Kurzarbeit rettet rund eine halbe Million Jobs
01.09.2009 | 19:50 Uhr 2009-09-01T19:50:00+0200
Nürnberg. Die Nutzung von Kurzarbeit hat in Deutschland rund eine halbe Million Vollzeitstellen gerettet. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August daher vergleichsweise moderat auf 3,472 Millionen gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte.
Die Nutzung von Kurzarbeit hat in Deutschland rund eine halbe Million Vollzeitstellen gerettet. Wie Raimund Becker vom Vorstand der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg weiter mitteilte, arbeiteten im Juni 1,43 Millionen Menschen in etwa 50.000 Unternehmen tatsächlich «kurz». Besonders betroffen sei nach wie vor das verarbeitende Gewerbe mit der Autoindustrie sowie die Branchen Logistik und Zeitarbeit. Im Durchschnitt arbeiteten die Betroffenen dort ein Drittel weniger, wodurch bisher umgerechnet rund 500.000 Vollzeitstellen gerettet worden seien.
Im August sei die Nachfrage nach Kurzarbeit weiter zurückgegangen, bleibe aber auf einem hohen Niveau. Schätzungen zufolge gingen Anträge für weitere 110.000 bis 120.000 Beschäftigte aus 6.500 bis 7.000 Betrieben ein, wie Becker mitteilte. Im Juli war Kurzarbeit für 160.000 Menschen angemeldet worden. Wie viele davon tatsächlich weniger Arbeitsstunden geleistet hätten, könne erst mit einer zeitlichen Verzögerung festgestellt werden, betonte Becker.
Kurzabeit stabilisiert den Arbeitsmarkt
Seit Beginn der Wirtschaftskrise im Oktober bis Ende August seien insgesamt Anzeigen auf Kurzarbeit aus 125.000 Unternehmen für bis zu 3,4 Millionen Menschen eingegangen.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August erwartungsgemäß weiter gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte, waren 3,472 Millionen Menschen offiziell arbeitslos gemeldet. Das seien 9000 mehr als im Juli und 276.000 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote habe sich damit im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent erhöht. «Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zeigen sich auch im August auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt sind die bisherigen Auswirkungen des Abschwungs aber vergleichsweise moderat», sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Vor allem die Kurzabeit stabilisiere den Arbeitsmarkt. (ap/ddp)

15:54
http://info.**************/news/fleissige-buerger-verlasst-diesen-staat.html
19:45
Und nach der Wahl kommt die Rechnung...
Z.B in Form von höheren Steuern für die Kurzarbeiter. Aber, die Regieung und ihre POLITILKGANGSTER haben das wohlweißlich NICHT den Kurzarbeitern mitgeteilt...
19:40
Schluss mit den Schwarzmalern und neoliberaler Politik - Deutschland braucht einen 2. öffentlich finanzierten Arbeitsmarkt bevor 5.000.000 Gründe bei den Argen und der Arbeitsagentur mit den Füssen abstimmen !
19:31
Da haben die Statistik EXPERTEN ja mal wieder ganze Arbeit geleistet.
19:03
Nach der Wahl am 27.09.2009 ist Schluss mit lustig. Im Augenblick werden bis zur Wahl die Firmen künstlich am Leben gehalten. Dann kommt die Wahrheit ans Licht, kein Geld mehr für die Firmen.
Danach kommen wohl viele Arbeitslose auf uns zu.
Noch kann man die Statistiken so legen, wie man diese braucht. Aber irgendwann ist kein Geld mehr da für irgend eine Maßnahme.
Nur der Staat nimmt was er braucht.
Egal von wem.
17:07
Kurzarbeit ist die Vorstufe zur Arbeitslosigkeit.
Zitat eines befreundeten Arbeitsamtsmitarbeiters.
16:36
Die Miesmacher der linken Front sind wieder unterwegs, Negatives und nur das passt in ihr Weltbild.
16:10
Selbst Agenturmitarbeiter und Vermittler geben zu, dass die Statistiken radikal geschönt sind.
15:03
So eine VERARSCHE!!!
Und dann wundert sich die Zonentussi, dass die CDU nicht mehr gewählt wird.
Die Zeiten der DDR-Lügen ist vorbei!
14:29
Manch Firma nutzt auch auf krimminellster Weise die Regelungen zur Kurzarbeit aus.
Da werden Arbeitnehmer gezwungen, 8-10 Stunden zu
arbeiten, und die Firmen kassieren trotzdem
Kurzarbeitergeld.
Die Kontrolleure der Arbeitsagentur sind hier hoffnungslos
überfordert und personell Unterbelegt.
Sind diese Jobs auch in der Statistik dabei?