Polen sagt Einführung des Euros im Jahr 2015 ab
31.01.2012 | 12:15 Uhr 2012-01-31T12:15:05+0100
Warschau. Euro - nein danke: Polen will die europäische Gemeinschaftswährung nun doch nicht wie geplant 2015 einführen. Das gab die polnische Regierung jetzt bekannt.
Polen will 2015 den Euro nicht einführen. Der polnische Finanzminister Jacek Rostowski sagte am Montag in Brüssel, sein Land wolle jedoch die Kriterien für eine Aufnahme in die Eurozone innerhalb der kommenden drei Jahre erfüllen.
Rostowski erklärte, das polnische Staatsdefizit solle auf ein Prozent des Bruttoinlandprodukts gesenkt werden. Im vergangenen Jahr lag es noch bei 5,6 Prozent. Ministerpräsident Donald Tusk sagte, ein Beitritt zur Eurozone 2015 sei nicht realistisch.

17:54
Nicht mehr lange, dann ist der EURO Geschichte.
Der wird dann genauso viel wert sein wie wir es in unserer Geschichte mit der Reichsmark schon mal hatten......
23:52
Das Ergebnis des Fleißes der Deutschen ist leider jahrelang verschenkt worden.
An wen? An jene Länder, die sich die fleißi8g hergestellten Produkte auf Pump gekauft haben.
Deutschland will so weiter machen, weil in Deutschland Menschen leben, die die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht verstehen. Die noch nie etwas davon gehört haben, dass es bis in die 1970er Jahre auch in Deutschland Konsens war, dass ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht herrschen sollte.
Kennt heute keiner mehr.
In Merkleland wird leider verschwiege, dass in anderen Ländern die Sache realistischer gesehn wird: nämlich, das die deutsche Volkswirtschaft auf Kosten und zu Lasten der anderen Volkswirtschaften lebt.
Die Deutschen kaufen nicht mehr und schon gar nicht von den anderen, die deutsche Volkswirtschaft lebt nach wie vor vielmehr davon, dass die anderen Länder deutsche Produkte kaufen.
Bis die Blase platzt.
23:45
auch in Polen in die Hose gerutscht.
Auch dort möchte man sich kaputtsparen.
Die hirnlosen Spinnereien einer Frau Merkel und ihrer Hintermänner sind ein Exportschlager.
23:03
hat uns viel Elend vom Hals gehalten!!!
17:09
nein was in europa keinen bestand haben darf sind 25% renditeerwartungen auf kosten der mitarbeiter....
sowas ist pervers.....
es gibt eine einfache lösung aller probleme....
1.verstaatlichung aller eurpoäischen grosskonzerne
2.abgabe aller länderspezifischen befugnisse nach brüssel
3.einführung einer echten europäischen union,nicht nur einer wirtschaftsunion wie es momentan ist...
JA dazu müsste deutschland wohlstand und macht abgeben
JA das wäre schmerzhaft
JA dieser weg wird nationalistischen kräften nicht gefallen....
aber das ist die einzige lösung und wer nicht mitmachen will der soll halt raus aus der eu
lieber eine 10er eu in der sich alle einig sind wir dieses aufgeblähte monster....
Selten so viel Unsinn gelesen, sozialistisches Gedankengut stirbt anscheinend nie aus. Ich habe einen geeigneteren Vorschlag: Abschaffung des staatlichen Zins- und Geldmonopols und schon ist der auf Pump finanzierte Wohlfahrtsstaat am Ende.
15:55
Gut zu wissen, dass Deutschland mit den Polen einen vorausschauenden Nachbarn hat. Der Großversuch des Euros ist gescheitert. Nur mit einem finanzpolitischen Rollator kann der Euro noch aufrecht stehen. Ein System, bei dem die Erfolgreichen die Erfolglosen stützen müssen, kann keinen dauerhaften Bestand haben. Der Euro ist ein europäischer Spaltpilz. Die wirtschaftlichen Vorteile werden durch die deutschen Einzahlungen in die diversen Rettungsschirme nicht aufgewogen. Euro - weg damit!
