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Kfz-Handwerk und Optiker in NRW von Krise betroffen

13.01.2009 | 21:25 Uhr

Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Handwerk stellt sich wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf ein mageres Jahr 2009 ein.

Die mit 1,02 Millionen Beschäftigten mitarbeiterstärkste Branche des Bundeslandes erwarte gegenüber 2008 einen Umsatzrückgang von preisbereinigt zwei Prozent, teilte der Nordrhein-Westfälische Handwerkstag (NWHT) gestern mit. Im abgelaufenen Jahr hatte das Handwerk mit 104,7 Milliarden Euro preisbereinigt ein Prozent weniger Umsatz bei stabiler Beschäftigung verbucht. Doch die Zahl der Arbeitsplätze werde in diesem Jahr schrumpfen, und zwar um rund 10 000 oder ein Prozent. Betriebsbedingte Kündigungen soll es aller Voraussicht nach nicht geben.

Für das laufende Jahr erwarten laut NWHT mehr als zwei Drittel der Betriebe Umsatzrückgänge. Schon jetzt von der Krise betroffen seien das Kraftfahrzeug-Handwerk, das Gesundheitshandwerk mit seinen Augenoptikern, Dentallabors und Sanitätshäusern sowie Dienstleister wie Friseure, Schuhmacher, Schneider, Fotografen oder Kosmetiker.

Schwieriger geworden ist für viele Handwerksbetriebe die Kreditvergabe. Eine Kreditklemme gebe es zwar noch nicht, aber mehr als jeder zweite Betrieb bekomme die Krise in Form erhöhter Sicherheitsleistungen oder steigender Kreditzinsen bereits zu spüren.

Von Frank Bretschneider

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