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Solarstrom

Massenprotest gegen Kürzungen

23.02.2012 | 16:12 Uhr
Demonstranten protestieren am Donnerstag vor der Bundespressekonferenz in Berlin gegen die Kürzung der Solarstromförderung...
Demonstranten protestieren am Donnerstag vor der Bundespressekonferenz in Berlin gegen die Kürzung der Solarstromförderung...Foto: dapd

Betroffene protestieren gegen die Kürzung der Solarstromförderung durch die Bundesregierung - Demos auch in NRW.

Solarbranche sieht zehntausende Arbeitsplätze gefährdet und appelliert an die Bundeskanzlerin, Kürzungspläne fallen zu lassen. Vom 9. März an sollen die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen lediglich 13,5 bis 19,5 Cent pro Kilowattstunde erhalten, sagte der Bundesumweltminister am Donnerstag in Berlin. Der höchste Satz gelte fuer besonders kleine Anlagen.

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Kommentare
20.03.2012
23:56
Massenprotest gegen Kürzungen
von buerger99 | #15

Die Solarföderung EEG ist genauso verfassungswiedrig wie der damals abgeschaffte "Kohlepfennig". Eine Klage liegt bereits vor oder ist im Anmarsch.
Eine Durchschnittfamilie zahlt pro Jahr 120€ für diesen Öko Wahnsinn.
Zudem bekommen chinesische Firmen die diese Solarpannels bauen ENTWICKLUNGSHILFE aus der BRD.

Im Grunde ist gerade diese Photovoltaik in Deutschland eh murks, da hier nicht genug die Sonne scheint. Die Grünen stellen sogar Überlegungen an, das ein Teil der EEG Umlage nach Griechenland wandern soll um dort die Wirtschaft zu stärken.

Es sind doch alle gegen Subventionen, GERADE die Grünen schreien am lautesten wenn es um Subventionen für Kohle und Atom geht. Aber für diesen Ökostrom da darf es ruhig Subventionen geben.

07.03.2012
19:16
Massenprotest gegen Kürzungen
von karopufer | #14

ÖKO-Schwindel Strom: Licht aus es kommen die erneuerbaren Energien!
Ein Irrenhaus die Förderung des Solarstroms über das Erneuerbare- Energie- Gesetz und die darin festgeschriebene Einspeisungsvergütung.Es kam, wie es kommen mußte,und das Ganze entpuppte sich als gigantische Maschinerie für Subventionen und eine Umverteilung,die für die Einsparungen an fossiler Energie so gut wie nichts leisten.Allein die im vergangenen Jahr installierten Solarpaneele werden die Stromverbraucher der Republik an die zehn Milliarden Euro kosten. Bundesregierung und sogar die Solarindustrie bekamen einen Riesenschrecken darüber, daß so viel zusammengekommenwar, und beeilten sich nun, die Subventionen Zug um Zug herunterzuschrauben- was nichts mehr daran ändert, daß die Rechnung für alle installierten Anlagen bald bei 80 Milliarden liegen wird.Anteil der Sonnenenergie an der Sromerzeugung:bis jetzt 3%.Anteil an der gesamten Energie-verschwindend gering

02.03.2012
17:59
Massenprotest gegen Kürzungen
von bibabulla | #13

Der Solarstrom des kleinen Mannes wird sich über kurz oder lang eh durch setzen. Keine andere Form der alternativen Energien hat in so kurzer Zeit so eine extreme Entwicklung durch gemacht.
Die Module werden immer günstiger, Leistungsstärker sind dezentral was die Netze entlastet, wartungsarm, kaum Verschleiß, benötigen keinen Brennstoff der immer teurer wird, verringern heute schon nachweislich den Strompreis an der Börse .
Dieser geminderte Strompreis wird natürlich nicht an den Kunden weiter gegeben, wen wunderts der konventionelle Energieerzeuger ist meist auch der Energieversorger.
Warum also etwas bremsen was in Kombination mit den anderen regenerativen Energien die seit über 50-60 Jahren, versteckt, höher subventionierten Kohle und Atomanlagen überflüssig machen kann ?

Den Umwelteffekt und die Folgekosten mal ganz aussen vor gelassen, weil wenn man das mit einrechnet , dürfte hier gar kein Kohle bzw Atomkraftwerk mehr stehen , was leider praktisch zeitlich ausgeschlossen ist.