14:32
der ausverkauf unseres fleissigen landes geht weiter???
wenn ich sowas höre....es gibt neu einen grund warum es uns so gut ging : DIE MAUER
wo haben die grossen deutschen firmen denn ihre billigen waren produziert?
richtig in der ddr.....
es gab in deutschland schon immer billiglohn...nur wurde der bis zur deutschen wiedervereinigung unter verschluss hinter der mauer gehalten.....
das was jetzt passiert ist nur das uns unser ganzer wohlstand auf kosten anderer um die ohren fliegt und wir erkennen das wir von anderer leute arbeit profitiert haben....
wir werden ärmer und das ist auch gut so..... hochmut ist nicht angesagt....
dazu gehören auch die süd und osteuropäer....
das diese sich jetzt auf umwegen ihren anteil holen ist nur eines :gerecht....
12:39
Die Polen sind vernüftiger als es zu glauben war. Sie sehen das Dilemma und die ewige Krise des Euros. Das gibt kein Vertrauen mehr, und darum sind die Polen cleverer als unser Land, dass für alle zahlt und Garantien abgibt. Auch die deutschen Bürger wollten und wollen den Euro nicht: Sie sind von der bürgerfernen Politik an der Nase herumgeführt worden. Der Ausverkauf unseres fleißigen Landes geht weiter, zu Lasten der sozialen Sicherheiten. Es kann nur scheitern. Die Euro-Druckmschinen laufen auf Hochtouren. Der Euro verliert zusehends an Wert.
Lieber meinemeinungdazu, ich finde es ja schön, dass Sie im Namen der "deutschen Bürger" sprechen. Aber als ein solcher möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich eine andere Meinung habe und da mit Sicherheit nicht der Einzige bin. Ich will und wollte den Euro... Vielleicht mal etwas runterfahren...
Ach ja, und noch etwas: Warum ist Deutschland denn Export-Vize-Weltmeister? Genau. Weil irgendwer unsere Waren auch kauft, bsw. Griechenland (U-Boote, Panzer...). Bei unserer Handelsbilanz sind wir nicht ganz unschuldig an den Schulden anderer Länder. Und wie Poqwi ganz richtig sagt: Zu DDR-Zeiten sind unsere schönen billigen Produkte jenseits der Mauer produziert worden (zB Ikea). Also nicht so sehr auf dem hohen Ross sitzen.
Auch ich bin nicht Ihrer Meinung, bitte sprechen Sie nicht für mich. DANKE
#1-1#1-3 sie scheinen ja Nutznießer des Euro zu sein darum gehören sie auch zu den beführwortern dieses Spielgeldes hätte man den Bürger gefragt gäb es warscheinlich keinen Euro
moosehead.sascha
Sind Sie auch noch stolz drauf, dass Panzer verkauft werden?
Panzer gehören in die Schrottpresse und sonst nirgendwohin.
Ich habe nicht gesagt, dass ich stolz darauf bin, dass wir Waffen herstellen und verkaufen. Bitte den Post lesen UND verstehen.Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Ich wollte lediglich deutlich machen, dass irgendwer ja auch die Dinge kauft, die Deutschland produziert und so Export-Vizeweltmeister geworden ist. Und am Beispiel Griechenland passten da eben die Waffen hervorragend: Griechenland ist pleite, hat aber - und tut das auch weiterhin - fröhlich deutsche Waffen gekauft. Macht also weiterhin Schulden. Und wer profitiert? Deutschland. Mit anderen Worten: Deutschland ist an der Krise natürlich nicht ganz unschuldig. Das lässt sich auch auf andere Felder ausweiten. Wie sonst bekommen wir eine Handelsbilanz zustande, in der die Exporte die Importe deutlich übersteigen? Nochmal: Wir profitieren davon, dass andere Länder Schulden machen. Und das kann auch nicht so ganz Sinn der Sache sein.
Und zu buntspecht: Hätte es eine Volksabstimmung gegeben, hätte ich für den Euro gestimmt. Hätte sich die Mehrheit dagegen entschieden, hätte ich das Ergebnis selbstverständlich akzeptiert. Aber ich finde den Euro als Symbol für ein geeintes Europa wunderbar. Und ja, ich bin pro-EU - allerdings nicht so, wie sie derzeit aufgestellt ist. Das entspricht allem, nur nicht einem demokratischen System. Aber nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Die Probleme, die gelöst werden müssen, sind für einzelne Nationen alleine nicht mehr zu bewältigen. Und in meiner grenzenlosen Naivität und Träumerei würde ich gerne auch noch einen Schritt weiter gehen. Aber das wird wohl noch Jahrhunderte dauern...