Rücklagen der Arbeitsagentur schmelzen dahin
08.05.2009 | 09:28 Uhr 2009-05-08T09:28:00+0200
Berlin. Das Finanzpolster der Bundesagentur für Arbeit (BA) schmilzt wegen der Wirtschaftskrise noch schneller weg als befürchtet. Medienberichten zufolge wird die Arbeitslosenversicherung in diesem Jahr ihre Rücklagen von ursprünglich 16,7 Milliarden Euro bis auf 1,9 Milliarden Euro aufbrauchen.
Das Finanzpolster der Bundesagentur für Arbeit (BA) schmilzt wegen der Wirtschaftskrise noch schneller weg als befürchtet. Wie das «Handelsblatt» aus BA-Kreisen erfuhr, wird die Arbeitslosenversicherung in diesem Jahr ihre Rücklagen von ursprünglich 16,7 Milliarden Euro bis auf 1,9 Milliarden Euro aufbrauchen. Zu diesem Ergebnis kommt demnach eine neue Finanzprojektion der BA auf Basis der neuen Konjunktur-Eckwerte der Bundesregierung.
Defizit soll auf fast 15 Milliarden Euro ansteigen
Das operative Defizit der Arbeitslosenversicherung steigt laut «Handelsblatt» im laufenden Jahr auf fast 15 Milliarden Euro an. Ende April hatte BA-Chef Frank-Jürgen Weise noch eine Größenordnung von 13 bis 14 Milliarden Euro vorausgesagt. Entsprechend der neuen Projektion dürfte die BA ihre Ausgaben bereits ab Februar 2010 nur noch mit zusätzlichen Bundeshilfen decken können. Für das Gesamtjahr 2010 zeichnet sich für die Beitragskasse laut dem Bericht ein Bedarf von fast 20 Milliarden Euro aus Steuermitteln ab.
Grundlage ist die Annahme der Regierung, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um sechs Prozent schrumpft. Auf Basis der früheren Konjunkturprognose von minus 2,25 Prozent hatte die BA ursprünglich für 2009 lediglich mit einem Defizit von 10,9 Milliarden Euro gerechnet. Hauptgrund für die negative Finanzentwicklung sind steigende Ausgaben für Arbeitslosen- und Kurzarbeitergeld bei gleichzeitig sinkenden Beitragseinnahmen. Mit 2,8 Prozent ist der Arbeitslosenversicherungsbeitrag derzeit um 3,7 Prozentpunkte niedriger als in den Abschwungjahren 2001 bis 2005. Allein dies entspricht einer Differenz von 30 Milliarden Euro. Die Bundesregierung hat bereits zugesichert, den Beitragssatz auch 2010 nicht anzuheben. (afp)

21:20
Die Wirtschaft plündert, trotz der dicken Gewinne in der Vergangenheit, jetzt die Agentur für Arbeit aus.
Die müssen das mit der sozialen Marktwirtschaft missverstanden haben.
Die Kohle fehlt jetzt an allen Ecken und Enden um Arbeitslose mit Maßnahmen zu fördern.
Diese sind nämlich fast gänzlich eingedampft worden.
13:16
Also !!!!!
ich habe ein (kleines)unternehmen und habe ersparnisse für schlechte zeiten so das ich meine angestellten auch weiterbeschäftigen kann.
ich frage mich immer was machen die großen unternehemen mit dem GEWINN ?????
es kann doch nicht sein das ich spare für schlechte zeiten und die großen die kohle vom staat bekommen
die würden nix kriegen
09:35
Solange die Agentur Geld für Schwachsinn wie diesen hier hat -> http://www.elo-forum.org/off-topic/37552-riesen-puschel-bommel-schwachsinniger-ma%DFnahme.html , kann es mit dem Geldmangel ja nicht so weit her sein.
08:50
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08:41
Für Unternehmer ist immer genug Geld da, je größer das Unternehmen ist.......ihr Sklaven dürft nur Zahlen und später werdet ihr doch auf Hartz4 gefahren
06:43
Da fließen also die schön angesparten Mrd. Euro der Arbeitsagentur in die Stütze der Kurzarbeit, und die, die davon nichts haben, da arbeitslos, haben lustig mitfinanziert. Herrlich, dass in dieser Scheindemokratie immer einige Wenige auf Kosten der Allgemeinheit ein finanziell abgesichertes Leben führen. Tja, Gerechtigkeit und Gemeinwohl gilt hat immer wieder nur wenig Glückliche. Und da sich die Kaufkraft im stetigen Sinkflug befindet, kommt der nächste Aufschwung (oder so etwas Ähnliches) am Sanktnimmerleinstag. Gott sei Dank trösten uns die (Wahl)Sprüche der Politiker und Zukunftsprognostiker.
03:25
Und das haben die Wirtschaftsauguren der Regierung nicht vorhergesehen?
Die wissen doch sonst alles und dürfen daher seit Jahr und Immer die Regierung(en) beraten.
Prof. Bernd Raffelhüschen, Bernd Rührup und der allwissende Prof. Un-Sinn aus München haben hier auf der ganzen Linie versagt.
02:21
Laut einem Bericht in der Aktuellen Stunde, WDR beabsiss chtigt der Sozialminister NRW Laumann bei den Arbeitsagenturen und ARGEn vorzusprechen und zu bitten, dass
KURZARBEITER, also Arbeiter und Angestellte in Kurzarbeit die Kurzarbeitergeld erhalten,
UND TROTZDEM HARTZ4 beantragen müssen
KEINE Aufforderung der Argen und Agenturen erhalten, ihre möglicher Weise ZU GROSSE oder ZU TEURE Wohnung gegen eine
angemessene Wohnung zu tauschen.
Abgesehen davon, das die SGB II, III, X Bundesgesetze sind, also auch in NRW gelten,
ist sein Unterfangen also POPULISTISCH, da rechtsunwirksam,
oder eine versuchte BEEINFLUSSUNG der Behörden, die rechtsunwirksam wäre,
in jedem Fall aber, unter AUSDRÜCKLICHEM Hinweis auf seinen Ministerposten,
Ausdruck von
absoluter RECHTSUNKENNTNIS,
UNKENNTNIS der sozalen Lage überhaupt,
und ggfs. sogar noch der Versunch unter den HART4-Empfängern eine Klassenunterscheidung herzustellen.
DER MUSS WEG !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
IN JEDEM FALL.
01:29
Vielleicht mal die Kohle nicht in die nimmersatten Mäuler stopfen, sondern Zeit walten lassen. Aber nee, es macht ja mehr Spass, so zu tun als wenn der Aktionismus nix kostet. So nach dem Motto, ich tue was, jetzt will ich auch meine Diäten haben. Habe ich mir verdient.
Verdient haben nur die Schmarotzer, verloren sind die ganzen Leute, die jetzt nicht wissen wo Mallorca ist. Wer kann sich daran noch erinnern.
Wo war noch gleich der Notgroschen.
Links ist schick und wird das Geld umleiten in die Taschen derer, die es verdient haben. Wer jetzt noch diesen neoliberalen Müll wählt, dem geht es noch zu gut.
Grüss Gott und Glück auf.
23:33
@ 5 Inklusive Rote Übernahme der Grundversorgungsstrukturen der Gesellschaft .WIE BANKEN ; ENERGIESTRUKTUR;WASSERVERSORGUNG ; TRANSPORTSYSTEME