02.03.2012
14:57
Massenprotest gegen Kürzungen
von FernerBeobachter | #12

Natürlich mus die Solarlobby darüber empört sein, dass ihnen der lebensverlängernde Subentionstropf abgeschnitten wird. Deren Gemeindevorsteher ja kolportierte bereits, dass durch die Subventionsbeschneidung eine neue Laufzeitverlängerung fällig wird - fällt noch, er würde unweissagen, dass mit dem Ende des PV-AUsgabsu in Deutschland das Licht ausgeht - Spätfolgen eines geistigen Horizonts von Sonennaufgang bis -untergang. Selten so gelacht.
Jetzt aber kann die vielgelobte "Schlüsseltechnologie" mal zeigen, wie wirtschaftlich sie wirklich ist.
Und die Mitarbeiter der unrentablen Firmen, die in Konkurs gehen, finden bestimmt eine andere angemessene Anstellung - bei DEM Fachkräftemangel!!!

02.03.2012
12:58
Massenprotest gegen Kürzungen
von meinemeinungdazu | #11

Die Umverteilung durch hohe Subventionen muss ein Ende haben. Die breite Schicht der Bürger kann die hohen Strompreise nicht mehr bezahlen. Letztlich werden die chinesischen Produkte subventioniert: Dann sollte man eher hierzulande den Strom subventionieren.

01.03.2012
12:54
Massenprotest gegen Kürzungen
von chetti56 | #10

Was soll das ganze? ich bin der Meinung das wenn einige gut betuchte Leute sich sowas aufs Dach setzen können, Stromgeld sparen haben sie genug Anteil verdient. Was soll ich als normalo denen noch Stromgelder hinterherschmeißen? Diese zuschusterrei gehört abgeschafft.

27.02.2012
13:24
Massenprotest gegen Kürzungen
von Meierdrei | #9

Tjhyssen-Mittarbeiter, Aluminium-Hüttenwerke usw. verlieren zu zig Tausenden ihre Jobs, wegen der Luxus-Strompreise der grün angehauchten Solar-Kapitalisten.
Aber die Presse hat ein Vaibel für diejenigen die fleißig Reklame bei ihr schalten.
Schließlich drehen sich Journalisten eben auch im Trend und sind der Wahrheitsfindung genauso wenig verpflichtet wie die Politiker die die wertschöpfenden Industrien ins Ausland verjagen. Die Geschwindigkeit der Entlassungen nimmt ständig zu. Unternehmer können rechnen 2xStromerzeugung + Leitungen + Speicher = ????

25.02.2012
00:53
1.200 Euro
von prorevier | #8

Mehr als 1.200 Euro hat durchschnittlich jeder Deutsche in den letzten 10 Jahren für diese Nonsens-Technologie gezahlt. Genauso viel wird auch in Zukunft dafür noch mindestens gezahlt werden müßen. Dabei sind die versteckten Kosten noch garnicht gerechnet. Neue teure Gaskraftwerke müßen errichtet und subventioniert werden, weil Fotovoltaik ohne diese Reserven nicht funktioniert. Die erhebliche Qualitätseinbuße beim Strom ist auch noch garnicht berücksichtigt.
Für soviel Geld hätte man weit sinnvollere Projekte realisieren können anstatt dieses mausetote Pferd Fotovoltaik zu reiten.

25.02.2012
00:20
@nachdenklichergelsenkirchener
von Vatrox | #7

Nur mal zum Nachdenken. Wenig- und Geringverdiener sowie Hartz IV und Sozialhilfeempfänger zahlen wenig bis gar keine Lohnsteuer und auch die Verbrauchssteuern fallen dementsprechend niedriger aus. Dieser Personenkreis zahlt also zurecht kaum oder gar keine Subventionierung für Atomstrom und Bergbau.

Strom und damit das EEG treffen sie aber mit voller Härte. Sie subventionieren damit den Luxus der "billigen" erneuerbaren Energien für die Reichen die sich Photovoltaik aufs Dach des eigenen Hauses setzen können. Die gut daran verdienen, weil ihnen für die Einspeisung ihres Stromes ins Stromnetz weit überhöhte Preise garantiert werden.

