Opel bietet Mitarbeitern Wechsel nach Eisenach an
17.08.2010 | 16:07 Uhr 2010-08-17T16:07:00+0200
Bochum/Eisenach.Haben Bochumer Opelaner eine Zukunft in Eisenach? Der Autobauer bietet Mitarbeiter in von Stellenstreichungen bedrohten Werken neben Abfindungen auch einen Standortwechsel in das Thüringer Werk an.
Der Autobauer Opel bietet seinen Mitarbeitern in den von Stellenstreichungen bedrohten Werken neben Abfindungen auch einen Standortwechsel an. „Den Leuten in den anderen Werken wird auch das Angebot gemacht, nach Eisenach zu wechseln“, sagte der Betriebsratschef des Thüringer Werks, Harald Lieske, der „Leipziger Volkszeitung“. Das Thüringer Werk ist als einziges in Deutschland nicht von Stellenstreichungen betroffen, „weil mit Aussicht auf den Opel Junior mit Personalbedarf gerechnet wird“, sagte Lieske.
Er sei „nach wie vor sehr optimistisch“, dass Eisenach den Zuschlag erhalte, sagte Lieske. Opel-Chef Nick Reilly plant nach derzeitigem Stand, die Entscheidung über den Produktionsstandort des geplanten Kleinwagenmodells noch im August bekannt zu geben. Derzeit bauen die rund 1600 Mitarbeiter in Eisenach ausschließlich die dreitürige Version des Corsa.
„Sichere Alternative“
Das Angebot an die Mitarbeiter anderer Standorte, nach Eisenach zu wechseln, stehe aber nicht in direktem Zusammenhang mit der Aussicht auf die Produktion des neuen Modells, sagte Lieske. „Selbst mit dem derzeit hier gebauten Fahrzeug gibt es schon den Bedarf nach Leiharbeitern.“ Zudem sei die Entscheidung für den Bau der nächsten Corsa-Generation in Thüringen bereits gefallen. Eisenach sei deshalb eine „sichere Alternative“ für Mitarbeiter, die im Konzern bleiben wollten. Wie groß die Bereitschaft der Mitarbeiter zu einem Wechsel nach Eisenach sei, könne er allerdings noch nicht sagen. „Wünschenswert wäre es, wenn 100 bis 110 Mitarbeiter kämen“, sagte Lieske. Sie könnten dann Leiharbeiter ersetzen, die bisher im Werk tätig sind. (ddp)

16:43
Jungs, im Osten ist es Dank des Soli mit Sicherheit angenehmer zu leben als in Bochum.Man darf sich eben nicht als Wessie aufspielen,genau wie sich hier eben manche Ossis nicht anpassen können.Ich bin auch einige Jahre nach Magdeburg gependelt.Die Gurkerei war halt ein bißchen stressig aber da das Finanzamt auch gut mitgespielt hat,hatte ich kaum Mehrausgaben. Job = besser als Hartzi !!
16:28
was, wer und wieviel soll denn noch alles nach dunkeldeutschland verschachert werden?
mauer wieder hoch, deutsche firmen in dem richtigen deutschland.
ossis ade!!!
13:23
Na ja Schott aus Bochum oder Eisennach Schrott bleibt Schrott..
Wie gut das ich kein Opel Fahre.
10:26
Hört doch auf zu jammern. Die fetten Jahre für Opel sind schon lange vorbei. Wieso schimpft ihr denn alle so auf den Betriebsrat? Was soll der denn machen?
Das sind alles Unternehmensentscheidungen, die der Betriebsrat nur begleiten und evtl. etwas abfedern kann. Jetzt bietet man euch einen Job in Eisenach an, verzichtet auf den Einsatz Leiharbeiter und ihr seid immer noch nicht zufrieden. Was wollt ihr eigentlich?
Wenn in Bochum die Lichter ausgehen, werden in
Eisenach noch lange Autos vom Band laufen. geh ich jede Wette ein.
00:58
Hauptsache: Dem Betriebsrat gehts gut.
Das sind schon lange nicht mehr unsere Vertreter.
00:54
Der Anfang vom Ende kommt immer näher.
Beten oder protestieren - aber nicht nach Eisenach!
Was ist in 5 Jahren??
20:35
@13 Das einzig attraktivere an Thüringen dürfte wohl die Wurst sein ?
19:29
Der Franz sieht OPEL doch demnächst in der GewinnZONE oder hat der da was verwechselt ;-)
19:09
@12 man kann sich heute nicht mehr aus suchen wo man bleiben möchte mit der Arbeit..
Und wenn man das nicht möchte,muß man halt auch Finanzen einstecken..
08:50
wer soll den schrott den kaufen ?