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Kauflaune steigt trotz Verunsicherung

25.10.2011 | 08:59 Uhr
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
Die Deutschen gingen im Oktober gern einkaufen. (Foto: dapd)

Nürnberg.   Die Deutschen erwarten steigende Einkommen, weshalb sich auch ihre Kauflaune im Oktober verbesserte, wie der jetzt veröffentlichte Konsumklimaindex des Marktforschungsinstituts GfK ergab. Die Schuldenkrise verunsichere allerdings die Bevölkerung.

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im Oktober trotz der andauernden Schuldenkrise nicht weiter verschlechtert. Die Deutschen erwarten steigende Einkommen, weshalb auch ihre Kauflaune sich verbesserte, wie der am Dienstag veröffentlichte Konsumklimaindex des Marktforschungsinstituts GfK ergab.

Zu der guten Stimmung tragen demnach die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt sowie die in Tarifverhandlungen vereinbarten Lohnsteigerungen bei.

Die anhaltende Diskussion über die Schuldenkrise, eine mögliche Pleite Griechenlands und eventuelle Auswirkungen auf die europäischen Banken verunsicherten hingegen die Bevölkerung, erklärte die GfK. Dementsprechend negativ bewerteten die Deutschen die Aussichten für die Entwicklung der Wirtschaft in den kommenden Monaten.

Der Konsumklimaindex verharrte angesichts der gemischten Gefühle der Verbraucher mit 5,2 Punkten auf dem Wert von September. Für November sagen die Konsumforscher allerdings einen leichten Anstieg auf 5,3 Punkte voraus. (afp)

DerWesten

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Kommentare
25.10.2011
14:12
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von MalNachgedacht | #10

Genau, Lohnsteigerungen unterhalb der Inflationsrate tragen zur allgemeinen Kauflust bei.....

Flucht in die Güter trifft es wohl schon eher...Hätte der GfK auch ein Erstsemester der VWL erklären können. Immer diese Meinungsmache...

25.10.2011
13:50
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von B.Schmitz | #9

Welch Kauflaune Auf dem Bild sehe ich zwar einige Menschen aber bepackt mit Tüten sind diese nicht.

25.10.2011
12:39
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von meinemeinungdazu | #8

Wer das alles errechnet? Manipulation und Unverständnis. Im Oktober wird Kleidung für den Winter gekauft. Oder? Alles kehrt jedes Jahr wieder. Das Euro-Desaster kann man damit nicht überdecken. In der Tat haben viele Millionen Menschen in unserem Land seit Jahren immer weniger netto in der Tasche, Arbeitnehmer und Rentner. Vom XXL-Aufschwung bekommen sie nicht mit, nur die Verteuerung der lebenswichtigen Dinge und Abgaben.

25.10.2011
10:50
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von wohlzufrieden | #7

#6: Der Pulli hält ja auch garantiert bis über den Winter. Im Gegensatz zum Euro...

25.10.2011
10:37
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von meigustu | #6

#5 so ist es, wenn ein Pulli mehr Wertstabilität verspricht als ein Bankkonto dann kauft man eben was das Zeug hält.

25.10.2011
10:23
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von engelstrompete | #5

Die Erklärung ist ganz einfach,die Deutschen geben ihre Kohle aus solange der Euro noch etwas wert ist.

25.10.2011
10:05
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von wohlzufrieden | #4

Die Rentner werden ihre 1,5 Prozent mehr sofort in eine Extra-Kasten Sprudelwasser investieren. Und ob Arbeitslos oder Billiglohn, das macht eh keinen Unterschied.

25.10.2011
09:36
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von rally | #3

Aber viel wird auch leider auf Pump gekauft! Auf die Griechen und Schuldenkrise meckern fast alle, aber das Volk is genauso hoch verschuldet!

25.10.2011
09:33
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von hamicha | #2

.. Die Deutschen erwarten steigende Einkommen ..
und finanzieren ihre Kauflaune schon jetzt auf Pump ?
Oder wie soll ich das verstehen müssen ?

Wäre ja im Prinzip ein Finanzgebahren wie bei den Euro-Staaten.

25.10.2011
09:22
Kauflaune steigt trotz Verunsicherung
von popeye2 | #1

Die meisten haben halt durch Lohn- und Gehaltserhöhungen der letzten Zeit mehr Geld zur Verfügung. Das wird jetzt ausgegeben.
Viele ehemalige Arbeitslose haben vielleicht auch Nachholbedarf. Es ist gut. dass die Arbeitslosenzahl so deutlich gesunken ist. Selbst für einfache Aushilfstätigkeiten ist es schwer, noch verlässliches Personal zu bekommen.

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