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Rente

Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant

27.11.2013 | 18:27 Uhr
Für die Rentner in Deutschland hat die Große Koalition einige Geschenke geplant.Foto: WAZ FotoPool

Berlin.  Viele Geschenke für wenige Rentner: Bei wenigen Themen haben sich Union und SPD im Koalitionsvertrag so genau festgelegt wie bei der Rente. Die Finanzierungsvorbehalte sind vom Tisch. Mindestrente und Rente mit 63 kommen – aber mit so hohen Hürden, dass kaum jemand sie bekommt.

Bei wenigen Themen haben sich Union und SPD im Koalitionsvertrag so genau festgelegt wie bei der Rente. Alle Wünsche werden erfüllt, die Finanzierungsvorbehalte sind vom Tisch.

Aber bei der für die Menschen entscheidenden Frage, wer nun was bekommt, bleibt die Koalition manche Antwort schuldig. Einzelne Formulierungen genügen, um deutlich weniger Rentner zu begünstigen und damit die Kosten zu begrenzen. Deshalb lohnt es, genau hinzuschauen:

Rente mit 63

Rente mit 63: Diese heiß umstrittene Teilabkehr von der Rente mit 67 hat die SPD durchgeboxt. Allerdings hat die Union ein paar Hürden eingezogen, über die nur sehr wenige Menschen kommen werden. Ein Wort ist entscheidend: Aus 45 „Versicherungsjahren“ als Voraussetzung für eine abschlagsfreie Rente mit 63 wurden 45 „Beitragsjahre“.

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Die Neuauflage der großen Koalition ist ein riesiges Stück näher gerückt: Nach einer Marathonsitzung bis in den frühen Morgen einigen sich die Spitzen von Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag. Jetzt muss noch die große Runde zustimmen - und die SPD-Basis.

Das ist ein enormer Unterschied: Ausbildungs- und Studienzeiten etwa sind Versicherungs-, aber keine Beitragsjahre. Von den Kinder-Erziehungszeiten gelten nur drei Jahre als Beitragsjahre. Bisher zählten auch Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht. Die sollen nun eingerechnet werden, wobei offen bleibt, ob nur die kurzen Zeiten im Arbeitslosengeld I gelten, für die ja Beiträge an die Rentenversicherung gezahlt werden, oder auch Hartz-IV-Zeiten.

Außerdem ist die Rente mit 63 bereits 2015 nicht mehr wörtlich zu nehmen. Denn das frühestmögliche Renteneintrittsalter steigt auch für langjährige Beitragszahler parallel zur Rente mit 67 an. Ab Juli 2014 können sie mit 63 in Rente gehen, im Jahr darauf mit 63 und einem Monat und in den Folgejahren immer später, bis 2030 für sie wieder die heute schon geltenden 65 Jahre der frühestmögliche Ausstieg sind. Bei den veranschlagten Kosten von 3,5 Milliarden Euro im Jahr 2030 ging man davon aus, dass auch dann noch die Rente mit 63 gilt, sie werden also deutlich geringer ausfallen.

Mindestrente

Mindestrente: Die „Lebensleistungsrente“ soll das Hauptinstrument zur Bekämpfung der Altersarmut sein. Erhalten soll die rund 850 Euro aber nur, wer mindestens 40 Beitragsjahre vorweisen kann. Die CDU hatte eigentlich 35 Jahre, die SPD 30 Jahre vorgesehen, die Hürde liegt also höher, als beide Seiten es ursprünglich wollten.

Das bremst die Kosten, aber auch die Wirkung der Reform. Es wurde zwar eine Übergangszeit bis 2023 vereinbart, in der 35 Beitragsjahre reichen, doch wenn das Problem der Altersarmut danach erst richtig massiv wird, werden die Hürden angehoben. Dann gelten nicht nur die 40 Beitragsjahre, sondern auch noch eine private Altersvorsorge als Zugangsvoraussetzung für die Mindestrente.

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Inge Stekl ist 68 Jahre alt und kann sich finanziell nur über Wasser halten, weil sie eine Grundsicherung bezieht. Sie berichtet, wie sie mit ihren 350 Euro pro Monat haushalten muss.

Auch hier sollen entgegen aktueller Gesetzgebung Phasen der Ar­beitslosigkeit berücksichtigt werden, im Gegensatz zur Rente mit 63 konkret beziffert mit „bis zu fünf Jahren“. Demnach würden viele Menschen eine „Lebensleistungsrente“ erhalten, die lange arbeitslos waren – viele Mütter aber nicht.

