Opel-Betriebsrat kündigt Widerstand gegen Werksschließungen an
04.09.2009 | 08:07 Uhr 2009-09-04T08:07:00+0200
Bochum. Opel-Betriebsrat Rainer Einenkel hat für den Fall von Werksschließungen starken Widerstand angekündigt. Hintergrund sind die jüngsten Spekulationen über einen Verbleib von Opel bei General Motors. Für den Fall wäre die Schließung zahlreicher Werke vorgesehen, warnte Einenkel.
Der Bochumer Opel-Betriebsrat hat für den Fall von Werksschließungen bei dem deutschen Autohersteller starken Widerstand angekündigt. «Wir werden sicherlich auch geeignete Lösungen finden, wenn man uns schließen will», kündigte der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel am Freitag im ARD-«Morgenmagazin» an. Die Kosten für eine mögliche Schließung des Werkes in Bochum bezifferte er auf 400 Millionen bis 450 Millionen Euro. «Das wird die teuerste Schließung aller Zeiten sein», drohte er.
Einenkel kritisiert Hängepartie
Hintergrund sind die jüngsten Spekulationen über einen Verbleib von Opel beim US-Mutterkonzern General Motors (GM). Für den Fall wäre die Schließung zahlreicher Werke vorgesehen, warnte Einenkel. «Da ist Bochum betroffen, da könnte Eisenach betroffen sein», erläuterte Einenkel. «Von diesen Plänen muss General Motors Abstand nehmen, ansonsten werden wir deutlich machen, dass wir das nicht akzeptieren werden», warnte er. Drei bis vier Werke in Europa seien in Gefahr, geschlossen zu werden.
Grundsätzlich kritisierte Einenkel die Hängepartie um die Zukunft des deutschen Autoherstellers. «Diejenigen, die Verantwortung tragen, tun nichts, sondern verzögern, und das wird für die Menschen immer schlimmer, was sich hier abzeichnet», bemängelte Einenkel. «Wir wollen das die Werke erhalten bleiben, wir wollen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben», sagte Einenkel. Eine mögliche Entscheidung könnte der GM-Verwaltungsrat am kommenden Dienstag fällen.
IG Metall wirft GM geschäftsschädigendes Verhalten bei Opel vor
Die IG Metall will sich mit allen Mitteln gegen einen Verbleib des Autobauers Opel unter dem Dach des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) wehren. «Es gibt aus unserer Sicht keine Perspektive für eine Rettung von Opel, wenn die Entscheidungen weiterhin in Detroit und von Leuten getroffen werden, die für die größte Autopleite aller Zeiten verantwortlich sind», sagte der Frankfurter IG-Metall-Bezirksleiter und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild der «Berliner Zeitung».
Schild fügte hinzu, GM habe kein einziges seiner Probleme durch die Insolvenz gelöst. Wer Opel übernehmen wolle, müsse aber ein tragfähiges Konzept bieten. «Und das kostet Geld - mindestens sechs Milliarden Euro.» Angesichts der unklaren Verhältnisse sei die Opel-Belegschaft nicht mehr zu finanziellen Zugeständnissen bereit. «Wir haben GM aufgefordert, die festgehaltenen Tariferhöhungen auszuzahlen", sagte der Gewerkschafter.
«Wenn GM sich tatsächlich gegen einen Verkauf entscheidet und damit einen Vertragsbruch begeht, werden wir diese Arbeitnehmerbeiträge nicht erbringen.» Allein bei den nicht ausgezahlten Urlaubsgeldern handele es sich «um 40 bis 50 Millionen Euro». Hinzu kämen «mehr als 300 Millionen Euro an festgehaltenen Tariferhöhungen». Zudem sei die Belegschaft nicht mehr bereit, den im Falle einer Übernahme von Magna geplanten Sanierungsbeitrag von 1,2 Milliarden Euro zu leisten. (ddp)

20:06
Peter Jaszczyk ist tot!
http://www.mein-bochum.de
19:38
Hallo ihr lieben Opelaner,
ihr könnt bald eure gemobbten und mit einem wehleidigen Lächeln verabschiedeten Leiharbeiter wieder treffen, die Menschen zweiter Klasse, den ihr es ja so deutlich gezeigt habt.
Treffpunkt: Agentur für Arbeit
Aber, noch ist nicht alles verloren, ihr habt die creme´de la cremè an Eurer und auf Eurer Seite.
Sie werden für Euch kämpfen... bis zum Umfallen:
Walter Steinmeier
IG-Metall-Bezirksleiter Armin Schild
Opel-Betriebsrat Rainer Einenkel
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers
NUR, habt ihr lieben Opelaner denn noch immer nicht begriffen, dass die 4 Figuren genauso viel Einfluß auf die Entscheidungen von GM haben wie jeder EINZELNE von EUCH????????
Werdet doch mal wach!!!!!!!!!!!!
Während unsere Akteure mit Blick auf die anstehenden Wahlen die Steuermilliarden aller Bürger für ein Überleben von Opel für ein paar Monate verschleudern, haben die Länder der anderen Opelstandorte geschickt verhandelt.
Das Ergebnis habt ihr bald auf eurem Tisch, bzw.
im Briefkasten.
Und dann....????????
Wie schon unser Altbundeskanzler Kohl sagte:
Die Karawane zieht weiter.......................
Gruß
Nico
14:38
Schickt Künast und Roth in die Staaten.Bei soviel geballter Hässlichkeit geben die Yankee`s auf und gehen freiwillig nach Guantanamo.
14:01
Einenkel kann ja mal die Kleinebrahm machen, weinend mit ner Kerze um Nokia ähm Opel rennen. Das wirkt!
13:54
Wat will er machen.....hab nen Tipp für den...Schau nach Duisburg auf die Brücke der Solidarität und denk mal drüber nach was mit den Arbeitnehmern die da demonstriert haben geschehen ist!
13:48
Hat er Rücksprache mit seinem SPD Kollegen Steinmeier getroffen das der Steuerzahler dann den Sozialplan für Opel bezahlt.Könnte mich schlapplachen über den Kollegen Einenkel.
Hat er noch nicht gemerkt das Opel kein Geld mehr hat.Bevor die einen Sozialplan bekommen sollen die dem Steuerzahler erstmal die 1,5 Mrd Euro zurückzahlen.
13:13
Am meisten fürchtet der Betriebsrat um seinen gut dotierten Job!!!!
12:02
Opel ist pleite und die Gewerkschaft redet von Urlaubsgeld und Tariferhöhung. Die werden sich wundern, wenn wieder GM oder schlimmstenfalls der Insolvenzverwalter das Sagen hat.
10:45
@#9 Guter Plan! Schlage Frau Roth vor! (erfolgsgarantie)
Sollen die aber behalten - als Exempel !
Auch ist eh kein Pfand drauf
;)
10:23
wie lange wird diese posse noch weiter aufgeführt