Autobranche
Opel-Betriebsrat warnt GM vor "Krieg in Europa"
07.11.2009 | 15:33 Uhr 2009-11-07T15:33:00+0100Bochum. Im Streit um die Zukunft der Opel-Werke greift der Betriebsrat zu drastischen Formulierungen. Die Rede ist von einem "Krieg in Europa" und einem "Blutbad mit Hilfe von Steuergeldern". Doch auch konkrete Vorschläge liegen auf dem Tisch.
Der Betriebsrat von General Motors Europe hat den Konzern vor tiefen Einschnitten und einem «Krieg» bei Opel gewarnt. Es müsse verhindert werden, dass GM ganz tiefe Einschnitte vornehme und ein «europäisches Blutbad mit Hilfe von Steuergeldern» organisiere, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats von GM Europe, Rudi Kennis, am Samstag im Deutschlandfunk.
Die Regierungen der Länder mit Opel-Standorten dürften sich nicht auf einen Bieterwettstreit um Werke und Arbeitsplätze einlassen, betonte der Gesamtbetriebsratschef von GM in Antwerpen: «Das wäre nicht clever. Dann kommen wir in ein Spiel, bei dem GM sich schön zurücklehnt und uns gegeneinander ausspielt, und am Ende des Tages wird es keinen Gewinner geben», sagte Kennis.
Neue Unternehmenskultur
Nötig seien eine neue Unternehmenskultur und mehr Freiheit für Opel. Die Frage sei: «Machen wir hier einen Krieg in Europa, bei dem es keinen Gewinner gibt - das wird nicht GM sein und auch nicht die Marke Opel - oder können wir irgendwo zueinander finden?» Ziel müsse ein freieres Opel innerhalb von GM sein: «Das muss es geben. Sonst kommen wir in einen Krieg, in dem es keinen Gewinner gibt.»

20:06
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13:20
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12:44
Aussage vom GM-Vostand: Wir müssen die Betriebsräte beruhigen! Von den Arbeiter/innen ist nicht die Rede. Die schmieren wir mal anständig und im Gegenzug garantieren die uns freie Fahrt bei der Arbeitsplatzbestattung. Betriebsratsvorsitzende erfüllen eben nicht das, was der Gesetzgeber vorgesehen hatte. Arbeitgeber übrigens auch nicht!
13:01
Unsägliche Gewerkschaftsaussage. Wann tritt der zurück?
10:02
Opel-Betriebsrat warnt GM vor Krieg in Europa
Wie tief muß man sinken um solche Aussagen zu machen??
09:20
Warum kein Hyundai Werk in Bochum, die wirklich gut anzusehenden Fahrzeuge werden doch ohnehin in Deutschland bereits entwickelt?
Würde die Marke weitergehend als in Deutschland produzierende Fahrzeugmarke etablieren.
Warum die Marke Opel nicht sterben lassen?
Andere Hersteller, insbesondere deutsche Hersteller würden ihren Marktanteil ausbauen und ggf. auch Stellen in Deutschland ausbauen.
08:06
Was tun denn schon Gewerkschaften und Betriebsräte schon großartig? NICHTS, was für den Arbeitnehmer gut ist. Es sind doch solche Weicheier, die den sogenannten Großen nach dem Mund reden. Kämpfen für Arbeitnehmer können die doch nicht. Haben dann ja Angst um ihr Pöstchen.
Ob Rüttgers da dumm rumlabert oder nicht ist doch völlig uninteressant. Er sieht doch nur die Wahl im nächsten Jahr.
Für GM sind doch unsere Politiker die reinsten Schachfiguren die man so tanzen lassen kann, wie GM es will und unsere Politiker sind so dämlich und merken es nicht.
01:41
@ 24 glaube nix,
es ist doch peinlich wenn man zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft nicht unterscheiden kann, oder??
01:33
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01:32
Diese zu Handlangern der Konzerne verkommene Selbstbereicherungstruppe namens Gewerkschaft und / oder Betriebsrat gehört schon längst in den Abfalleimer der Geschichte.
Ich gebe jetzt das verzerrte Wort ein :-))