Starten soll die Mindestrente erst 2017, dann wird sie nur wenige Hundert Millionen Euro kosten. 2030 wird sie trotz dann höherer Altersarmut Experten zufolge weniger als drei Milliarden Euro im Jahr kosten.

Erwerbsgeminderten-Rente

Erwerbsgeminderten-Rente: Hier bleibt es beim ursprünglichen Plan. Erwerbsgeminderte, die in Altersrente gehen, erhalten ab Juli 2014 im Schnitt rund 50 Euro mehr. Dafür wird so getan, als hätten sie Beiträge aus ihrem früheren Einkommen bis zum 62. Lebensjahr gezahlt, bisher galt die Zurechnungszeit nur bis 60. Wer schon mit hohen Abschlägen in Altersrente gegangen ist, hat nichts davon. Deswegen sind die Kosten zunächst sehr gering, sie steigen bis 2030 auf rund zwei Milliarden Euro im Jahr.

Mütterrente

Mütterrente: Eltern von Kindern, die vor 1992 geboren wurden, erhalten ab Juli 2014 je Kind einen Entgeltpunkt (derzeit 28 Euro) mehr Rente. Das kostet pro Jahr 6,5 Milliarden Euro. Die Finanzierung ist im Koalitionsvertrag nicht geregelt. Die SPD wollte dies aus Steuern finanzieren, die Union aus Beiträgen. Der Hinweis, der Beitragssatz von 18,9 Prozent werde nicht wie eigentlich geboten auf 18,3 gesenkt, lässt aber erahnen, dass die Koalition für die Mütterrente in die Rentenkasse greift.

Not-Ärzte

 

Stefan Schulte



Kommentare
06.12.2013
10:51
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von West-Fale | #46

Mir schwante schon böses als es zuletzt um Doppelpass und Adoptionsrechte für homosexuelle Paare ging- und dieses, für die Betroffenen vlt wichtig- aber nicht für die Masse Volk, als Erfolg und als Forderung für den KV angegeben wurde.
Letztlich hat sich hier wieder nur die Führungsriege ihre Pöstchen in der Regierung gesichert und können in 4 Jahren in gut gesicherter Pension gehen.
Ein Steinmeier steht letztendlich ja auch immer auf der "richtigen" Seite.

04.12.2013
00:36
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Samuw | #45

Unsere Politiker erfüllen die Aufgaben der neoliberalen Weltführer mit Bravour.

01.12.2013
02:17
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Rheinhausener | #44

Es reicht! Nachdem immer mehr über diesen sogenannten "Koalitionsvertrag" bekannt wird ist jedem in der Basis nur anzuraten diesen abzulehen. Dick und fett machen sich nur wenige, allen voran unsere sogenannten Volksvertreter die uns nach Strich und Faden belügen. Die große Mehrheit unseres Volkes profitiert nämlich keineswegs von den Reformen da zeitlich so angelegt, daß die Kosten möglichst gering bleiben und möglichst wenige davon einen Nutzen haben. Ich kann wirklich nur hoffen und beten, daß genügend Freundinnen und Freunde an der Basis sich nicht blind auf das Gelaber von Gabriel und Konsorten einlassen und sich ggf. anders entscheiden. Setzt dieser Scharade einen Schlußpunkt und lehnt diesen Irrsinn ab. Schöne Worte bringen uns keinen Cent mehr in unsere Taschen. Im Gegenteil, wir zahlen durch Steuererhöhungen - entgegen Aussage Tante Merkel - noch drauf. Auch Nahles spricht das schon an.
Ich jedenfalls werde in Zukunft keine SPD mehr wählen - und ich war Stammwähler.

30.11.2013
12:39
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von resimmbe | #43

Was soll eigentlich diese Volksvera....e!!!
MIndestlohn ab 2017 (dann sind wieder Wahlen)gehts noch??
mit der Maut ist schon der Ärger mit den Nachbarländern angesagt.Gerecht wäre,wenn alle die Vignette zahlen und "Einheimische"dies mit der KFZ Steuer verrechnet bekommen.
Mütterrente sind eigentlich Peanuts für die paar Mütter aus den Jahren 1960-1970 wo auch das Kindergeld nur Peanuts waren gegen heute.
Rente mit 63 ? Für wen? Die 45 Jahre eingezahlt haben,ohne Fehlzeiten.Wer hat das erlebt,außer Schreibtischarbeiter.Der große Rest?
Und so kann man weiter mit dem Kopf schütteln.
Die zigtausend Neumillionäre in 2012 allen lachen sich kaputt.Die "Sklaven der Neuzeit"sorgen schon fürs weiterkommen derer.
Ich sehe die Sache SPD am Verhandlungstisch so:Machen wir mit,rutschen wir als Minister ( incl.der alten Garde aus Schröders Arbeitgeberkabinett)eine satte Gehaltstufe höher und die Altersversorgung rutscht mit in Höhen wo sich der "Wähler"eigentlich als Steuerzahler mal nachdenken soll

