Das aktuelle Wetter NRW 6°C
Autoindustrie

Porsche will 8000 Mitarbeiter binnen acht Jahren einstellen

22.02.2013 | 09:34 Uhr
Porsche will 8000 Mitarbeiter binnen acht Jahren einstellen
Porsche will expandieren. Im Bild die Produktion des Porsche 911.Foto: dapd

Stuttgart.   Der schwäbische Sportwagenbauer Porsche will mehrere Tausend Stellen an seinen Produktionsstandorten in Stuttgart und Leipzig und am Entwicklungszentrum in Weissach schaffen. Das hat Unternehmenschef Müller am Freitag in einem Medienbericht angekündigt.

Der Autobauer Porsche will in Deutschland binnen acht Jahren etwa 8000 Mitarbeiter einstellen. In den kommenden fünf Jahren solle die Belegschaft des Stuttgarter Unternehmens zunächst um 3000 Beschäftigte wachsen, sagte Porsche-Chef Matthias Müller dem "Westfalen-Blatt" aus Bielefeld vom Freitag. Die Personalaufstockung ist demnach geplant, um einen angestrebten Absatz von rund 200.000 Fahrzeugen im Jahr 2018 zu erreichen.

Müller kündigte in der Zeitung zudem Investitionen in die Infrastruktur von Porsche an. So solle das Stuttgarter Werk "umfangreich modernisiert" werden. Auch ein Ausbau des weltweiten Vertriebsnetzes sei im Investitionsvolumen von "deutlich mehr als einer Milliarde Euro" enthalten, sagte Müller. (afp)



Kommentare
22.02.2013
10:57
Porsche will 8000 Mitarbeiter binnen acht Jahren einstellen
von wkah | #3

@ rabarberkuchen

Hat Porsche soviel schlechtere Arbeitsbedingungen als Opel

Wäre mir neu

22.02.2013
10:51
Porsche will 8000 Mitarbeiter binnen acht Jahren einstellen
von rabarberkuchen | #2

Wird nicht passieren. Eher käme noch die Forderung, Porsche soll nach Bochum kommen. Am besten noch mit denselben Arbeitsbedingungen, Löhnen etc., Einenkel und Co. natürlich eingeschlossen...

22.02.2013
10:03
Porsche will 8000 Mitarbeiter binnen acht Jahren einstellen
von Guntram | #1

Jetzt würde ja jeder halbwegs intelligente Opel-Mitarbeiter aus Bochum Bewerbungen schreiben bis zum Umfallen. Aber solange so mancher dort die Einstellung hat "Aus Bochum und Umgebung kriegt mich keiner weg", kann es ja so schlimm nicht sein. Auch Stuttgart und Leipzig haben Fußballstadien und Schulen und nicht alle Wohnungen im Umkreis von Stuttgart sind unbezahlbar. Also ran an die alte Triumph Adler von Omas Dachboden und bewerben, was das Zeug hält. In den 70er hat BMW ganz massiv im Ruhrgebiet geworben...

Aus dem Ressort
Karstadt-Chef plant offenbar weiteichende Sparmaßnahmen
Karstadt
Kurz vor der dem mit Spannung erwarteten Treffen des Karstadt-Aufsichtsrats am Donnerstag hat Interimschef Miguel Müllenbach die Belegschaft der Warenhauskette nach einem Medienbericht auf tiefe Einschnitte eingestimmt. Die Sanierung werde „einschneidende Veränderungen“ nach sich ziehen.
Unternehmen dürfen älteren Arbeitnehmern mehr Urlaub geben
Arbeitsrecht
Ältere Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Alters mehr Urlaub als Jüngere bekommen. Das Bundesarbeitsgericht wies am Dienstag entsprechende Klagen ab. Beschäftigte eines Schuhherstellers waren vor Gericht gezogen, weil ihre Kollegen ab 58 Jahren zwei Tage mehr Urlaub bekommen.
iPhone 6 und iPhone 6 Plus – Das können Apples Großhandys
iPhone 6
Größer, flacher, runder: Das neue iPhone 6 und sein riesiger Bruder iPhone 6 Plus folgen dem Trend zu Smartphones mit großzügigen Bildschirmen. Doch lohnt sich der Umstieg? Eins steht nach dem Test unserer Redaktion fest: Die Zeit, in der ein iPhone unverwechselbar war, ist vorbei.
Neues Apple-Update auf iOS 8.1 bügelt viele Schwächen aus
Apple
Apple hat eine neue Version seines Betriebssystems für iPhones und iPads bereitgestellt. Das Update auf iOS 8.1 stopft Sicherheitslücken und bringt verbesserte sowie neue Funktionen. Außerdem gibt es auch ein neues Tool zum Versenden von Kurznachrichten.
Total-Chef de Margerie stirbt bei Flugzeugunfall in Moskau
Unfall
Beim Start in Moskau rammte das Flugzeug von Total-Chef Christophe de Margerie einen Schneepflug. Alle drei Insassen starben – auch der Manager. De Margerie war überzeugter Kapitalist und talentierter Diplomat. Frankreich trauert um einen meinungsstarken Geschäftsmann.
Umfrage
Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?

Weil sie laut sind und Feinstaub aufwirbeln hat die Stadt Graz vor kurzem Laubbläser verboten. Würden Sie sich ein solches Verbot auch im Revier wünschen?