Neuer Export-Rekord im März

Wiesbaden/Essen..  Waren aus Deutschland sind beliebt wie nie. Im März lieferten heimische Autohersteller, Maschinenbauer und andere Exporteure so viele Produkte in alle Welt wie nie zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Die Exporte stiegen im Jahresvergleich um 12,4 Prozent auf 107,5 Milliarden Euro. Trotzdem fuhren die deutschen Unternehmen ihre Produktion überraschend um 0,5 Prozent zurück. Das lässt eine Abschwächung der Konjunktur in den kommenden Monaten befürchten.

Auch in NRW bleibt der Export ein Eckpfeiler der Wirtschaft. Die größten Zuwächse gab es 2014 bei den Ausfuhren in die USA. In der Gunst der Exporteure landeten sie noch vor China auf Platz fünf der wichtigsten Zielländer. Das belegt der aktuelle Außenhandelsreport der Industrie- und Handelskammern NRW. Wichtigstes NRW-Exportland bleiben aber die Niederlande. Verlierer im NRW-Außenhandel war 2014 Russland. Hier brachen die Exporte um ein Fünftel ein.

Traditionell exportstark ist die Industrie mit einer Außenhandelsquote von 45 Prozent. Im Ruhrgebiet dominierte in dieser Disziplin der IHK-Bezirk Bochum mit einer Exportquote von über 47 Prozent. In der Emscher-Lippe-Region waren es 43 Prozent.