Wenn die sozial Benachteiligten dies nicht zahlen können, wird ihnen der Strom abgesperrt und davon sind immer mehr Menschen betroffen:
http://www.derwesten.de/wirtschaft/die-energie-armut-grassiert-id6390498.html

Das ist pure Umverteilung von unten nach oben. Aber das interessiert die Befürworter dieses Wahnsinns nicht die Bohne!

6 Antworten
Massenprotest gegen Kürzungen
von nachdenklichergelsenkirchener | #7-1

Dann frage ich einmal ganz provokant: nur weil andere Leute über ihre Steuern und Sozialabgaben den Lebensunterhalt der auf Transferleistungen angewiesenen Bürger bezahlen sollen sie auch noch von den Aufwendungen für eine zukunftsträchtige Energie befreit werden? Diese Logik verstehe ich nicht. Gerechter wäre es ja wohl, wenn sowohl Herstellungs- und Entsorgungskosten über den Energiepreis bezahlt werden. So kann jeder die für sich billigste Energie bestellen, nd seien sie mir versichert: Dies würden die regenerativen Energien sein.

Zweitens: nur weil ich Steuern zahle, soll ich den Energiekonsum der Transferleistungsbezieher subventionieren? Warum? Gibt es nicht auch noch einen anderen Weg für niedrigere Energiekosten? Z.B. einfach weniger verbrauchen? Warum muss für diese Gruppe immer die Allgemeinheit einstehen und wird noch dafür bestraft, dass sie arbeitet. Und Ihres Gedankens nach auch noch mit einer schädlichen, unverantwortlichen Energiepolitik?

Massenprotest gegen Kürzungen
von joergel | #7-2

Die Leute die Transferleistungen beziehen, können nun mal höchstens im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit für Subventionen herangezogen werden. Wobei diese Subventionen über das EEG bereits 20 % des Strompreises ausmachen, was einen entscheidenden Faktor darstellt. Sie können aber nicht soweit belastet werden, dass ihnen dabei der Strom abgesperrt wird - und das sind bereits einige Hunderttausend. Diese Logik müßten eigentlich auch sie verstehen.

Gerecht wäre es wenn die Subventionen, wie alle anderen Subventionen, über die Steuern finanziert würden. Dann würde der Strompreis auf einen Schlag um 20 % billiger und damit bezahlbar für diese Leute.

Im Übrigen, hat niemand behauptet, dass sie den Energiekonsum der Transferleistungsbezieher bezahlen sollen. Die Subventionen für das EEG gehören nicht zum Energiekonsum, sondern sind rein politisch gewollt - und genau damit wird der ebenfalls politisch gewollte Solidargedanke ausgehebelt. Wobei letzterer ihnen wohl fremd zu sein scheint...

Massenprotest gegen Kürzungen
von nachdenklichergelsenkirchener | #7-3

Sie haben auf meine Frage nicht geantwortet: Warum soll ich mit meinen Steuern den Energiekonsum eines Transferleistungsbezieher subventionieren? Nur weil Sie das als politisch gewollt sehen? Ich sehe die Verschleierung der tatsächlichen Kosten für Atom- und Fossilenergien auch als politisch gewollt, um die Energiekonzerne zu schützen. Wenn Sie natürlich bei diesen durch Aktien investiert sind, dann verstehe ich Ihre Ablehnung, nur sollten Sie dies dann auch sagen und nicht solch krude Argumentationsketten wie in Ihrem Kommentar bemühen .
Zweitens behaupten Sie die Unwahrheit mit Ihren 20% Anteil.
Bei einem aktuellen Strompreis von 24,02 Ct/kWh bei der ELE und einer EEG-Umlage von derzeit 3,6 Ct kommt man bei normaler mathematischer Begabung auf 15%. Drittens haben Sie mir nicht darauf geantwortet, warum nicht dann weniger Energie durch die Leistungsbezieher verbraucht wird? In unserem 3- Personen Nichtraucherhaushalt verbrauchen wir pro Person 20 € Strom/Monat, das finde ich leistbar.

Massenprotest gegen Kürzungen
von nachdenklichergelsenkirchener | #7-4

Zum Solidargedanken: Dieser darf keine Einbahnstraße sein, ich kann nicht nur fordern (andere sollen meine Energiekosten zahlen), ohne zu geben. Und ich möchte von der Gemeinschaft eine lebenswerte Welt für meine Kinder erhalten haben, aber dies kapieren ja viele auch nach Tschernobyl, Harrisburg und Fukushima immer noch nicht.