29.11.2013
12:13
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von rintintin | #42

Widerspruch zwischen Versicherungsjahren und Beitragsjahren

In dem Artikel der WAZ wird erklärt, dass Ausbildungszeiten Versicherungsjahre und keine Beitragsjahre sind. In einem Artikel der Leipziger Volkszeitung wird jedoch ausgeführt, dass auch die Berufsausbildung Beitragsjahre sind. Was stimmt denn nun?

1 Antwort
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Jorgel | #42-1

Wenn in der Ausbildung Geld verdient wird, werden davon auch Rentenbeiträge bezahlt. Bei Ausbildungen ohne Einkommen können keine Beiträge anfallen. Dann müsste der Auszubildende ja noch Geld mitbringen. Das sind dann nur Versicherungsjahre und keine Beitragsjahre. Die WAZ hat bei ihrer pauschalen Aussage keine Unterschiede gemacht - und somit zum Teil Falsches berichtet...

29.11.2013
02:28
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Herbert57 | #41

Ich bin hin und her gerissen.
Mal für eine Gro.Ko,mal dagegen.
Der Anschein trügt,umsomehr man hinter die Kulissen schaut und das Kleingedruckte
mit den vielen Ausnahmen ließt umso mehr wird klar,
in der SPD sind Schaumschläger,Nepper,Schlepper,Bauernfänger am Werk.
Lügner und Betrüger! (Maut)!
Die SPD braucht ein Neuanfang in der Oposition.
Dafür muß auch die Führung zum Teufel gejagt werden.
Lieber ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Merkel versucht jetzt aus ....... Gold zu machen,fast ist es ihr gelungen.
Der Klügere giebt so lange nach,bis er am Ende der Dumme ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

29.11.2013
00:18
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von festus04 | #40

Die Mütterrente ist ok. Aber sie muss aus Steuern bezahlt werden. Nun wird alles aus der Rentenkasse dafür geplündert um keine Steuern zu erhöhen. Die Folge wird sein, dass ist auch schon diskutiert worden, dass die nächste Rentenerhöhungen um 0,8 -1,5% niedriger ausfällt. Und wenn die Kasse geputzt ist, kommt wieder der Beitragszahler an die Reihe. Und wenn dann die Konjunktur einbricht, werden auch die Steuern erhöht.
Ich frag mich, ob diese Politiker uns Bürger nur noch verars........ wollen.

3 Antworten
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Jorgel | #40-1

Quatsch, die Rentenerhöhungen sind per Gesetz vom Durchschnitt der Lohnerhöhungen des Vorjahres abhängig. Beiträge oder angebliche Plünderungen haben überhaupt nichts damit zu tun...

Wird die ebenfalls per Gesetz festgelegte Rentenreserve unterschritten, muss der jährliche Steuerzuschuss zur Rentenkasse entsprechend erhöht werden. Der beträgt inzwischen ein Drittel der Einnahmen der Rentenkasse. Da kann man wohl kaum vom plündern der Rentenkasse sprechen...

Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von festus04 | #40-2

Deswegen weil dass ja Gesetz ist, haben die Schlauen erst einmal das Geld der Beitragszahler kassiert, dass ihnen zugestanden hätte. Und nach ihrer Vision haben wir auch keine Beitragserhöhungen zu befürchten. Sie können erzählen was sie wollen, die Milliarden für die Mütterrente kommt aus dem Rententopf. Kauder hat gestern noch gesagt, dass genügend Geld dafür in diesen Topf ist. So sieht es aus. Und wenn die Wirtschaft einknickt und die Arbeitslosigkeit etwas ansteigt, dann kommt automatisch für den Bürger die Beitragserhöhung und gegebenfalls eine Steuererhöhung. Ich glaube sie leben auf dem Mond.

Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Jorgel | #40-3

1. Sind die Beitragszahler nur zu einem Drittel an der Rentenkasse beteiligt, ein weiteres Drittel kommt von deren Arbeitgebern und das letzte Drittel aus Steuerzuschüssen. Soviel zum erst einmal Beiträge kassieren.

