Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Wirtschaft

Marchionne will Monti am Samstag treffen

19.09.2012 | 05:26 Uhr
Foto: /Lapresse/AP/Fabio Ferrari

Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Krise beim Autohersteller Fiat will sich Konzern-Chef Sergio Marchionne am Samstag mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti treffen. Dabei soll Marchionne die "strategischen Perspektiven" von Fiat erläutern, wie die italienische Regierung am Dienstag in Rom mitteilte.

Rom (dapd). Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Krise beim Autohersteller Fiat will sich Konzern-Chef Sergio Marchionne am Samstag mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti treffen. Dabei soll Marchionne die "strategischen Perspektiven" von Fiat erläutern, wie die italienische Regierung am Dienstag in Rom mitteilte. In einem Interview mit der Zeitung "La Repubblica" hatte Marchionne zuvor gesagt, er habe keine Pläne, Fiat in ein anderes Land zu verlegen und Werke in Italien zu schließen.

Fiat hatte seine italienischen Werke zuletzt deutlich unter ihrer möglichen Kapazität betrieben. Zahlreiche Angestellte waren vorübergehend entlassen worden. Der Konzern kündigte an, er wolle seine Pläne für künftige Investitionen am 30. Oktober bekannt machen, wenn die Wirtschaftsdaten des dritten Quartals vorlägen. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres war der Umsatz um 20 Prozent eingebrochen.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

Viele Manager von städtischen Unternehmen verdienen mehr als eine halbe Million Euro im Jahr. Die Einkommen richten sich nach Branche, Unternehmensgröße und Umsatz. Finden Sie die hohen Gehälter angemessen?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
RWE lässt Zeitpunkt und Umfang von Strompreis-Senkung offen
Strompreis
Die Strompreise des Energieversorgers RWE sollen sinken. Doch das Unternehmen lässt noch offen, wie und wann die Preise verändert werden sollen. Eine „abschließende Bewertung“ sei noch nicht möglich. Anders als RWE haben sich viele Stromversorger aber bereits fest- und Zahlen auf den Tisch gelegt.
Opel baut in Bochum auf dem Gelände des Getriebswerks neu
Wirtschaft
Auf dem Gelände des Werks II errichtet die Adam Opel AG in Bochum bis 2016 den angekündigten 95 000 qm großen Erweiterungsbau seines Warenverteillagers. Das alte Lager wird modernisiert, alle Brachflächen werden der Stadt angeboten. 60 Millionen Euro werden in die gesamten Maßnahme investiert.
Verband plant wegen E-Zigaretten-Warnung Millionenklage
Klage
Weil das NRW-Gesundheitsministerium vor E-Zigaretten gewarnt hatte, will der Verband des E-Zigarettenhandels die Landesregierung auf 90 Millionen Euro Schadenersatz verklagen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte entschieden, dass die Flüssigkeiten für E-Zigaretten weiter frei verkauft werden dürfen.
ADAC steht vor Strukturreform - Entscheidung im Dezember
ADAC
Nach dem Skandal um den Autopreis "Gelber Engel" stellt sich der ADAC völlig neu auf. Im Dezember soll die Strukturreform beschlossen werden. Im Kern will der ADAC aber ein Verein bleiben. Neben mehr Transparenz soll die Reform zwischen Vereins- und Wirtschaftsaktivitäten des ADAC trennen.
Gauck für mehr Risikobereitschaft in deutscher Wirtschaft
Handwerk
In Deutschland gibt es mehr als 50 Handwerkskammern. 407 Jungmeistern in Sachsen gratulierte Bundespräsident Joachim Gauck in Dresden persönlich zur bestandenen Prüfung - verbunden mit konkreten Erwartungen. Die deutsche Wirtschaft brauche mehr Risikobereitschaft, sagte Gauck.