Massenprotest gegen Kürzungen
von joergel | #7-5

Sie lesen offenbar nur was sie wollen. Ansonsten hätten sie gelesen, dass die Subventionen für das EEG nicht zum Energiekonsum gehören. Sie zahlen also für niemand die Energiekosten, wenn diese Subventionen über Steuern erhoben werden. Es geht auch gar nicht um eine Verschleierung von Kosten, denn Steuern werden nun mal nicht nur von Einkommensbeziehern geleistet, sondern von sämtlichen Erträgen, also auch von Unternehmensgewinnen und Kapitalerträgen. Ihre Verschwörungstheorie ist daher absolut fehl am Platz.

Ansonsten ist die Photovoltaik keine effektive und damit billige Energiequelle, wie sie behaupten:
"Wenn von zwölf Milliarden Euro der EEG-Umlage sechs Milliarden Euro für die Photovoltaik ausgegeben werden bei drei Prozent Stromproduktion, ist klar, dass man noch einmal über die Wirtschaftlichkeit nachdenken muß."
http://www.derwesten.de/nachrichten/wenig-applaus-fuer-subventionskuerzung-bei-der-solarenergie-id6394407.html

Massenprotest gegen Kürzungen
von joergel | #7-6

Im Übrigen, woher wollen sie wissen, dass die Leute denen schon der Strom abgesperrt wurde, nicht schon vorher alles erdenkliche getan haben um ihre Energiekosten zu senken?

Es ist absolut zynisch, jemandem zu sagen, er solle erstmal Strom sparen, der schon im Dunkeln sitzt oder kurz davor steht. Vor allem mit der Begründung, damit nicht die Solidargemeinschaft seine Energiekosten mittragen muß.

Gerade die Geräte mit denen Strom gespart werden kann, müssen nämlich erst angeschafft werden und Elektrogeräte mit entsprechender Energieklasse und Energiesparlampen kosten eine Menge Geld. Der Personenkreis von dem sie das verlangen kann dies nicht aufbringen. Der ist froh wenn er sich billige Glühlampen in die Fassungen schrauben kann und gebrauchte Geräte besitzt.

Ihr Unterstellung dagegen, ich besäße Aktien von Energiekonzernen ist dazu genau so krude, als wenn ich ihnen das Gleiche von Photovoltaik-Unternehmen unterstellen würde. Solche Spielchen wollen wir doch besser unterlassen...

24.02.2012
21:41
Massenprotest gegen Kürzungen
von nachdenklichergelsenkirchener | #6

@ Atomstrom- und Kohlestrombefürworter: Nur weil der Atomstrom und seine Abfälle verdeckt über Steuern und nicht über die Stromrechnung gefördert werden, fällt es nicht auf, dass hier noch viel mehr Geld der Bevölkerung zu Gunsten der Stromkonzerne umverteilt wird. Ebenso ist es mit den Folgeschäden des Ruhrbergbaus. Würden diese Kosten ebenso wie bei den regenerativen Energieen ohne den Verschleierungsweg Steuern direkt auf die monatliche Stromrechnung umgelegt werden würden einige der hier polemisierenden "tagesschauern" ihr blaues Wunder bei der Energiekostenabrechnung erleben.

1 Antwort
Massenprotest gegen Kürzungen
von joergel | #6-1

Ja und, was hat das mit den zusätzlichen Subventionen für Solarstrom zu tun?

Seit wann sind vorhandene Subventionen eine Begründung für neue und ganz andere Subventionen?

Da müßt ihr euch schon bessere Erklärungen für die Subvention dieser selbst bei den erneuerbaren Energien inefffizienten Energieform einfallen lassen:

"Wenn von zwölf Milliarden Euro der EEG-Umlage sechs Milliarden Euro für die Photovoltaik ausgegeben werden bei drei Prozent Stromproduktion, ist klar, dass man noch einmal über die Wirtschaftlichkeit nachdenken muß."
http://www.derwesten.de/nachrichten/wenig-applaus-fuer-subventionskuerzung-bei-der-solarenergie-id6394407.html

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