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Neue Sorgen um Opel und das Werk in Bochum

23.11.2011 | 18:09 Uhr
Neue Sorgen um Opel und das Werk in Bochum
Montage des Modells Insignia im Opel-Stammwerk Rüsselsheim. Der Autobauer steckt wieder in den roten Zhalen. Foto: dapd

Bochum.   Kaum einen Tag im Amt, hat der neue Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky Kostensenkungen bei dem Autobauer angemahnt. Die wirtschaftliche Lage in Europa habe sich stark verschlechtert, erklärte Girsky Mittwoch. Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel will Einschnitte an Zusagen für die langfristige Bestandssicherhung des Standorts koppeln.

Kaum einen Tag im Amt, hat der neue Opel-Aufsichtsratschef Stephen Girsky Kostensenkungen bei dem Autobauer angemahnt. Die wirtschaftliche Lage in Europa habe sich stark verschlechtert, erklärte Girsky Mittwoch im Gespräch mit der „FAZ“. Im selben Gespräch antwortete Opel-Chef Karl Stracke nicht auf die Frage, ob man mit Bochum ein weiteres Werk neben dem Standort Antwerpen hätte schließen müssen.

„Ohne neue Produktionszusagen sind wir in Bochum Antwerpen hoch zwei“, sagte Rainer Einenkel gegenüber DerWesten.de. Der Betriebsratsvorsitzende im Bochumer Opel-Werk kritisiert die Unternehmenspolitik: „Wir müssen mehr Autos bauen für andere Märkte, anstatt Autos für die Marke Europa zu importieren.“ Noch keine Einigung gebe es in den Verhandlungen darüber, wie die zur Sanierung von Opel vereinbarten Beiträge der deutschen Autobauer in Höhe von 176 Millionen Euro jährlich 2012 aufgebracht werden. Weitere Einsparungen seien der Belegschaft in Bochum nur erklärbar, wenn es Zusagen zur langfristigen Arbeitsplatzsicherheit gebe, sagte Einenkel.

Am Dienstag hatte der langjährige Gesamtbetriebsratvorsitzende Klaus Franz bekanntgegen, Ende des Jahres in den Vorruhestand zu wechseln. Der 59-Jährige steht seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Arbeitnehmervertretung des Autobauers, und hat seine Macht den Versäumnissen der amerikanischen Muttergesellschaft zu verdanken. Als Nachfolger wird sein Vertrauter Wolfgang Schäfer-Klug (49) gehandelt.

Gerd Heidecke

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Kommentare
24.11.2011
18:10
Merkwürdig.
von karlleokraus | #5

Bis noch vor einigen Tagen berichtete gerade auch die Fachpresse um den Autoprof, dass die neuen Modelle von Opel reißenden Absatz finden würden und Opel für die Zukunft sehr gut augestellt sei.
Entweder ensprachen diese Aussagen nicht so ganz der Realität oder die Verluste bei Opel steigen proportional zur Stückzahl.
Daraus abgeleitet würde die Aussage von Betriebsratsfürst Einenkel mit: "Wir müssen mehr Autos bauen für andere Märkte, ... ." die Schließung des Werkes Bochum nur beschleunigen.

24.11.2011
17:59
Eigenartig.
von karlleokraus | #4

Noch bis vor einigen Tagen berichtete gerade auch die Fachpresse um den Autoprof, dass die neuen Modelle von Opel reißenden Absatz finden würden und Opel für die Zukunft sehr gut aufgestellt sei.
Entweder entsprechen diese Aussagen nicht so ganz der Realität oder die Verluste steigen bei Opel proportional zur Stückzahl.
Daraus abgeleitet würde die Aussage von Betriebsratsfürst Einenkel mit: "Wir müssen mehr Autos bauen für andere Märkte, ... ." die Schließung des Werkes Bochum nur beschleunigen.

23.11.2011
22:49
#Dr.Blueskay
von HeKo62 | #3

Sie liegen ganz falsch.
Nokia lacht sich schlapp über uns...
Und GM wird es auch egal sein, ob die in Bochum Werk haben oder nicht.
Übrigens Nokia gibt es immer noch in Bochum.

23.11.2011
20:42
Die sollen
von Dr.Bluesky | #2

mal anfagen, bessere Autos zu bauen. Früher haben die alles selber Produziert, seit es nur noch zulieferer gibt passieren komischerweise Mängel ohne ende. Früher waren die Autos besser als Heute. Die Amis wollen einfach Bochum dichtmachen, aber wenn Opel das Macht stirbt Opel in Europa, siehe NOKIA, die haben es schnell gelernt was es heißt sich mit den Leuten im Ruhrgebiet anzulegen.!!!!

23.11.2011
20:35
Wird doch eh dicht gemacht!
von Klug99 | #1

Opel Bochum wird es wie dem Nokia-Werk gehen. Der Laden hat einfach zu hohe Personalkosten!

1 Antwort
klug99
von tom009 | #1-1

soso zu hohe lohnkosten.

frage mich was an einem auto so teuer ist das dafür 20000 30000 40000 euro bezahlt werden sollen.

wie wäre es mal damit das die herrn manager absofort weniger verdienen keine aktienoptionen mehr bekommen und keine abfindungen mehr wenn diese das unternehmen an die wand gefahren haben.

wo sind denn die seit jahren angekündigten preiswerten fahrzeuge?????

10000 euro sind immernoch ca 19000 dm.
und dies dann als preiswert zu bezeichnen ich schon ein witz hoch 5.

und klug5

ich hoffe ihr chef ließt ihren kommentar.

dann wird er ihnen bestimmt eine lohnanpassung nach unten anbieten.
und wenn sie ablehnen hoffendlich rauswerfen.

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