Kurzarbeit bei SMS

Hagen/Hilchenbach..  Die anhaltend schlechte Branchenkonjunktur im Maschinen- und Anlagenbau trifft auch Südwestfalen. Weltmarktführer SMS will über den bereits beschlossenen sozialverträglichen Personalabbau von rund 500 Mitarbeitern hinaus in Deutschland ab Mitte des Jahres auch Kurzarbeit einführen.

Das bestätigte Unternehmenssprecher Thomas Isajiw. Davon werde auch der Standort Hilchenbach-Dahlbruch betroffen sein. Wie viele Mitarbeiter kurzarbeiten müssten und für welchen Zeitraum, werde gerade erst ermittelt. Auf betriebsbedingte Kündigungen solle verzichtet werden.

Über mehrere Jahre

„Alle, die in Reichweite von Altersteilzeit sind, werden angesprochen“, betonte der Sprecher. Der Betriebsrat spreche von einer „Rampe“ – die Maßnahme erstrecke sich über mehrere Jahre. Der Konzern will einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen. Die Maßnahmen waren notwendig geworden, weil SMS seit längerer Zeit unter einem Mangel an Aufträgen leidet und in der Ukraine und Russland mehrere Projekte blockiert sind.