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Outokumpu hält an Schließungsplänen in Deutschland fest

09.10.2012 | 13:33 Uhr

Der finnische Stahlkonzern Outokumpu hält an seinen Plänen zur Schließung der Inoxum-Schmelzbetriebe in Krefeld und Bochum fest. Auch wenn der Konzern seine Pläne zur Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum auf Druck der EU an anderer Stelle deutlich korrigieren musste, habe sich an den Planungen zum Abbau von 850 Arbeitsplätzen nichts geändert, teilte Outokumpu am Dienstag in Espoo mit.

Espoo (dapd-nrw). Der finnische Stahlkonzern Outokumpu hält an seinen Plänen zur Schließung der Inoxum-Schmelzbetriebe in Krefeld und Bochum fest. Auch wenn der Konzern seine Pläne zur Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum auf Druck der EU an anderer Stelle deutlich korrigieren musste, habe sich an den Planungen zum Abbau von 850 Arbeitsplätzen nichts geändert, teilte Outokumpu am Dienstag in Espoo mit.

Um Bedenken der EU gegen die Übernahme auszuräumen, verpflichtete sich der finnische Konzern zur Veräußerung des Edelstahlwerks von Inoxum im italienischen Terni sowie von ausgewählten europäischen Servicecentern. Der ursprünglich von Outokumpu vorgeschlagene Verkauf der schwedischen Edelstahlbetriebe in Avesta, Nyby und Kloster sei damit vom Tisch, erklärte das Unternehmen.

Outokumpu will nun die Planungen unter Berücksichtigung des Verkaufs von Terni überarbeiten, um eine optimale Produktionsstruktur für das neue Unternehmen sicherzustellen. Änderungen bei der angekündigten Schließung der Schmelzbetriebe in Krefeld und Bochum seien aber derzeit nicht geplant, betonte das Unternehmen.

Betriebsbedingte Kündigungen soll es in den Inoxum-Betrieben nicht geben. ThyssenKrupp wolle den rund 600 Betroffenen andere Arbeitsplätze anbieten. Die übrigen Stellen sollten über natürliche Fluktuation abgebaut werden. Durch die Fusion von Outokumpu und Inoxum entsteht ein neuer Weltmarktführer im Edelstahlsektor.

dapd

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