Kritik an Linken-Chef wegen Demo-Teilnahme in Athen
10.10.2012 | 09:23 Uhr 2012-10-10T09:23:07+0200
Athen. Union und FDP haben die Teilnahme von Linken-Parteichef Bernd Riexinger an den Demonstrationen gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Athen scharf kritisiert. FDP-Generalsekretär Patrick Döring warf Riexinger vor, bewusst die Lage vor Ort zu verschärfen.
Koalitionspolitiker haben die Teilnahme von Linken-Parteichef Bernd Riexinger an Protesten gegen den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Athen scharf kritisiert. Es sei "beispiellos und empörend", dass der Vorsitzende einer im Bundestag vertretenen Partei die "anti-deutschen Proteste in Athen als Bühne nutzt, um Politik gegen die Interessen des eigenen Landes zu machen", sagte die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, der "Passauer Neuen Presse" vom Mittwoch.
"Merkwürdige Art, den Griechen zu helfen"
FDP-Generalsekretär Patrick Döring warf Riexinger vor, bewusst mit außenpolitischen Gepflogenheiten zu brechen und die Lage vor Ort zu verschärfen. Durch seine Teilnahme an den Demonstrationen nehme er gewalttätige Eskalationen und eine weitere Verzerrung des Deutschland-Bildes in Griechenland billigend in Kauf, sagte er der Zeitung. Europaparlaments-Präsident Martin Schulz (SPD) bezeichnete Riexingers Reise zur Demonstration in Athen als "merkwürdige Art, den Griechen zu helfen".
Riexinger hatte am Dienstag an den Protesten der griechischen Linken auf dem Syntagma-Platz vor der Parlament in Athen teilgenommen. Rund 25.000 Menschen hatten gegen Merkel demonstriert. Größere Ausschreitungen blieben aus. Die Bundeskanzlerin hatte am Dienstag erstmals seit Beginn der Schuldenkrise in Griechenland Athen besucht. Dabei hatte sie Ministerpräsident Antonis Samaras, Staatspräsident Karolos Papoulias sowie Vertreter deutscher und griechischer Unternehmen getroffen. Nach dem Gespräch mit Samaras würdigte sie die bisherigen Sparanstrengungen, forderte aber zugleich weitere Reformschritte ein. (afp/dapd)

17:42
Griechenland ist die Glaskugel Europas. Darin kann man bestens die Zukunft sehen, sollten die Banken-eigenen Parteien schwarz/gelb/rosa/grün weiterhin ungehindert wüsten können. Der Bürger wird ja schon schonend vorbereitet: Rente, Energiekosten, Niedriglohn Lebensarbeitszeit usw....
16:51
Hut ab vor Herrn Riexinger. Jedenfalls stand er auf der richtigen Seite. Das ist Fakt, auch wenn es die deutschen Politiker anders sehen. Diese allerdings betrügen das deutsche und griechische Volk. Die Kosten zur Abschottung Merkels und deren Anhang hätte man vermeiden können. Mir ist jemand lieber, der sich auf die Seite der betroffenen Menschen stellt, als auf die Seite einer Banken- und Finanzdiktatorin.
10:23
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19:11
Besser als in Griechenland kann der Ko-Vorsitzende der verfaulenden Überreste der SED (heute: dieLinke) doch gar nicht aufgehoben sein. DIE Kernkompetenz vom Freundeskreis Erich Mielke ist es nunmal, einen Staat vor die Wand zu fahren. Sorry, ich meinte natürlich nicht Wand sondern Mauer.
dann haben wir aber noch etwas vor uns bei dem vorleben unserer kanzlerin.
Ach darum ist die FDP Sekretärin für Agitation heute unser Bundeskanzler(in)...die alte SED-Führung feiert noch heute diesen Erfolg...die hatten nur nicht damit gerechnet das erst die DDR Geschichte werden musste um ihren Traum zu verwirklichen , die BRD zu destabilisieren...aber gut Ding will Weile haben....!
Ihr Hass auf die SED verschließt Ihnen die Augen auf die Sorgen und Nöte der Menschen in Griechenland. Das sollte Ihnen zu denken geben.
18:38
Banken und Merkel ...
