Opel beantragt Umfirmierung zur Aktiengesellschaft
23.11.2010 | 21:14 Uhr 2010-11-23T21:14:00+0100
Rüsselsheim.Der Autobauer Opel hat die Umwandlung von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft beantragt. Die Änderung sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Neuausrichtung von Opel, erklärte Opel-Chef Nick Reilly.
Der Autohersteller Opel wird seine Rechtsform ändern. Die bisherige GmbH solle in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt werden, sagte Opel-Chef Nick Reilly am Dienstag nach einer Sitzung des Aufsichtsrats. „Die AG ist die angemessene Rechtsform für einen bedeutenden Automobilhersteller“, sagte Reilly. „Die Umwandlung ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, Opel neu auszurichten.“
Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz sagte, die Umwandlung in eine AG sei eine grundlegende Forderung der Belegschaftsvertretung gewesen. „Die abschließende Verantwortung für Produkte liegt jetzt beim Opel-Management“, betonte er. Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hatte der Umfirmierung bereits im September zugestimmt.
GM hatte Opel erst 2005 nach 70 Jahren von einer AG in eine GmbH umgewandelt. Die erneute Umfirmierung haben die Arbeitnehmer im Poker um die Sanierung des defizitären Unternehmens als Gegenleistung für ihre millionenschweren Lohnzugeständnisse durchgesetzt. Sie versprechen sich von diesem Schritt größere Mitsprachemöglichkeiten bei der Produktplanung. So soll künftig beispielsweise die Modellplanung von Opel vom Produktplanungs-Ausschuss des Aufsichtsrates beschlossen werden, der sich aus Arbeitnehmern und Vertretern der Kapitalseite zusammensetzt. Zudem hofft man in Rüsselsheim, dass das Opel-Management durch die neue Rechtsform unabhängiger von der GM-Konzernzentrale in Detroit sein wird als bislang. (dapd/rtr)

22:42
WAS glaubt ihr wer die lohnsteuer zahlt die gewerkschaft ? oder die einfuhrsteuer für waren aus den anderen werken? die Zulieferer ? Erst Denken dann Qautschen´. wer von Buchhaltung keinen ahnung hat sollte es lassen.
19:43
Zum Glück das ich kein Opel Fahre.
Ich hoffe wenn Opel eine AG wird.
Das auch Steuern in Bochum Bezahlt werden..
Denn das hat Opel schon lange nicht mehr..
13:14
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@1: ich würde mir NIE einen Chevy kaufen - dazu sind die Erfahrungen von US-Mietwagen einfach zu schlecht!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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13:13
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sieh mal einer an - die Gewerkschaften wollen stärker mitreden. Haben die nicht schon ein Manta-Revival gefordert...?
Jetzt sind die Roten mit in der Verantwortung - sollte Opel weiter Verluste machen, ist nicht nur das Management schuldig, sondern auch die Gewerkschaften. Aber gegen wen wollen die dann demonstrieren...? Gegen den Konsumenten, der die Autos nicht kauft?
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10:49
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Eine Umfirmierung als AG soll das Blatt wenden ?
08:43
Auch wenn Opel wieder eine AG wird, behält GM das Sagen. Alle anderen Aussagen vom K.F. sind reine Augenwischerei. GM baut Chevrolet in Europa zu einer Automarke mit baugleichen Modellen zu Opel aus. Nur das Chevrolet niedrige Verkaufspreise hat.Wozu braucht GM dann noch Opel. Rüsselsheim wird wegen seiner Entwicklungs- und Forschungsabteilung überleben. Bochum wird sterben.
07:56
jo und dann wird gejammert wenn eine feindliche Übernahme ansteht^^
21:59
Solange Opel keine Chance hat in Märkte wie Asien einzudringen, solange Opel im Kernland von Chevrolet attackiert wird, wobei Chevrolet sehr wohl überall verkaufen darf, solange ist das hier alles Augenwischerei!