Reallöhne sind kräftig gestiegen

Düsseldorf/Wiesbaden..  Mit einem durchschnittlichen Jahresverdienst von 68 665 Euro für Vollzeitbeschäftigte war die Energieversorgung auch im Jahr 2013 der Wirtschaftsbereich mit der besten Bezahlung. Das ergab eine Verdiensterhebung des Landesstatistikamts (IT.NRW). Im Dienstleistungssektor lag der Durchschnittsverdienst demnach mit 46 495 Euro nach wie vor unter dem im produzierenden Gewerbe (48 862 Euro). Am schlechtesten bezahlt waren laut Statistikamt Tätigkeiten im Gastgewerbe mit 25 922 Euro.

Im vergangenen Jahr konnten sich aber alle Berufstätigen aufgrund der niedrigen Inflation von ihrem Verdienst mehr leisten.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gestern mitteilte, stiegen die so genannten Reallöhne im vergangenen Jahr um 1,6 Prozent – und damit so stark wie seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 nicht mehr.

Obwohl die Bruttolöhne mit 2,4 Prozent leicht unterdurchschnittlich stiegen, blieb wegen der niedrigen Teuerungsrate von 0,9 Prozent mehr Geld übrig.

Doch auch beim Reallohn zeigt sich: In Branchen wie Handel oder Gastgewerbe müssen sich Menschen mit geringen Lohnsteigerungen bescheiden.