Mehr Privatinsolvenzen, aber weniger Firmenpleiten in NRW
03.09.2012 | 10:47 Uhr 2012-09-03T10:47:35+0200
Düsseldorf. Im ersten Halbjahr mussten etwas mehr Menschen als im Vorjahreszeitraum Insolvenz anmelden. Das Statistische Landesamt zählte in diesem Zeitraum 19.771 Anträge, knapp drei Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2011. Dagegen nahm die Zahl der Unternehmensinsolvenzen leicht ab.
Die Zahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen ist im ersten Halbjahr 2012 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, wurden 19.771 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei den Amtsgerichten gestellt. Das waren knapp drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich auf 12,3 Milliarden Euro.
Den Angaben zufolge meldeten 5.657 Unternehmen Insolvenz an, 0,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2011. Weitere 14.114 Schuldner beantragten ebenfalls die Eröffnung eines Insolvenzverfahren - darunter 12.975 Verbraucher. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen legte damit um 3,7 Prozent zu. (dapd)

12:28
Wo bleibt der Rettungsschirm für die Privatinsolvenzen??? Frau Merkel und Herr Schäuble!?
20:45
Ja, klasse Beitrag.
Liest sich so, als werde da lauter armseligen Unschuldslämmern geholfen!
Die Quintessenz der Geschichte wird leider nicht dargestellt.
Die sog. „Schuldner“ treten ihren Gläubigern lässig in den Allerwertesten.
Die nämlich, bleiben Ewig auf ihren berechtigten Forderungen sitzen, haben also einen finanziellen Schaden.
Wer hilft den Gläubigern?
………….selbstverständlich keiner!