Kauflaune der Deutschen steigt weiter
25.09.2009 | 23:40 Uhr 2009-09-25T23:40:00+0200
Nürnberg. Die Deutschen glauben, dass sie das Tal der Wirtschaftskrise bereits überstanden haben. e Stimmung der Verbraucher stieg erneut an. Der Konsumklima-Index wird im Oktober ein Jahreshoch erreichen.
Die Hoffnung auf ein Ende der Konjunkturkrise und die sinkende Inflation haben die Verbraucherstimmung auf den höchsten Wert seit Juni 2008 getrieben. Im September stieg der am Freitag veröffentlichte Konsumklimaindex der GfK von 3,4 auf 3,8 Punkte. Für Oktober erwartet der Nürnberger Marktforscher sogar 4,3 Punkte.
Die Konsumenten blickten optimistischer in die Zukunft, erklärte die GfK. Die Konjunktur sei in der Krise weniger stark eingebrochen als noch vor einigen Monaten befürchtet und der Absturz am Arbeitsmarkt sei bislang ausgeblieben. Die durch die Entlastungen aus dem Konjunkturpaket und stabile Preise steigende Kaufkraft verdecke aufkommende Ängste vor Jobverlust.
Vor allem die Konjunkturerwartung der Verbraucher verbesserte sich. Auch die Einkommenserwartung legte kräftig zu. Der private Konsum bleibe die wesentliche Stütze der deutschen Wirtschaft, erklärten die Marktforscher. Ob dies so weitergehe, hänge nun von der Entwicklung am Arbeitsmarkt ab. Falls die Zahl der Arbeitslosen in den kommenden Monaten deutlich steige, werde dies auch den Konsum schwächen.
Der monatliche GfK-Konsumklimaindex basiert auf rund 2000 Verbraucherbefragungen. Die Studie wird seit 1980 erhoben.
Umsätze im Einzelhandel in NRW gehen stark zurück
Der Einzelhandel in NRW hat von dem steigenden Konsumklima bislang wenig gespürt: Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel gingen im August nominal um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, lagen die Umsätze um 4,0 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Die Zahl der Beschäftigten sei um 1,9 Prozent gesunken.
Für den Zeitraum Januar bis August 2009 ermittelten die Statistiker einen nominalen Umsatzrückgang von 3,4 Prozent; real lagen die Umsätze um 3,1 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresergebnis. (ap/ddp)

12:51
Von der Marktforschung ist das doch nur einfach blabla. Wer Augen im Kopf hat und durch die Stadt geht, sieht doch wohl, was gekauft wird. Am Monatsende bleibt ja auch noch zu viel übrig, dass man kaufen kann ohne Ende.
Für wie blöd werden wir Bürger eigentlich gehalten?
12:28
@ #11 von wimmel,
Die Antwort gab es Sonntag um 18Uhr....ein klares Ja, die wissen das!
09:18
Statistisch gesehen steigt die kauflaune, von wo ?
zum Vortag zur Vorwoche, oder wie.
wer soll denn son Unsinn glauben,ist wie in der Vorweihnachtszeit, da schnellen die Verkaufszahlen jedes Jahr auf neue Rekordhöhen und im Januar beginnt das Klagen.
Die halten die Menschen wirklich für blöde !
14:52
#9: das ist ja das Problem: dass sich die Studien im Wochentakt widersprechen.
14:11
Das ist wieder typisch für unsere linken Freunde hier.
Studien, die ihnen in den Kram passen stimmen und werden gerne als Argumentationshilfe genutzt,
während Studien, die sie vom Ergebnis nicht wahrhaben wollen, natürlich Lügen und Märchen sind.
Das ist sehr objektiv!
19:18
Die Leute geben das Geld lieber jetzt aus, anstatt bis nach dem Wahlsonntag zu warten.
Denn dann ist das Geld abgezockt worden von den POLITIKGANGSTER, BANKSTRN und MANAGANSTERN...
16:05
Also meine Kauflaune ist auch immens hoch.
Diese wird aber regelmäßig durch einen Blick in meinen Geldbeutel -im Ansatz- ausgebremst.
13:46
Warten wir doch mal die Wahlen ab. Wenn danach trotzdem noch die Kauflaune steigt, dann will ich ein wenig von diesem Optimismus glauben.
12:22
komisch; letze Woche hiess es noch, die Konsumasugaben würden aktuell steigen, weil viele Konsumenten davon ausgingen, im nächsten Jahr keine Mittel für Anschaffungen mehr zu haben. Wat denn nu?
12:20
Das alles ist eine Vorwahllüge! Im kleinen Kreis Olpe haben heute 3 mittlere Unternehmen die Insolvenz angemeldet. Ab Montag kommt das große Erwachen. Kein Bürger dürfte mehr die großen Verursacherparteien SPD, FDP, CDU/CSU und Grüne wählen. Noch ist Zeit!!!