Neuer RWE-Chef Terium plant offenbar radikalen Sparkurs
05.02.2012 | 14:22 Uhr 2012-02-05T14:22:55+0100
Hamburg/Essen. Der Energiekonzern RWE erwägt seine Sparanstrengungen zu verschärfen. Über die ohnehin vorgesehenen Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro in den Jahren 2013/14 sei als "Plangröße" derzeit eine weitere Milliarde Euro angedacht, sagte eine Konzernsprecherin am Sonntag.
Der designierte RWE-Vorstandsvorsitzende Peter Terium stimmt die Beschäftigten offenbar auf einen radikalen Sparkurs ein. Der Essener Energiekonzern soll in den Jahren 2013 und 2014 über die bereits beschlossenen Kürzungen von rund 1,5 Milliarden Euro hinaus einen Betrag von mindestens einer weiteren Milliarde Euro sparen, berichtet der "Spiegel".
Damit soll eine "nachhaltige Ergebnisverbesserung" erreicht werden. Eine Konzernsprecherin sagte, dass es sich bei der Summe um eine "Plangröße" handele.
Das Magazin zitiert aus einem Bericht, den Terium als künftiger Nachfolger von RWE-Chef Jürgen Großmann vergangene Woche den Arbeitnehmervertretern im Unternehmen vorgelegt haben soll.
Konkret geht es um Programme zur Abschaffung von doppelten Konzernstrukturen und um den verstärkten Ausbau bei den erneuerbaren Energien. Endgültige Maßnahmen sollen in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften bis Juni 2012 entwickelt werden.

06:50
Nach dem überhasteten Atomausstieg muß sich RWE neue Betätigungsfelder suchen. (z.B. Solaranlagen/Parks in Griechenland).
Die hiesigen Arbeitnehmer werden "freigesetzt".
Die haben dann viel Freizeit um an Anti-Kernkraft-Demos teilzuunehmen.
19:37
voRWEg verstaatlichen. Geld das jetzt eingespart werden kann, muss ja vorher zum Fenster hinaus geworfen worden sein. Energie muss bezahlbar sein, wie das tägliche Brot.
17:43
die rwe sollte erst mal ihr teueres strommuseum im umspannwerk in recklinghausen dicht machen. da sind zig leute beschäftigt und machen sich wichtig, das kann doch auch billiger laufen.
17:29
Die Frage sei erlaubt: Wieviel Milliarden hat man dann vorher unnütz verbraten??? Man versteht es nicht mehr. Die Großkonzerne sollten alle zerschlagen werden. Die Energieversorgung muss dezentralisiert werden, besonders bei den neuen Energien. Die Preismonopole müssen außen vorgehalten werden. Nur das hilft den Bürgern.