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Börsengang

Noch viel zu tun bei der Annington

09.07.2013 | 18:54 Uhr
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Noch viel zu tun bei der Annington
Annington-Chef Rolf Buch – auf ihn wartet noch viel Arbeit beim Bochumer Immobilienkonzern.Foto: Mark Keppler

Der Wohnungsriese Annington geht an die Börse. Bei vielen Mietern ist die Sorge groß, ihre Wohnungen könnten als Spekulationsobjekt missbraucht werden. Es liegt am Management, einen Ausgleich zwischen den Interessen von Mietern und Investoren zu schaffen.

Ja zum Börsengang, dann ein Nein, nun wieder ein Ja: Ein souveräner Börsengang sieht jedenfalls anders aus. Mit einem bemerkenswerten Zickzack-Kurs hat sich der Bochumer Immobilienriese Deutsche Annington auf den Weg zum Frankfurter Finanzplatz gemacht.
Immerhin: Sein Ziel scheint der Konzern nun zu erreichen. Unterwegs musste er allerdings einige Kratzer und Schrammen hinnehmen.

Sollte sich das Ruhrgebiet nicht über jedes unabhängige, börsennotierte Unternehmen aus der Region freuen? Mag sein. Doch uneingeschränkte Sympathie fällt augenscheinlich gerade vielen Mietern schwer. Zu groß ist die Sorge, ihre Wohnungen könnten als Spekulationsobjekt missbraucht werden.

Ebenso falsch wäre es allerdings, den Börsengang zu dämonisieren. Dass Anleger an der Börse mehr Rendite verlangen als die sogenannten Heuschrecken, die den Annington-Konzern bislang im Griff haben, ist mehr als unwahrscheinlich.

Es liegt nun am Management, einen neuen Ausgleich zwischen den Interessen von Mietern und Investoren zu schaffen. Insofern hat Firmenchef Rolf Buch noch viel zu tun – unabhängig vom Börsengang.

Ulf Meinke

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