Kraft sorgt sich in Essen um soziale Marktwirtschaft
02.02.2012 | 19:04 Uhr 2012-02-02T19:04:00+0100
Essen. „Dass wir tatsächlich eine soziale Marktwirtschaft haben, das glauben viele Menschen inzwischen nicht mehr“, sagt NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Sie wünscht sich mehr Vorbilder - wie Evonik-Chef Klaus Engel und Thyssen-Krupp-Betriebsratschef Thomas Schlenz.
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat eindringlich vor schwindendem Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft gewarnt. „Dass wir tatsächlich eine soziale Marktwirtschaft haben, das glauben viele Menschen inzwischen nicht mehr“, sagte die Ministerpräsidentin in der Zentrale des Essener Industriekonzerns Evonik. Dort hielt Kraft die Laudatio auf Evonik-Chef Klaus Engel und Thyssen-Krupp-Konzernbetriebsratschef Thomas Schlenz, die von der Duisburger Fasel-Stiftung als „Brückenbauer zwischen den Sozialpartnern“ mit einem Preis ausgezeichnet wurden.
Bei vielen Menschen sei der Eindruck entstanden, dass die Wirtschaft ein Kasino sei, „bei dem am Ende immer die Bank gewinnt“, sagte Kraft. „Das Modell der sozialen Marktwirtschaft wird die Menschen erst dann wieder voll überzeugen, wenn wir die Risiken unter Kontrolle bekommen.“ So sollten beispielsweise die „Wetten auf den Finanzmärkten“ eingedämmt werden.
Thyssen-Krupp-Betriebsrat stellt Forderungen an die Politik
Evonik-Chef Engel betonte, in der Krise habe sich das Miteinander von Arbeitgebern und Gewerkschaften bewährt: „Diese Sozialpartnerschaft ist unser großes Erfolgsgeheimnis, nicht nur im Ruhrgebiet.“
Thyssen-Krupp-Betriebsrat Schlenz forderte mehr politische Unterstützung für den Erhalt der Industrie in der Region. Mit Blick auf den Verkauf der Edelstahlsparte an den finnischen Outokumpu-Konzern warnte er vor weiteren Jobverlagerungen ins Ausland aufgrund der hohen Energiepreise in Deutschland. „Ich mache mir Riesensorgen“, sagte Schlenz und verwies auf die Folgen der Energiewende. Die Politik müsse handeln, „damit das produzierende Gewerbe in diesem Land bleibt“.

13:57
Ich lach mich schlaff^^soll dat jetzt ne Nebelbombe sein...war es nicht ein SPD Kanzler der dat Dingen abgeschafft und den Raubtierkapitalismus gefördert hat?(Mit den Grünen)!
17:20
Meint sie, daß es mit soziale Markwirtschaft so geht,wie ihre 181 Abgeordneten,die
sich auf Kosten der Steuerzahler um 500 Euro bereichern wollen.Oder meint sie,daß
ist sozial wenn eine Frisöse,die ihr ganzes Leben gearbeitet hat,500 Euro Rente bekommt.
15:08
So was doppelzüngiges wie die Kraft gibt es selten. Erst die soziale Marktwirtschaft lauthals als schlecht bezeichnen und jetzt die Kehrtwendung. Die Banken immer als Sündenbock hinstellen, jetzt davor warnen. Die weis wirklich nicht mehr was sie da alles dummes labert. Aber sie macht es Wendehals Gabriel nach. " Heute so Morgen so ! "
Typisch für den jetztigen Zustand der SPD. Keine Alternative haben aber jeden Tag einen anderen Schuldigen finden, den man am anderen Tag dann schützt.
13:56
Wir alle wissen, dass sich seit über 30 Jahren in Deutschland an der Politik nichts geändert hat. Man erzählt uns jeden Tag, eines jeden Monats Jahr ein Jahr aus den selben aufgewärmten Mist.
Wir werden dieses System nicht ändern, in dem wir zwischen Pest und Cholera "wählen". Wir werden dieses System nur ändern, wenn wir es mit sich selbst beschäftigen, bis es daran zerbricht. Dieses System ist auf sehr dünne Pfeiler gebaut. Wachstum, Profit und Unterdrückung. Bröckelt das Fundament, bricht das System zusammen.
Aber Warnung: Sollte vor dem Zusammenbruch kein "besseres" System bereit stehen, folgt Chaos! ok, wahrscheinlich auch nicht schlechter...
13:46
Die Soziale Marktwirtschaft wurde vom Seeheimer Kreis der "S"PD abgeschafft. Bitte, Frau Kraft, verkaufen Sie die Leute nicht für so dumm, wie es große Teile ihrer Reste-Partei sind.
12:54
Und was tut Sie dann??? Gar nichts!!!
Eigentlich merkt man doch von dieser Landesregierung der 3. Wahl-Politiker gar nichts, jedenfalls keine Unterschiede zu Rüttgers und Co.
Doch, die Diätenerhöhung um 500 Euro.
12:48
WIESO NUR IN ESSEN ? ? ? ?
wer ist denn in der Partei die kraeftig mit an der schraube zur aufloesung der sozialen marktwirtschaft gedreht hat
wer hat sich denn ebend mal 500 zusaetzkiche euronen im monat genemigt
wie erklaeren sie diese sozialvertraeglichkeit dem lohnsklaven bei der SEELE der fuer 7,36 euronen die stunde kruecken muss und am zweiten des monats nicht weiss wie er seine familie ohne " DIE TAFEL " am fre..... haelt ????
;o(
.
12:47
Ich kann mich nicht erinnern, dass Frau Kraft sich gegen die schamlose und masslose Selbstbedienung im Düsseldorfer Parlament ausgesprochen hat. Auch sie selbst hat keine Probleme damit, monatlich mal eben 500 Euro extra abzugreifen, um das Fettpölsterchen fürs Altenteil aufzubessern. Mit einem normalen Ministerpräsidenten-Gehalt kommt man da ja auch kaum anders über die Runden.
Prima, Frau Kraft! Und Sie sorgen sich also um die "soziale Schieflage" in diesem Land. Ich bin beeindruckt. Viel Erfolg beim Versuch, auf diese Art das Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen!
12:13
Vielleicht sollte Frau Kraft mit gutem Beispiel als Vorbild vorangehen und endlich
anfangen, Ihre Wahlversprechen einzulösen!
11:57
Nur zwei Tatsachen:
SPD, CDU/CSU, Grüne und FDP sind und bleiben Hartrz-Parteien.
SPD, CDU und Grüne haben soeben im NRW-Landtag eine Diätenerhöhung um satte 500,- Euro pro Monat durchgedrückt.
Soweit mal zu den bekannten sozialen Sprüchen.