Laut Zuversichtsstudie sind Dortmunder die größten Pessimisten
25.09.2012 | 11:20 Uhr 2012-09-25T11:20:37+0200
München. Am Dienstag ist die neue "Allianz Zuversichtsstudie" des Versicherungskonzerns und der Universität Hohenheim erschienen. Sie erfasst die Zuversicht der Deutschen im Hinblick auf die persönliche Lebenssituation und auf die Entwicklung des Landes. Die größten Pessimisten leben laut der Studie in Dortmund.
Die wirtschaftliche Zukunft des Landes macht vielen Deutschen Sorgen. Nur 30 Prozent schauen "mit Zuversicht" oder "mit großer Zuversicht" auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden zwölf Monate, wie aus der am Dienstag veröffentlichten "Allianz Zuversichtsstudie" des Versicherungskonzerns und der Universität Hohenheim hervorgeht. Vor einem Jahr lag der Wert den Angaben zufolge noch bei 43 Prozent, im Juni 2012 stieg er kurzzeitig sogar auf 45 Prozent.
Auch die Lage Deutschlands insgesamt wird eher pessimistisch beurteilt. Lediglich 29 Prozent sehen die nächsten zwölf Monate "mit Zuversicht" oder "mit großer Zuversicht". Das sind vier Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Zudem äußern sich lediglich 28 Prozent positiv zur Entwicklung am Arbeitsmarkt (minus fünf).
Entwicklung der Krankenversicherung wird positiv beurteilt
Deutlich gewachsen, aber noch immer eher gering, ist die Zuversicht, dass sich die Pflege- und die Krankenversicherung gut entwickeln werden. Der Wert stieg innerhalb eines Jahres um 13 Prozentpunkt auf 29 Prozent. Ähnlich sieht es bei der Rentenversicherung aus. An eine positive Entwicklung glauben mehr Befragte als vor einem Jahr (plus sechs Prozentpunkte), dennoch liegt der Wert auch jetzt bei lediglich 20 Prozent.
Dagegen ist die Zuversicht für das persönliche Leben auf hohem Niveau stabil: 65 Prozent der Befragten blicken optimistisch in die eigene Zukunft. Vor allem die Entwicklung des eigenen Zuhauses (82 Prozent) und von Familie, Partnerschaft und Kindern (71 Prozent) wird sehr positiv beurteilt.
Dortmunder besonders pessimistisch
In der Studie wurden die Antworten der Bewohner von Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern gesondert ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass die Einwohner von Frankfurt am Main die Zukunft Deutschlands besonders positiv sehen. 40 Prozent der Befragten in der Stadt blickten mit Zuversicht auf die Lage des Landes während der kommenden zwölf Monate. Ähnlich zuversichtlich sind die Leipziger und die Hamburger (jeweils 39 Prozent).
Besonders pessimistisch sind hingegen die Dortmunder (20 Prozent). Auch in Essen (25 Prozent), Berlin und Bremen (jeweils 27 Prozent) ist die Stimmung eher gedrückt.
Für die Studie werden jeden Monat 500 bis 1000 Bürger befragt. Die jetzt bekannt gegebenen Zahlen basieren auf 2678 Interviews, die im 3. Quartal 2012 geführt worden. (dapd)

20:20
bei wenger als 50% allgmein
kann man wohl kaum von zuversicht sprechen.
Merkel und Co tun auch alles, um jede Hoffnung im Keim zu ersticken.
16:31
Solchen "Studien" sollte man nicht zuviel Wahrheitsgehalt zugestehen. Dazu reicht die Zahl der Befragten nicht aus u. es entzieht sich jeder Kontrolle, wer wo wann befragt wurde bzw. wer befragt hat. Vermutlich nutzt die Allianz diese Pseudoumfrage lediglich, um ihren Namen in der Öffentlichkeit kostengünstig präsent zu halten. Die eher unbekannte Uni Hoffenheim konnte ebenfalls auf sich aufmerksam machen u. bekam zudem einen schönen Auftrag!
16:18
Das die Ossis so Zuversichtlich sind, ist kein Wunder!
Der Solli läuft weiter und ihre Versorgung ist gesichert! Der Oggersheimer hat ihnen Blühende Landschaften versprochen und das ist das Einzige wo er nicht Gelogen hat!
Nur das er den Rest der Bevölkerung ver.rscht und veramscht hat, das sieht keiner!
Der Sprechende Hosenanzug wird den Westen auch weiterhin ausnehmen!
ARMES DEUTSCHLAND
Der Verband gegen die inflationäre Verwendung totgedroschener Phrasen vermeldet: Mit sofortiger Gültigkeit wird das Schreiben, Aussprechen oder Denken der Phrase 336/4 II "ARMES DEUTSCHLAND!" verboten. Bei Zuwiderhandlungen wird dem Täter das 1.000-fache Schreiben der Abkürzungen "LG", "imho" und "LOL" in Schönschrift auferlegt.
16:04
Wenn ich (wie leider jeden Werktag) ins wunderschöne Dortmund (nähe Borsigplatz) fahre und mir alles dort so ansehe kann ich schon verstehen warum hier niemand mehr eine Zukunft oder einen Aufwärtstrend sieht. Ist einfach nur assi und verlaust. Die restlichen rennen jeden BuLi-Spieltag zum Stadion und merken vor lauter Brot & Spielen gar nicht das es nix bringt.
16:00
Klar sehen die Frankfurter die Zukunft ihrer Stadt rosig - schließlich haben ihre Banker die Lizenz zum Gelddrucken ;-)
15:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
15:31
Man sollte das alles ein wenig orientalischer sehen. Von wegen Pessimismus - Märchen aus 1001 Nacht!
Als aber das Stahlwerk in Hörde stillgelegt war und die fleissigen Chinesen alle Anlagen abgebaut hatten, da versammelten sich die ehemaligen Stahlarbeiter und heulten wie die Schlosshunde. Und aus ihren Tränen wurde ein wunderschöner See.
Na bitte - geht doch!
da war aber jemand besonders kreativ. Dr. Adi - na sowas. Bestimmt ist Adenauer gemeint.
15:20
Bei 2678 Interviews in ganz Deutschland stellt sich schon die Frage, wie repräsentativ die Ergebnisse der einzelnen Städte sind. Da sind doch dann pro Stadt nur ganz wenige Leute befragt worden.
14:46
Warum sollte man auch zuversichtlich sein, wenn man ausgerechnet bei der Allianz versichert ist... ;o)
14:40
Bei dem Ergebnis der letzten Kommunalwahl wäre ich das auch!
Leider sind sie selber schuld daran.