Längst kein altes Eisen
25.07.2011 | 20:22 Uhr 2011-07-25T20:22:00+0200An Rhein und Ruhr.Stahl ist einer der ältesten Werkstoffe, gehört aber längst nicht zum alten Eisen. 2500 Stahlsorten gibt es. Die Hälfte davon wurde in den vergangenen fünf Jahren für spezielle Anwendungen entwickelt. „Stahl kommt eine Schlüsselrolle zu, um die ambitionierten Klimaziele für Deutschland zu erreichen“, stellt die Beratungsgesellschaft Boston Consulting fest. Die Stahlbranche selbst spricht gerne vom „grünen Werkstoff
Die Hütten selbst haben aus reinem Eigennutz ihren Rohstoff- und Energieeinsatz seit jeher optimiert, um Kosten zu sparen. So benötigt der deutsche Branchenprimus ThyssenKrupp für die Herstellung einer Tonne Roheisen im Hochofen nur noch 490 Kilogramm Koks und Kohle. Durch konsequente Verbesserung der Anlagen- und Prozesstechnik wurde der Verbrauch in den vergangenen 15 bis 20 Jahren mehr als halbiert. Inzwischen stoßen die Hütten an ihre physikalischen Grenzen. Immerhin werden bei der Produktion von Stahl heute 22 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als vor 20 Jahren.
45 Millionen Euro gespart
Auch ThyssenKrupp-Mitarbeiter werden auf den sparsamen Umgang mit Energie getrimmt. Seit 2009 hat der Stahlriese 45 Millionen Euro an Energiekosten eingespart.(hwb)

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