Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Kohlestiftung

Müller soll es machen - Streit bei RAG-Stiftung beigelegt

30.10.2012 | 18:42 Uhr
Müller soll es machen - Streit bei RAG-Stiftung beigelegt
Den Steinkohlebergbau soll die RAG-Stiftung abwickeln.Foto: Matthias Graben

Essen.   Werner Müller wird wohl Vorstandschef der Essener RAG-Stiftung. Nach Informationen der WAZ-Mediengruppe wird es keinen Gegenkandidaten für den Ex-Wirtschaftsminister im Kampf um den Chefposten bei der RAG-Stiftung geben.

Die Auseinandersetzungen um die Besetzung der Chefposten der Essener RAG-Stiftung scheinen beigelegt.

Nach Informationen der WAZ-Mediengruppe will das Kuratorium der Stiftung am Freitag auch die Besetzung des Postens des Vorstandschefs regeln. Einen Gegenkandidaten zu dem von SPD und der Gewerkschaft IGBCE favorisierten ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Werner Müller gebe es nicht, hieß es in informierten Kreisen.

Müller war bis vor kurzem auf Widerstand von Finanzminister Schäuble gestoßen.

Soll den Chefposten der Essener RAG-Stiftung bekommen: Werner Müller.

Demnach stehen bei der Sitzung des Kontrollgremiums, die am Freitagnachmittag im Bundesfinanzministerium stattfindet, zwei Varianten zur Debatte: eine direkte Entscheidung über die Neubesetzung von Stiftungschef, Finanzchef (für den Posten wird der frühere NRW-Finanzminister Helmut Linssen, CDU, gehandelt) und Personalchef. Es könnte aber auch sein, dass es eine Willenserklärung mit Blick auf Müller gebe, der Wechsel später stattfindet.

Die derzeitigen Vorstände sind bis längstens Juli 2013 bestellt. Als sicher gilt auch die Wahl von Ex-RWE-Chef Großmann an die Spitze des Kuratoriums.

Thomas Wels

Facebook
 
Kommentare
31.10.2012
22:31
Müller soll es machen - Streit bei RAG-Stiftung beigelegt
von Broncezeit | #3

Auch so einer der in die Politik eingestiegen ist um sich ein Pöstchen zu sichern.

31.10.2012
06:23
Herzlichen Glückwunsch Herr Müller!
von DerRheinberger | #2

Er darf also mithelfen, die milliardenschweren steuerfreien Rückstellungen des deutschen Steinkohleberbaus für die angerichteten Ewigkeitsschäden innerhalb kurzer Zeit zu verbraten, mit seinem dann millionenschweren Gehalt, welches er zu seinen unzähligen Aufsichtsratspöstchen noch dazu bekommt. Es hat sich also gelohnt, Minister unter den grössten Sozialräubern nach dem 2.Weltkrieg gewesen zu sein. Alle Durchpeitscher der Hartz Gesetze hängen heute in Millionenschweren Jobs, angefangen von Schröder über Fischer bis zum "Arbeiterführer" Riester. Und der nächste Millionenverdiener aus dieser Clique schickt sich an, Frau Merkel abzulösen!
Nein Danke!

30.10.2012
23:47
Müller soll es machen
von klabautermann77 | #1

Dann kann Müller ja weiterhin Schachspiele mit RAG-Geldern sponsern - oder andere Events, für die Freund Peer (Steinbrück) Geldgeber sucht.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7246261/create

Umfrage
Die Stimmung der Verbraucher hat sich laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK deutlich verbessert. Geben auch Sie derzeit kräftig Geld aus?

Die Stimmung der Verbraucher hat sich laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK deutlich verbessert. Geben auch Sie derzeit kräftig Geld aus?

 
Fotos und Videos
Premiere der neuen S-Klasse
Bildgalerie
Mercedes-Benz
Zwischen Bangen und Hoffen
Bildgalerie
Opel Bochum
Opel-Aus im Jahr 2015
Bildgalerie
Opel
Zyperns Banken geöffnet
Bildgalerie
Euro-Krise
Aus dem Ressort
Kritisierte Modefirma Abercrombie & Fitch büßt Verkäufe ein
Geschäftsbilanz
Die Firma Abercrombie & Fitch möchte ihre Mode möglichst nur an gutaussehende, trendige Menschen verkaufen. Die Einengung der Zielgruppe scheint dem Geschäft zu schaden. Die Marke machte im ersten Quartal 7 Millionen Dollar Verlust. Schuld soll das Wetter sein.
Grohe lässt gefälschte Armaturen und Brausen sicherstellen
Markenpiraterie
9000 gefälschte Grohe-Armaturen und -Brausen sind in einem Lagerhaus in den Vereinigten Arabischen Emiraten sichergestellt worden, außerdem zahlreiche Produkte anderer Hersteller. Das Düsseldorfer Unternehmen geht seit längerem gezielt gegen Plagiate vor.