Post denkt über Portoerhöhung für Briefe nach
30.06.2012 | 14:24 Uhr 2012-06-30T14:24:08+0200
Frankfurt/Main. Seit mehreren Jahren hat die Deutsche Post das Porto für Briefe in Deutschland nicht erhöht. Das könnte sich einem Medienbericht zufolge im kommenden Jahr ändern. Die Post prüfe, ob sie die Preise erhöhe. Trotz Euro-Krise entwickle sich das Geschäft aber sehr erfreulich.
Die Deutsche Post erwägt, nach mehreren Jahren gleich bleibender Preise das Porto für Briefe in Deutschland anzuheben. "Wir werden im Herbst prüfen, ob die Rahmenbedingungen es ermöglichen, unsere Preise für das nächste Jahr zu erhöhen", kündigte Finanzvorstand Larry Rosen in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut Vorabbericht an. "Fakt ist, dass unser Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen ist", sagte Rosen.
Bisher spüre der Konzern die Auswirkungen der Euro-Krise lediglich in seinem Luftfrachtbereich. "Einige Unternehmen ziehen derzeit den billigeren Transport per Schiff vor", sagte der Post-Vorstand. Insgesamt entwickele sich das Geschäft weiter "sehr erfreulich". Die Post sei zuversichtlich, die Prognosen für 2012 erreichen zu können und erwarte einen operativen Gewinn von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro.
Erhöhung des Portos für Briefe? Man kann durchaus Verständnis für die Überlegungen aufbringen. Ein Kommentar.
Rosen sagte weiter, die Umwandlung von Filialen der Post in sogenannte Partnerfilialen mit Bäckern oder Schreibwarenhändlern sei mittlerweile abgeschlossen. "Dieser Prozess ist beendet." (dapd)

14:14
Wenn die Porto-Erhöhung direkt bei den Briefträgern ankommt kann man sie nur voll und ganz unterstützen.
Schon mal gesehen, wie so einer aussieht, wenn Dauerregen oder gar Gewitter mit Sturmböen angesagt ist? Dem sind sie dann samt ihrem Fahrrad nur mit ihrer Dienstmütze und einem Gummiumhang geschützt ziemlich voll ausgesetzt. Es sieht für mich immer ein bisschen aus wie kurz nach dem Mittelalter, wo der Bote nichts galt und es die Hauptsache war, dass die Depeschen ihren Empfänger erreichten.
Wenn man dann noch bedenkt, dass sie ihre Gesundheit meistens nur aufs Spiel setzten, damit diese dusselige Werbung pünktlich an den Mann kommt....ist es einfach nur grausam!
22:06
Na, so einfach wie #2 sich die Welt strickt, ist sie ja nun nicht.
Tatsächlich war die letzte Preisveränderung bei Briefen um 1ct runter von 56 auf 55ct, und das ist Ewigkeiten her.
So nebenher ist die Post wohl noch der sozial verträglichste Weg, etwas zu versenden.
Was mir nur aufstößt ist dei Aussage, dass das Gescäft "sehr erfreulich" verlaufe, was ja eigentlich bedeutet, dass die Preise voll auskömmlich sind.
20:34
Solange sie nur darüber nachdenken, ist doch alles gut!
19:55
Man kann dankbar sein, dass man viele Sachen auch per Email oder im Netz versenden kann (ein Trend der sich m. E. immer steigern wird)
So gräbt man sich sein eigenes Grab.
18:16
Och, das machen die doch seit Jahrzehnten andauernd...
@2
Seit der Einführng des Euros nicht mehr.
16:03
Ja, so ist das Besonders nach dem Börsengang eines Unternehmens:
Das Geschäft ist zwar erfreulich, aber es könnte eben noch erfreulicher sein.
Der Nutzer muss es aushalten, da das Monopol für Private nach wie vor besteht.