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Microsoft stellt neue Konsole vor - Spielewelt schaut auf die Xbox One

21.05.2013 | 22:09 Uhr
Microsoft stellt neue Konsole vor - Spielewelt schaut auf die Xbox One
Die neue "Xbox One" (rechts) neben der zweiten Generation der Körpersteuerung "Kinect".Foto: Christoph Dernbach/dpa

Essen.   Microsoft stellt den Nachfolger der inzwischen acht Jahre alten Xbox 360 vor. Der Preis und die Markteinführung sind noch nicht bekannt. Anders als bei der Sony Präsentation zur neuen Playstation 4 vor wenigen Wochen gab es zumindest ein Exemplar zu sehen.

Microsoft hat am Dienstagabend den Nachfolger der inzwischen acht Jahre alten Xbox 360 vorgestellt. Die neueste Generation der Spielkonsole wird nicht – wie lange vermutet – Xbox 720 heißen, sondern schlicht und einfach Xbox One. Preise und genaues Veröffentlichungsdatum hat Microsoft noch nicht verraten. Aber immerhin: Anders als bei der Sony Präsentation zur neuen Playstation 4 vor wenigen Wochen gab es gestern zumindest ein Exemplar zu sehen.

Schwarz und hochglänzend ist die neue Xbox One, sehr funktionell, fast schon minimalistisch und erinnert ein wenig an einen Videorekorder der 90er-Jahre. Nur dass sie viel mehr können soll. „Das Gehirn des Wohnzimmers “ nennt sie Microsoft ganz unbescheiden und spricht von einer „All in One Experience“.

Und wer die Präsentation in Redmond am Dienstagabend verfolgt hat, der musste in der ersten halben Stunde manchmal daran erinnert werden, dass hier etwas präsentiert wurde, das der Volksmund gerne als Spielkonsole bezeichnet. Denn da ging es erst einmal ums Fernsehen, ums Internet oder das Telefonieren via Skype. All das soll die Xbox One vereinen und blitzschnell von einer Funktion auf die andere umschalten – oder sie auf Wunsch auch nebeneinander laufen lassen.

Stimme und Gesten steuern das Gerät

Dabei gehorcht sie auf Wort. Wer „TV“ sagt, ist sofort im laufenden Fernsehprogramm. Läuft dort etwa ein Fußballspiel, genügt das Wort Internet und die Box geht online – um etwa Statistiken, Spielerdaten oder Hintergrundinfos abzurufen und auf den Bildschirm zu bringen. Oder eine digitale Programmzeitschrift. Und wenn die Stimme mal versagt, lässt sich das Gerät natürlich auch mit Gesten steuern. „Kinect“ heißt das bei Microsoft.

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"Xbox One" - so lautet der Name der neuen Spielekonsole von Microsoft. Der Nachfolger der Xbox 360 soll im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen, der Verkaufspreis ist noch nicht bekannt. Ein Hauptaugenmerk liegt auf den multimedialen Fähigkeiten der Konsole.

Ja, das gab es auch bei der alten Xbox schon. Kinect 2 aber lässt sich allem Anschein nach nicht mehr damit vergleichen, sondern arbeitet auch wegen eine Full-HD Kamera präziser. Angeblich soll die Bewegungsteuerung sogar fähig sein, den Herzschlag der Spieler oder Zuschauer zu erkennen – wozu das auch gut sein mag. Wer nicht spielen will, kann seine Fernbedienungen jedenfalls künftig wegschließen.

Spielen lässt sich mit der Xbox One auch

Für alle anderen gibt es einen neuen Controller. Der sieht auf den ersten Blick nicht viel anders aus als sein Vorgänger, soll aber über 40 Verbesserungen erhalten haben. Und Windows-Tablett-Besitzer können die Konsole auch damit steuern.

Spielen lässt sich mit der Xbox One natürlich auch. Dafür sorgen unter anderem ein Achtkern-Prozessor und eine 500 Gigabyte Festplatte. Füllen lässt sich letztere schon zum Start wohl mit einer ganzen Palette von Spielen. Neben Klassikern im neuen Gewand wie FIFA oder Call Of Duty haben Microsoft und die großen Hersteller auch eine Reihe neuer Titel angekündigt. Allein Microsoft selber spricht von 15 Spielen, die es exklusiv für die neue Xbox geben wird. Und was von einigen zu sehen war, sah meist hervorragend aus. Seine alte 360er Xbox sollte man aber nicht entsorgen. Alte Spiele werden nämlich auf dem Nachfolger nicht laufen. Dafür gibt es keinen Online-Zwang. Ohne Internetverbindung ist die neue Konsole allerdings in etwa so sinnvoll wie eine Porsche auf der Buckelpiste.

Zu Preisen äußerte sich der Konzern noch nicht und als Veröffentlichungstermin wurde lapidar „later this year“ genannt – später in diesem Jahr. Präziser könnte es Anfang Juni auf der weltgrößten Computerspielmesse E3 in Los Angeles werden.

Andreas Böhme



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