Neues Siegel kennzeichnet Fleisch aus tiergerechter Haltung
15.01.2013 | 16:48 Uhr 2013-01-15T16:48:19+0100
Berlin. Wer im Supermarkt Fleisch kauft, kann ab sofort besser erkennen, ob bei der Herstellung auch auf den Tierschutz geachtet wurde. Der Deutsche Tierschutzbund hat ein Siegel für Fleisch aus tiergerechter Haltung entwickelt. Erste Märkte sollen bereits entsprechend gekennzeichnete Produkte anbieten.
Supermarktkunden sollen besonderen Tierschutz bei der Fleischerzeugung künftig an einem neuen Zeichen erkennen können. Erste Produkte mit dem Siegel des Deutschen Tierschutzbunds würden nun bei mehreren Handelsketten angeboten, hieß es am Dienstag aus dem Bundesagrarministerium in Berlin. Tiergerechte Haltung ist laut einer Umfrage das mit Abstand wichtigste Kriterium beim Kauf von Lebensmitteln. Die Kennzeichnung, die an diesem Mittwoch vorgestellt wird, soll zunächst für Schweine- und Hühnerfleisch starten. Die Entwicklung hat das Ministerium mit einer Million Euro gefördert.
"Das Bewusstsein der deutschen Verbraucher für Tierschutz steigt", erklärte Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU). Dass Lebensmittel aus besonders tiergerechter Haltung stammen, ist laut einer Umfrage für 89 Prozent der Deutschen "sehr wichtig" oder "wichtig". Es folgen regionale Herkunft (67 Prozent), Preis (66 Prozent) und Herkunft aus biologischem Anbau (61 Prozent), wie die Studie für das Ministerium ergab. Befragt wurden Anfang Januar 1000 Menschen ab 18 Jahren.
Tierschutz-Zeichen soll auch für Wurst kommen
Die neue Kennzeichnung soll zunächst für Fleisch und später auch für verarbeitete Produkte wie Wurst vergeben werden. Auf dem blauen Siegel mit einem oder zwei gelben Sternen steht "Für mehr Tierschutz". Vorgesehen sind zwei Stufen. Bewertet werden sollen dafür etwa Haltungsbedingungen wie der Platz für ein Masthuhn oder Mastschwein, Transportzeiten sowie Betäubungsmethoden. So sollen Tiere nach früheren Angaben in der Einstiegsstufe des Siegels etwa ein Drittel mehr Platz haben als gesetzlich vorgeschrieben.
Aigner hob hervor, dass das neue Siegel verlässliche Kriterien garantiere. "Das Label sorgt für mehr Transparenz und erleichtert den Verbrauchern die Auswahl."
Erzeuger wollen vor Label-Ausweitung Erfolg bei Kunden abwarten
Die Ernährungsbranche begrüßte die Pläne, die im Dialog mit der Wirtschaft entwickelt worden seien. "Jetzt muss sich zeigen, ob die Verbraucher auch bereit sind, die höheren Marktpreise für diese Fleischprodukte zu tragen", erklärte der Verein "Die Lebensmittelwirtschaft". Nur wenn Kunden das Label akzeptierten, könne dieses Marktsegment dauerhaft bestehen und ausgeweitet werden. (dpa)

18:19
Demnächst gehen wir mit einer Gebrauchsanweisung einkaufen. Die Hersteller und Verkäufer können es nicht. Nur merkwürdig, daß wir Deutschen immer älter werden. Wir sind doch kein Rrauchfleisch, das sich länger hält
15:51
Ich habe niemanden beleidigt und möchte wissen, warum mein Kommentar zensiert wurde?
Also,
1. war das scheinbar ein Mißverständnis und Ihr Kommentar ist wieder freigeschaltet.
2. Sollten Sie sich vielleicht mal mit Begriffen wie Zensur etwas zurückhalten. Wir achten auf die Einhaltung der Netiquette - das ist ein Unterschied.
3. Sollte jemand, dessen Nickname gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt, mal ganz kleine Brötchen backen.
Ok?
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
....dass es sich scheinbar um ein Missverständnis gehandelt hat konnte ich
1. nicht wissen und
2. verstieß mein Kommentar nicht gegen die Netiquette, Ihr Kommentar dagen ist grenzwertig, denn er hat einen gewissen Unterton
3. Wenn der Nickname gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt, warum wurde er dann zugelassen?
13:26
Dieses Siegel soll den fleischessenden Menschen ein gutes Gewissen machen, das Gefühl vermitteln, dass es ok ist Tiere zu foltern, verstümmeln und zu töten... milliardenfach zu töten.
Kein Siegel der Welt rechtfertigt den unmenschlichen Umgang mit den sogenannten Nutztieren! Was nutzt es, wenn ein Tier etwas mehr Platz hat, aber trotzdem seiner Mutter entrissen wird, nie erfährt, was Liebe und Geborgenheit ist und im Kindesalter getötet wird? GAR NICHTS!
11:55
Das ist doch alles nur Augenwischerei und dient dem Verbraucher, sich ein gutes Gewissen zu schaffen und die Wähler zu mobilisieren. Solange im Schlachthof im Akkord geschlachtet wird: 750 Schweine pro Stunde / 5 Sekunden für die Tötung oder 80 Rinder pro Stunde / 45 Sekunden für die Tötung, ist doch klar, dass hier die Quälerei erst richtig beginnt. Schweine erwachen im Brühbad und die Rinder beim Zerlegen, weil die Betäubung fehlschlug. Tierschutz fängt beim eigenen Kaufverhalten an. Nie war es so einfach, sich ohne Tierqualprodukte zu ernähren. Wer Tiere liebt, der schickt sie nicht in den Tod.
10:59
Der Konsum von tierlichen Produkten erzeugt Leid.
Go vegan!
21:56
Fleisch kommt nicht von glücklichen, sondern von toten Tieren.
Salat kommt nicht von lebenden, sondern von toten Pflanzen...
Hab noch keine Möhre schreien, bluten oder weinen gesehen.... und Tiere werden auch mit Pflanzen gefüttert....
@ferdi23 Kennen sie die Sprache der Pflanzen nicht ?
20:58
Ist doch egal, ob Betrogen oder nicht. Fleischesser sind doch leidgeprüft. ;-)
20:36
Und schon wieder eine neue Betrugsquelle erzeugt. Wo kann man die Siege kaufen?