Opel-Mitarbeiter sollen bei Freunden für Marke werben

Geht es nach dem Opel-Manager Karl-Thomas Neumann, sollen Mitarbeiter "noch stärker als Markenbotschafter in ihrem Bekannten- und Freundeskreis zu wirken".
Geht es nach dem Opel-Manager Karl-Thomas Neumann, sollen Mitarbeiter "noch stärker als Markenbotschafter in ihrem Bekannten- und Freundeskreis zu wirken".
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Was wir bereits wissen
Opel-Chef Neumann forderte die Belegschaft auf, im privaten Umfeld für Opel-Autos zu werben. Sie hätten allen Grund auf ihre Fahrzeuge stolz zu sein.

Rüsselsheim.. Auch wenn Opel in diesem Jahr voraussichtlich mehr Autos verkaufen wird als 2013: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann ist noch nicht zufrieden. Nach einem Bericht der "Automobilwoche" forderte der Manager die Belegschaft in einer Botschaft zum Jahreswechsel auf, vermehrt für die Fahrzeuge der Marke zu werben.

Sie sollten versuchen, "noch stärker als Markenbotschafter in ihrem Bekannten- und Freundeskreis zu wirken", schreibt Neumann in dem Brief, der der Branchenzeitung vorliegt: "Wir bei Opel fahren Opel. Wir haben allen Grund, auf unsere Fahrzeuge stolz zu sein." Darüber solle jeder auch aktiv reden: "Jedes verkaufte Fahrzeug zählt."

Zugleich schwor Neumann die Mitarbeiter auf neue Herausforderungen im kommenden Jahr ein. "Ein schwieriges Stück des Weges liegt noch vor uns, auch wenn wir uns im Jahr 2014 eine gute Ausgangsposition erarbeitet haben." Neumann will Opel bis 2016 zurück in die schwarzen Zahlen führen.

In Deutschland hat Opel von Januar bis November 5,7 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr, EU-weit stieg der Absatz bis einschließlich Oktober um 8,6 Prozent auf über 740 000 Fahrzeuge. (dpa)