Wie meinte Priol: "Betreutes Regieren"
LOL
18:17
In den Medien wird auch nur wenig über die bereits bestehenden menschenunwürdigen Bedingungen in Griechenland, aber auch Spanien oder Italien berichtet. Dann würden viele anders denken. Vielleicht...Ich finde den Mann gut und nein, ich bekomme kein Hartz4 :-)
18:12
Heute Griechenland, Morgen Deutschland. Die Banken-eigene Regierung der Frau Merkel hat schon Ihre Gründe, wenn Sie die Bundeswehr im Landesinneren einsetzen möchte, und Drohnen kauft. Und die Bundeswehr sucht schon in den Schulen fleißig Nachwuchs, um der gesteigerten Nachfrage im Falle eines Bürgerkrieges auch gerecht zu werden. Zusätzlich kann man ja die Leute bis 80 Jahre 12 Stunden täglich bei Hungerlohn arbeiten lassen. Die Schwäche der Menschen aus zu nutzen, hat bei allen rechten Herrschersystemen immer bestens funktioniert. Und für den Fall, das die Stümpertruppe der FDP endgültig verschwindet, was höchst wahrscheinlich ist, hat Frau Merkel ja noch ihren Wadenbeisser Steinbrück. Der wird gerade von Forsa auf gepuscht. Also kann man nur sagen: Deutsche, von den Griechen demonstrieren lernen heißt, nicht zu Kreuze zu kriechen.
Schon erstaunlich, woran die Bundeswehr so alles Schuld hat...
17:48
Hätte er sich ein bißchen angestrengt, und ein paar Steine geworfen,
hätte er in Deutschland das Zeug zum Außenminister.
17:09
Es ist durchaus interessant zu sehen, dass ein Besuch des Parteivorsitzenden DerLinken in einem vom Spardiktat geknechteten Griechenland ein dermaßenes Presseecho produziert und hier auf den Seiten derart stark Lesermeinungen polarisiert. Aber es ist auch gut so, denn man muss sich schon entscheiden, ob man sich nun gegen die Menschen in Griechenland stellt, was den Merkelkurs betrifft, oder für die Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslossen und armen Menschen Position bezieht. Der Meinungstenor der WAZ-Mediengruppe kommt leider nicht darüber hinaus den Zorn der Griechen als legitime Äußerung aufgrund undemokratischer Verhältnisse darzustellen, sondern getreu der deutschen Mentalität folgend, diese Wut über die Kürzungsorgien der griechischen Zentralregierung aus Ausdruck von ungerechtfertigtem Terror und Willkür. Damit unterscheiden sich diese Publikationen allerdings wenig von der sonstigen Berichterstattung in den digitalen Medien. Halt eine Hofberichterstattung!
Exzellenter Beitrag!
...wenn man sich schon grundwissen nennt, sollte man vielleicht auch wissen, wer Griechenlands Misere verursacht hat. Die Banken? Frau Merkel? Die WAZ? Oder möglicherweise etwa die Griechen selbst? Und jetzt? Telefonjoker anrufen?
16:47
Aber, aber unzufrieden?
Die FDP steht dort wo sie hingehört, bei 4%. Ihre Partei schwankt zwischen 6 – 8%.
Machen Sie sich aber keine Sorgen. Sie kommt bis 2013 schon noch unter die magische 5% Marke.
Zu meinem Abo nochmals, und auch für einen Verkäufer und LKW Fahrer verständlich ausgedrückt. Es ist gekündigt, läuft aber noch einige Monate da jährliche Zahlung erfolgte.
Ist dieses nun bei Ihnen angekommen?
Bitte leben Sie nicht in Ihrer, wie man immer wieder aus Ihrem Kommentaren entnehmen kann, Traumwelt weiter.
Werden Sie realistisch und stellen Sie keine Fantasiebehauptungen auf.
Für einen Verkäufer und LKW-Fahrer haben Sie sich doch ganz ordentlich ausgedrückt, obwohl Sie keiner nach Ihren Berufen fragte. Aber kennen Sie noch das Rate-Quiz von und mit Wolfgang Spier, mit dem Titel: "Wer dreimal lügt?" Ich könnte mir sehr gut vorstellen, das Sie diese Frage mit "Ja" beantworten können... Gute Fahrt!