU-Vorgaben muss die teilverstaatliche RBS die Filialen veräußern, um staatliche Hilfe zu erhalten. Santander begründete ihren Ausstieg damit, dass die Frist für den Abschluss des Vertrags nicht habe eingehalten werden können.

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