2. Sind derzeit 30 Milliarden Überschüsse in der Rentenkasse, von denen sich die Rente der Mütter vor 1992 locker auf Jahre finanzieren lässt.

3. Wird die bisherige Mütterrente in dreifacher Höhe für die nach 1992 geborenen Kinder auch aus der Rentenkasse finanziert. Dafür wurde der Steuerzuschuss erhöht - und nicht die Beiträge. Ihre Befürchtungen entbehren also jeder Grundlage.

4. Wenn die Wirtschaft einknickt und die Arbeitslosigkeit ansteigt, hat das mit der Mütterrente überhaupt nichts zu tun. Dann sind ganz andere Probleme zu lösen wie dieser Einzelposten, z.B. durch ausgliedern von Fremdleistungen insgesamt. Das kann der Gesetzgeber genau so beschließen wie Steuer- oder Beitragserhöhungen.

Ich glaube sie haben keine Ahnung wovon sie sprechen...

28.11.2013
20:45
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von KalleL | #39

Super Herr Gabriel,habe noch Ihre Worte von gestern im Ohr. Es ist erfreulich Ihnen sagen zu dürfen, dass Sie nach 45 Beitragsjahren mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Leider haben Sie vergessen zu erwähnen, das dies nur für den Jahrgang 1949 greift. In bin Jahrgang 1963 und kann frühestens mit 64 + 2 Monaten in Rente gehen. Super, 14 Monate später als gestern kundgetan. Wann hört das verschleiern endlich auf.

3 Antworten
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Jorgel | #39-1

Was denken sie denn? Schließlich gehen die anderen ihres Jahrgangs, die keine 45 Jahre Beiträge eingezahlt haben, erst mit 66 + 2 Monaten. Meinen sie vielleicht, sie wären was besseres, nur weil sie länger in die Rentenkasse einzahlen konnten?

Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von kuba4711 | #39-2

@ Jorgel

Laut geltender Renten - Tabelle geht der Jahrgang 59 mit 66 Jahren und 2 Monaten in die
Rente.
@ KalleL mit Jahrgang 1963 kann erst mit 66 Jahren und 10 Monaten - ohne Abzug - in Rente.
Allerdings dann auf ein Renten - Niveau - von geschätzt - 45 % seines letzten Netto - Lohnes.
Bei 2000 Euro Rente sind das dann wie viel Rente?
Richtig 900 Euro mit vielleicht dann 45 Beitragsjahren.
Alles Zahlen nach heutiger Kaufkraft gerechnet.
Da wird - nicht nur bei Kalles Jahrgang kein Auge mehr trocken bleiben!
Gruß Jorgel
Sie sollten sich einfach nicht nur über die CDU - Brille über die geltende Rentenformel informieren
Gruß

@kuba4711
von Jorgel | #39-3

Sorry, hab nicht nachgerechnet und die Aussage von KalleL als Maßstab genommen. Ich hinterfrage nicht gleich alles, was hier so an Zahlen in den Raum geworfen wird. Ich weiß auch nicht was das mit einer CDU-Brille zu tun hat.

Wobei man dagegen ihre Linke-Brille ebenfalls deutlich wahrnimmt. So hat jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit privat eine Riester-Rente oder ähnliches abzuschließen, zu der er staatliche Zuschüsse bekommt. Außerdem bekommen viele Arbeitnehmer zusätzlich Betriebsrenten oder Vergleichbares. Das nennt man das drei Säulen Modell der Altersversorgung. Das haben sie wohl ganz vergessen in ihrer Rechnung zu berücksichtigen...

28.11.2013
19:46
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von meinemeinung47 | #38

Mindestrente nach 40 Beitragsjahren, das sind mindestens 43 Versicherungsjahre!
Für Politiker gibt es nach 12 Jahren schon über 4000€ Vollrente!
Ohne einen einzigen Cent Eigenbeiträge!
Wir werden nur von Gierhälsen regiert!

28.11.2013
19:40
Mindestrente, Mütterrente, Rente mit 63 – das ist geplant
von Rheinhausener | #37

Mir fehlen, trotz verschiedener Kommentare von mir, immer mehr die Worte. Man kann eigentlich nur noch hoffen, daß bei den nächsten Diätenerhöhungen genauso "akribisch", "konsequent" und "hart" verhandelt wird. Oh Verzeihung, ich vergaß: es geht ja nicht um unseren Geldbeutel sondern um den der Politiker und die sind ja was besseres.

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