O2 verzichtet nach Protest auf Verkauf von Standortdaten
01.11.2012 | 16:27 Uhr 2012-11-01T16:27:41+0100
Berlin. Der O2-Betreiber Telefonica rückt von dem Plan ab, Standortdaten seiner Kunden zu Marketingzwecken zu verkaufen. Derartige Pläne des Unternehmens waren am Dienstag bekannt geworden. Wegen des Feedbacks der Kunden habe man sich dazu entschlossen, das neue Produkt in Deutschland nicht einzuführen.
Der Mobilfunkanbieter O2 will ein umstrittenes Programm zum Verkauf von Bewegungsdaten seiner Handykunden nicht nach Deutschland bringen. "Wir haben uns nach dem Feedback unserer Kunden entschieden, das Produkt in Deutschland nicht einzuführen", sagte ein O2-Sprecher am Donnerstag. Allerdings habe es auch keinen konkreten Plan für eine Einführung gegeben.
Zuvor hatte die ARD berichtet, dass die O2-Mutter Telefonica ein Programm namens "Smart Steps" entwickelt habe, mit dem die Bewegungsdaten der Smartphone-Besitzer für die Werbeindustrie ausgewertet werden sollen. Konkret geht es darum, den Standort des Telefonbesitzers mit weiteren Daten wie Alter und Geschlecht abzugleichen und beispielsweise an Ladenbetreiber zu verkaufen. Andere Daten wie Name und Anschrift sollen nicht herausgeben werden. Derzeit wird das Programm in Großbritannien getestet.
Der kleinste deutsche Mobilfunk-Betreiber O2 will Daten über die Aufenthaltsorte seiner Kunden für die Marktforschung aufarbeiten lassen. Datenschützer äußern bereits erhebliche Bedenken. Wann das Projekt starten soll, ist offen.
In Deutschland ist das Programm nicht erlaubt. "Der Handel mit Standortdaten ist grundsätzlich verboten", sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Mittwoch. Auch der Handel mit anonymisierten Daten sei unzulässig. Ebenfalls kritisch sieht das Verbraucherschutzministeriums den Fall. Mit solchen Vermarktungspraktiken werde der Verletzung der Privatsphäre Tür und Tor geöffnet, sagte ein Ministeriumssprecher. (rtr)

23:13
nun von mir aus können die ruhig daten weitergeben.
habe eh nur ein altes handy und das auch nur mit prepaidkarte.
das reicht mir vollkommen.
aber die anderen müssen ja unbedingt das modernste vom modernen haben.
völlig bescheuert.
aber man ist ja heute nicht mehr hipp wenn man kein smartphone und co hat.
ich bin jedenfalls froh das ich nicht ständig erreichbar bin und noch privatssphäre habe.
das nervige dauergelabbere und diese nervigen klingeltöne gehen mir sowas auf die nerven.
wenn man manchen das handy wegnehmen würde bricht für diese ihr leben völlig zusammen.
armselige zeitgenossen sage ich da nur.
19:57
Vielleicht werden sie sie nicht verkaufen, weil sie es längst getan haben? - Vertrauen kann man niemandem, wenn man irgendwo Daten preisgibt, muß man damit rechnen, daß sie verkauft werden. Dazu braucht es nicht mal Facebook, wo ja viele so freigiebig mit ihren Daten umgehen.
19:50
Also bei mir hat O2 so viel Vertrauen verloren, dass ich meinen Vertrag kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln werde. Da hilft das "Zurückrudern" jetzt auch nichts mehr. Das Vertrauen ist weg.
soso
und bei den anderen anbietern sind sie sich sicher das diese es nicht auch tun bzw schon längst anwenden??????
ja können sie das überprüfen??????
18:07
Oh, wie großzügig.
Allein die Tatsache, dass O 2 das selber entscheiden kann, zeigt doch, dass es Datenschutz schon gar nicht mehr gibt.
17:16
na klar ... grins
weil da nen paar Leute dagegen snd ... wers glaubt wird , rrichtich SEELIG