„Keine Preisblase bei Immobilien“

Frankfurt..  Die Bundesbank sieht weiterhin keine gefährliche Preisblase am deutschen Immobilienmarkt. „Für Deutschland als Ganzes ist nach wie vor keine substanzielle Überbewertung von Wohneigentum erkennbar“, schreibt die Notenbank in ihrem aktuellen Monatsbericht vom Montag. Allerdings seien in Städten die Preise für Einfamilienhäuser und insbesondere Eigentumswohnungen teils immer noch deutlich überbewertet.

Im Schnitt habe sich der Preisauftrieb am Immobilienmarkt im vergangenen Jahr abgeschwächt: „Dies gilt vor allem für Wohnungen auf den städtischen Immobilienmärkten, während die Preise für Einfamilienhäuser in den Ballungsräumen weiterhin kräftig anzogen.“

Ein Grund für den insgesamt schwächeren Preisanstieg sei eine nachlassende Nachfrage, weil sich Wohneigentum teils kräftig verteuert habe. Zudem sei das Angebot an neuen Häusern und Wohnungen 2014 stärker als im Vorjahr ausgeweitet worden, erklärte die Bundesbank.

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