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Nike steigert dank Nordamerika-Geschäft seinen Gewinn

28.06.2013 | 07:50 Uhr
Nike steigert dank Nordamerika-Geschäft seinen Gewinn
Vor allem die prallen Auftragsbücher in Nordamerika, dem für Nike weiterhin wichtigsten Markt, überzeugten Analysten.Foto: Bernd Lauter / WAZ FotoPool

Beaverton.  Das Geschäft des größten Sportartikel-Konzerns Nike floriert. In seinem vierten Geschäftsquartal von März bis Mai stieg der Umsatz des Adidas-Konkurrenten um 7 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (5,1 Mrd Euro). Der Gewinn verbesserte sich um 22 Prozent auf 668 Millionen Dollar.

Brummende Geschäfte in Nordamerika haben Nike zu einem deutlichen Gewinnsprung verholfen und den Abstand zum deutschen Rivalen Adidas vergrößert. Der Überschuss stieg im vierten Geschäftsquartal (bis 31. Mai) um knapp 22 Prozent auf 668 Millionen Dollar, wie der weltgrößte Sportartikelhersteller am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Vor allem die prallen Auftragsbücher in Nordamerika, dem für Nike weiterhin wichtigsten Markt, überzeugten Analysten. "Es gab viele Sorgen, dass Nordamerika nachlässt, aber das ist nicht passiert. Nordamerika zeigt weiterhin unglaubliches Wachstum", sagte Analyst Brian Yarbrough vom Finanzdienstleister Edward Jones.

Nachbörslich stieg die Nike-Aktie um mehr als drei Prozent. Adidas hatte im ersten Quartal 308 Millionen Euro verdient - sechs Prozent mehr als im Vorjahresraum.

Als Achillesferse erwies sich das Geschäft in China, wo Nike mit hohen Lagerbeständen, Preisdruck und starker Konkurrenz kämpft. Die Aufträge für Waren, die zwischen Juni und November ausgeliefert werden sollen, stagnierten. In der Volksrepublik macht der US-Konzern gewöhnlich rund ein Fünftel seines Gewinns und versucht seit einiger Zeit, seine Position zu verbessern. "Das Rennen in China ist ein Marathon, es ist kein Sprint", sagte Nike-Chef Mark Parker. (dpa/rtr)



Kommentare
28.06.2013
09:59
Und immer noch wird hier gekauft, obwohl bekannt ist,
von vantast | #1

daß die Arbeitsbedingungen dort katastrophal sind: Spiegel Online Sport vom 4.9.2000:
"Die Menschenrechtsgruppe kritisierte, dass der US-Konzern seinen Arbeitern in Indonesien einen Stundenlohn von einem US-Dollar zahlt und zudem in der Gewerkschaft organisierte Angestellte bedrohe."
Es ist unsere Verantwortung, die Firma dort zu treffen,wo sie empfundlich ist: beim Profit!

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