Mehrheit der Deutschen lehnt Staatshilfe für Opel ab
08.11.2009 | 13:56 Uhr 2009-11-08T13:56:00+0100
Berlin. Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine Staatshilfe für Opel. Laut einer aktuellen Umfrage wollen nur 28 Prozent dem Autobauer mit Steuergeldern helfen. Opel-Betriebsratschef Franz fordert indes einen externen Nachfolger für GM-Europa-Chef Forster. Der Neue solle zudem Europäer sein.
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Opel, Klaus Franz, fordert einen externen Nachfolger für den scheidenden General-Motors-Europa-Chef Carl-Peter Forster. Franz sagte der Zeitung «Bild am Sonntag», der neue Chef müsse Europäer sein, «mit Teamgeist und Benzin im Blut». Außer Deutsch müsse er weitere Sprachen beherrschen.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle warnte in der Zeitung den US-Konzern General Motors (GM) davor, bei der Sanierung von Opel auf Hilfen aus dem Deutschlandfonds zu setzen. Der FDP-Politiker äußerte die Erwartung, dass GM nun auch die finanzielle Verantwortung für Opel wieder selbst übernehme. Dazu gehöre, dass «pünktlich zum 30. November» der Brückenkredit mit Zinsen zurückgezahlt werde. Sollte GM einen Antrag auf Staatshilfen stellen, gälten die gleichen Kriterien wie für alle anderen Unternehmen. Auch eine Ablehnung des Antrags sei möglich.
66 Prozent der Deutschen gegen Staatshilfe
Laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag von «Bild am Sonntag» lehnt eine große Mehrheit der Bundesbürger Steuergelder für Opel ab. 66 Prozent der Deutschen sprachen sich demnach dagegen aus, dass Bund und Länder Opel mit Steuergeld helfen. Nur 28 Prozent waren dafür. Für die repräsentative Umfrage befragte Emnid am vergangenen Donnerstag 502 Personen. (afp)

21:35
Keine deutschen Steuergelder für eine
amerikanische Firma!
Wenn Deutschland Geld giebt,dann muß
Deutschland auch über Opel in Deutschland
bestimmen dürfen und nicht die Amerikaner!
Opel Deutschland muß unabhängig von GM
werden,oder in die Insolvents gehen!
18:05
NICO, 100%
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Opelaner, EUER SPECK IST ENDLICH WEG!!!!!
Erst Franz, dann diesen Idi... Einenkel!!!!
Bewerben!
Nicht hoffen und jammern!
Es ist eh das Ende!
Trotz Politikern, die Sch... labern.
17:46
@33 kuba4711
##ch kritisiere ,dass sich die deutsche Regierung offensichtlich schwer tut ihre Interessen zu sehen und folgerichtig umzusetzen.
##
Kuba4711, die deutsche Regierung sieht sehr wohl ihre Interessen, aber die stehen nicht für die in Ihrem letzten Kapitel Ihres postes genannten Argumente.
Die Interessen unserer momentan gewählten Politiker bestehen ausschließlich und allein auf Macht und Machterhalt, Pöstchen. Sonst nichts.
Es ist absurd, zu glauben oder anzunehmen, dass die deutsche Politik Einflussnahme auf eine amerikanische Unternehmensentscheidung hat.
Ebenso ist es absurd, anzunehmen, dass dies unsere Politiker nicht selbst wissen.
Zumal unsere Politiker sich im Wahlkampf im Blick für ihre eigenen Interessen auf eine internationale/europäische Plattform gestellt und lamentiert haben.
Diese Plattform hat aber einen schlüpfrigen Boden.
Diejenigen Nachbarn, die ebenfalls Opelstandorte haben, die haben sich zurückgelehnt und lächelnd abgewartet, wie unsere Politik ins offene Messer läuft.
Wenn wir Deutschen jetzt uns klammheimlich freuen, dass Merkel-Rüttgers etc. ein großes Problem bekommen, sei es uns gegönnt.
......Nur......
Wir, die Bürger zahlen die Zeche, kein anderer.
Probleme, die ein Land insbesondere betreffen, egal ob wirtschaftlich oder politisch, aber andere Länder ebenfalls tangieren, sind ein Arbeitsgebiet der Wirtschaftsdiplomatie.
