Keine Nachtzüge, mehr Direktverbindungen

An Rhein und Ruhr..  Die Preiserhöhung zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember (im Schnitt 1,3 Prozent) hat die Bahn bereits verkündet – nun ist auch klar, was sich beim Angebot für die Fahrgäste verändert. Die Marschroute: Wo die Bahn sich vor Kunden kaum retten kann, sollen mehr Züge rollen. Das Nachtzugangebot wird radikal gestrichen. Nordrhein-Westfalen profitiert. Ein schneller Überblick. Neuer Einsatz für den Intercity-2
Auch an Rhein und Ruhr wird er öfter rollen, etwa auf der IC-Linie Dresden–Magdeburg–Hannover–Bielefeld–Köln. Für Reisende gibt es 25 Prozent mehr Sitzplätze – und mehr Komfort. Der wichtige Urlauberzug von Köln nach Norddeich/Mole rumpelt allerdings für die nächsten ein, zwei Jahre mit den alten Schätzchen in Richtung Nordseeküste. Mehr ICE-Verkehre
Auf der ICE-Linie Frankfurt–Köln–Aachen–Brüssel fahren zwei zusätzliche Züge täglich. Auch das Angebot zwischen Frankfurt-Köln-Amsterdam wird ausgeweitet, unter anderem fährt morgens ein Sprinterzug von Frankfurt aus. Mehr Direktverbindungen
Künftig kann man ohne Umstieg von München nach Kiel fahren. Von neuen IC- und ICE-Verbindungen profitieren Gelsenkirchen, Recklinghausen und Münster (nachmittags fünfmal pro Woche nach Berlin). Schneller nach Paris
Weil die französische Neubaustrecke TGV Est Européen fertig ist, verkürzt sich die Reisezeit von Frankfurt nach Paris durch zwei neue Sprinter um rund 15 Minuten auf 3 Stunden und 40 Minuten.


IC und ICE statt Nachtzüge Wie berichtet, stellt die Bahn ihr klassisches Nachtzugangebot ein. Ab 11. Dezember rollen dafür jede Nacht acht IC- bzw. ICE – auch zwischen Köln und Berlin. Neuer ICE-Halt an Rhein und Ruhr
Erstmals wird ab Mitte Dezember auch in Leverkusen Mitte ein ICE halten: Täglich um 21:19 Uhr macht der Zug aus Berlin Stopp.