Konflikt bei Umarex

Arnsberg..  Der Bericht unserer Zeitung über den seit Sommer 2013 erfolgten Abbau von über 100 Leiharbeitern und die betriebsbedingte Kündigung von sechs Mitarbeitern aus der 350-köpfigen Stammbelegschaft hat für erheblichen Wirbel beim Arnsberger Waffenhersteller Umarex gesorgt. Per Aushang distanzierte sich der Umarex-Betriebsrat von einer Pressemitteilung der IG Metall Arnsberg, die der Umarex-Geschäftsleitung im Zusammenhang mit dem Abbau von Leiharbeitern „Gewinnmaximierung zulasten von Leiharbeitern“ und einen „Führungsstil nach Gutsherren-Art“ vorwarf.

Auf den Aushang des Betriebsrats reagierte der Arnsberger IG-Metall-Chef Wolfgang Werth mit einem Brief an die IGM-Mitglieder, die im Arnsberger Umarex-Werk beschäftigt sind. Werth hatte kein Verständnis für die Betriebsrats-Kritik, wonach die IGM für Unruhe im Betrieb gesorgt habe. Es sei nicht Aufgabe eines Betriebsrats für Ruhe zu sorgen, sondern sich für die Interessen der Beschäftigten einzusetzen.

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