Leise im Hintergrund arbeitend, ein für alle akzeptables Ergebnis vereinbaren, was dann die Politik lauthals als ihr Ergebnis den Bürgern verkünden darf.
Weshalb haben die beiden betriebswirtschaftlich kompetenten, von den Bundesländern und der Regierung berufenen beiden Mitgliedern der Opel-Treuhand, die die Interessen Deutschlands vertreten sollten, bewogen zurückzutreten????
Und werden durch Politiker ersetzt!!!!
Beide haben es öffentlich gesagt:
Sie, wollen der Wirtschaft, dem Mittelstand, den Beschäftigten dienen, aber NICHTden politischen Interessen unserer Regierung.
Das ist doch eine klare Aussage!!!!!!!!
Respekt!!!!!!!
Einen schönen Gruß an Dich und
einen guten Start in die Woche.
Gruß
Nico
Was es im Fall Opel
Es gibt in Deutschland hervorragende Wirtschaftsdiplomaten.
17:09
@33 Kuba du wirst von deiner kommunistischen linken Grundeinstellung am Nasenring gezogen. Werde erwachsen.
17:04
Die Opelaner haben Jahre wie die Made im Speck gelebt, jetzt wird es Zeit umzudenken. Keine Subvention für GM/OPEL.
16:51
@ 31 Genau lesen. Ich habe nicht kritisiert ,dass sich die US -Regierung für ihre Interessen einsetzt.
ich kritisiere ,dass sich die deutsche Regierung offensichtlich schwer tut ihre Interessen zu sehen und folgerichtig umzusetzen.
Dies hat nichts mit Betriebswirtschaft zu tun ,aber viel mit Selbstbehauptungswille im internationalen Standortwettbewerb für industrielle Kerne.
Bitte ,an alle im Mittelstand . Verschont diese Kommentarseite mit Vernachlässigungsgelabere.
Gerade der nicht an der FDP-Ideologie orientierte Mittelstand erkennt wohl ,dass der Mittelstand -in jeder erdenklichen Hinsicht - auf industrielle Infrastruktur -auch und gerade bezgl. Großbetrieben - angewiesen ist.
16:50
Lieber Betriebsrat Klaus,Du machtst dich,mit diesen Bemerkungen,lächerlich bis zum jüngsten Tag.Du bist in meinen Augen nicht mehr haltbar.
16:31
@kuba 4711
Die US-Regierung macht alles um Fertigungstechnologie -transfer an Russland zu verhindern.
Sorry, aber welches Geistes Kind bist Du??
Wenn GM den Technologietransfer NICHT unter allen Umständen zu verhindern versuche, dann müssten die doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Es tut mir leid, aber Deine Denkweise ist betriebswirtschaftlich absolut absurd.
Zur INFO Neidgeseiere:
Ich habe bis vor meinem Ausscheiden (Rente) vor einem halben Jahr mich redlich bemüht, jedem Mitarbeiter ein Vorbild hinsichtlich Engagement, Einsatz, Corporence Idendity zu sein.
Also Neid..nee..
Habe ich nicht den geringsten Anlass zu.
Da wo ich persönlich Probleme mit hatte/habe, ist, die Leistung, der persönliche Einsatz fürs Unternehmen und die Qualifikation des einzelnen
Mitarbeiters und deren soziale Kompetenz gegenüber seinen Kollegen im Spiegelbild zu Opelanern und seinen Betriebsräten nachzuvollziehen.
Kurzer Nachsatz:
Hatte Fach- und Personalverantwortung für ca. 700 Mitarbeiter im Falility-Management in Deutschland.
Gruß
Nico
16:09
@ 20 Korrektur u. Nachtrag. fertigungstechnologie -Transfer.
Ansonsten frage ich mich -gerade am heutigen Tag - was Johann Georg Elser zum Niveau der Diskussion unter Arbeitnehmern gesagt hätte.
16:06
@ 28 Nico . Was soll das Neidgeseiere?
Im übrigen ,gerade die US-Regierung hält sich eben nicht aus der Opel -Problematik heraus.
Die US-Regierung macht alles um Fertigungstechnologie -transfer an Russland zu verhindern.
Der deutsche Michel und die Staatsfregatte in Berlin agiert dagegen als getriebene Hammelherde.