Manager beschweren sich bei Merkel
23.05.2009 | 17:58 Uhr 2009-05-23T17:58:00+0200Berlin. Zwölf Aufsichtsratsvorsitzende großer deutscher Unternehmen wehren sich gegen die geplante Verschärfung für Managergehälter. Sie haben deshalb einen Protestbrief an Kanzlerin Angela Merkel geschrieben. Sie fordern darin eine Rücknahme der Regierungspläne.
Die Wirtschaft verstärkt ihren Protest gegen die von der großen Koalition geplanten härteren Regeln für Manager. In einem gemeinsamen Brief an die Spitzen der Koalition protestieren zwölf Aufsichtsratsvorsitzende großer deutscher Unternehmen gegen zahlreiche gesetzliche Verschärfungen, die die Bundesregierung noch vor der Sommerpause verabschieden will. Das fünfseitige Schreiben, das dem «Handelsblatt» vorliegt, ging an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie an die Fraktionschefs von SPD und CDU/CSU, Peter Struck und Volker Kauder, sowie an CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer.
In dem Brief bringen die zwölf Aufsichtsratsvorsitzenden ihr Missfallen darüber zum Ausdruck, «dass die Diskussion über Managergehälter ein falsches Bild der wirtschaftlichen Verantwortungsträger reflektiert». Die entsprechenden Pläne der Koalition seien unzulänglich, da sie «die Vertragsfreiheit der Unternehmen stark einschränken«.
Wechsel in den Aufsichtsrat umstritten
Die Manager, angeführt vom Vorsitzenden der Corporate-Governance-Kommission Gerhard Cromme, verlangen von der Kanzlerin einen Verzicht, mindestens aber eine grundsätzliche Revision der Koalitionspläne, da sie «weit über eine sinnvolle gesetzliche Rahmensetzung» hinausgehen. «Wir warnen nachdrücklich davor, unternehmerische Entscheidungen wie die Gestaltung von Vorstandsverträgen bis ins Detail zu verrechtlichen», schreiben die Aufsichtsratschefs.
Besonderen Unmut erregt bei den Managern die Vorschrift, dass zwischen einem Wechsel vom Vorstand in den Aufsichtsrat eine zweijährige Karenzzeit liegen soll. Dieser Punkt ist auch in der Koalition heftig umstritten und soll bei der Anhörung am Montag zur Sprache kommen. Nach Informationen des »Handelsblattes" plant Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) einen Vorstoß, um die Karenzzeit wieder zu kippen.
Neben Cromme bringen in dem Schreiben auch Ulrich Hartmann (E.ON), Martin Kohlhaussen (Hochtief), Gerd Krick (Fresenius), Joachim Milberg (BMW), Manfred Schneider (Bayer, Linde und RWE), Gunter Thielen (Bertelsmann), Eggert Voscherau (BASF) sowie Albrecht Woeste (Henkel) ihren Protest zum Ausdruck. (ddp)

18:24
Und schon gar nicht auf ihr Quaken achten!
18:23
Wer den Sumpf trocken legen will, sollte nicht die Frösche fragen.
11:39
Und warum lassen wir uns das alles gefallen ?
Warum geht nicht endlich mal JEDER auf die Straße und demonstiert ?
Das Volk ist in der Überzahl !
20:26
Und Dank des neuen Bundesköhler bekommen die armen Manager nartürlich Recht, und wenn nötig auf Steuerzahlers Kosten. Wo käme D denn hin, wenn man den Managern in D Vorschriften machen würde...
19:04
Wann kommt die Manager-Abwrackprämie?
12:38
Diese Manager-Luschen haben nichts dazugelernt! Gewinne abkassieren, Verluste an den Staat. Die neuen Vorschläge der Regierung sind nicht hart genug. Ein Wechsel zwischen Vorstand und Aufsichtsrat darf höchstens alle 5 Jahre erfolgen, denn ansonsten wäre der Klüngel viel zu groß.
11:33
Manager sollen verdienen, was in den Verträgen der Aufsichtsräte für sie festgelegt wurde.
Nur wenn sie Mist bauen, sollen sie aber auch dafür gerade stehen und nicht mit Millionenabfindungen auch noch für ihre Unfähigkeit belohnt werden.
23:29
@ 34 Beethoven ,sonst regen sich einige Sekundärtugendwächter wieder furchtbar auf.
23:27
@ 33 Landsmannschaftlich gesehen war die Dame eine Österreicherin.
Nachtigall ick hör Dir trappsen.
Da fällt mir der Witz ein : wAS WAR DIE GRÖSSTE LEISTUNG DER öSTERREICHER NACH 1945???
Antwort : der Welt weiss zu machen Bethoven sei ein Österreicher gewesen und Adolf Hitler ein Deutscher.
23:12
(..)
Kaum zu glauben das die BRD endgültig zum Feudalstaat verkommt.
Wenn das Volk kein Brot hat, dann soll es halt Kuchen essen, das sagte eine Französin kurz bevor man ihr den Nacken ausrasierte, nicht aus modischen Beweggründen, fürs Schafott versteht sich.
Schönen Tag noch.