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Wirtschaftskrise

Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart

22.07.2009 | 11:59 Uhr
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart

Frankfurt/Main. Junge Menschen sind offenbar besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen: Die Arbeitslosigkeit unter Jüngeren ist dreimal so stark gestiegen wie in anderen Altersklassen. Das belegt eine aktuelle Studie des DGB.

Die Arbeitslosigkeit ist einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» zufolge unter Jüngeren rund dreimal so stark gestiegen wie im Durchschnitt aller Altersklassen. Darauf weise der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Studie hin. Demnach waren im Mai 16 Prozent mehr Menschen bis 24 Jahre arbeitslos als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit sei mit 5,3 Prozent deutlich geringer gestiegen. Die Zuwächse konzentrierten sich auf junge Leute im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, heißt es in der Studie, für die unter anderem Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet wurden.

«Die hohe Arbeitslosigkeit der Jugendlichen beruht überwiegend auf Übergangsproblemen nach der Ausbildung», folgert der DGB. Junge Beschäftigte würden entweder nicht übernommen oder nur kurzfristig beschäftigt. Viele junge Menschen hätten ihren Job verloren, weil sie nur befristet oder in Leiharbeit beschäftigt waren. Denn Unternehmen trennten sich zuerst von Arbeitnehmern, deren Schutz relativ gering sei. (ddp)

DerWesten

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Kommentare
28.10.2009
21:00
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Al | #11

Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart

Ja nee, schon klar. Den getunten Golf V mit Bass-Reflex-Röhren-Antrieb gegen Mutters Ford Fiasko austauschen, aus der 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon und Meerblick ausziehen, weil sich wg. Arbeitslosigkeit die das finanzierende Freundin (die was ANSTÄNDIGES {Bankkauffrau} gelernt hat,)getrennt hat, zurück zu Mutti und Vati an den Küchentisch, wo die Füße unter selbigen bleiben...

Die Jugend hat es schon schwer...

22.07.2009
13:42
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von mine1975 | #10

aufs Arbeitsamt habe ich mich nie verlassen, kam auch nie wirklich was bei rum. Einschlägige Zeitungen (Samstags- und Mittwochsausgaben), sowie Jobbörsen im Internet als auch Vitamin-B sind die besten Voraussetzungen um sicher unterzukommen. Auch ein aussagekräftiges Xing-Profil wirkt manchmal wahre Wunder !

22.07.2009
12:44
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von immergelesen | #9

Arbeit ist zu wenig da, aber demnächst sollen die Menschen bis 69 arbeiten. Solche dummen Sprüche kommen von den höchsten Bankenverbrechern und Abzockern. Nichts kann man mehr glauben. Schon gar nicht mehr an eine zuverlässige, langfristige Politik. Deutschland ist total herunter gekommen. Leider.

22.07.2009
12:40
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von immergelesen | #8

Eigentlich heißt es doch: Die Jugend ist unsere Zukunft. Was wird dafür getan? Bitter wenig. Es wird nur gelabert zum Nachteil der jungen Menschen. Vor allem durch die Politik.

22.07.2009
11:35
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Banjoboy10 | #7

Und die alten machen erst mit 67 Platz.

22.07.2009
11:16
Blockierter Kommentar.
von r.kant. | #6

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.07.2009
10:46
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Antifa | #5

Ja, wer will den all die Piercing-Tatoo-und Schmuddelhosen-Träger einstellen. Dies ist doch keinem Arbeitgeber zu verdenken, dass er es dann lieber sein lässt.

22.07.2009
10:40
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Bob | #4

@ Missy #2

Was die Qualität der Berusberatung angeht, hast du auf der einen Seite sicherlich recht, aber muss einem ( Jugendlichen ) wirklich immer alles bis zum Exzess vorgekaut werden ?

Ich weiß doch selber am Besten, wo meine Interessen liegen, ich weiß auch wann ich mit der Schule fertig bin, also kann ich doch auch selbstständig hingehen ( wobei gehen in der Zeit des I-Net auch kaum noch notwendig ist ) und mir mal überlegen, in welche Richtung ich nach der Schule gehen will, mir entsprechende Infos besorgen und mich mal schlau machen. Dazu brauche ich weder einen speziellen Unterricht in der Schule, noch ein BIZ, noch einen Berufsberater oder sonst etwas - ich brauche nur etwas Eigeninitiative. Im Prinzip brauche ich nur ne kurze Liste : Meine Hobbies, Interessen - welche Berufe gibt es, die da rein fallen, wie sind die Jobaussichten bei den Berufen z. Zt. und dann marschier ich los, sammel Infos über die Jobs und schaue wo Firmen sind, die diese Jobs anbieten. Das kann ich alles alleine machen und auch schaffen - ich muss nur wollen, mein Gehirn einschalten und meinen Hintern in Bewegung setzen und das läuft nicht nur nach der Schule so, das läuft ein Leben lang so. Vielleicht sollte bei den Jugendlichen einfach mal wieder etwas mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung gefördert und gefiordert werden und nicht immer alles auf dem silbernen Tablett serviert werden. Ob man in einem Job auf Dauer glücklich ist oder doch irgendwann mal auf was anderes umschwenkt, merkt man wieso erst im Laufe der Zeit, das man ein Leben lang ein und denselben Job in ein und derselben Firma macht ist ja wohl eher ungewöhnlich ( vor allen Dingen in der heutigen Zeit ).

22.07.2009
10:28
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Schlaumeier | #3

Na, da verstehe wieder mal einer diese neuerliche Meldung über von Arbeitslosigkeit besonders schwer betroffene Bevölkerungsschichten !
Vor Kurzem hieß es doch noch, Hartz-IV sei ein voller Erfolg , obwohl Millionen von Betroffenen da ganz andere Erfahrungen machen mussten und müssen und berichten, dass mit dem vielgepriesenen Fördern überhaupt nicht weit her ist. Befördert werden die Arbeitslosen in sinnlose Scheinmaßnahmen wie 1-Euro-Jobs und, wie in meinem Fall, in zwangsweise Frühverrentung mit 60. Natürlich mit jeder Menge Abschläge.
Zum Teufel mit dem ganzen verlogenen Politikervolk, die in ihrer Unfähigkeit unseren Staat mit allem noch zugrunde richten werden.

22.07.2009
10:16
Jüngere trifft Arbeitslosigkeit besonders hart
von Missy | #2

Och, wieso, Leiharbeit gilt doch als ein wunderbarer Schritt in den ersten Arbeitsmarkt. Da müssendie Kids was falsch gemacht haben...

Aber mal ernsthaft, früher kam man aus der Schule und machte eine Ausbildung. Du hattest einen Gesellen an der Seite, der dir auch mal in den Hintern getreten hat, wenn du nicht auf Spur warst. Da wurde nicht lange pädagogisch gefaselt, sondern gearbeitet. Es war völlig normal für Betriebe auszubilden. Heute ist das schon fast eine Perle in einer Auster, wenn man eine Lehrstelle findet. Und dann muss der Azubi auch noch Abi haben, um Wände zu streichen, Mauern zu bauen oder Dächer zu decken.

Heute drückt man die Kids gleich nach der Schule schon in Maßnahmen. Sie sind noch nicht mal wirklich dabei gewesen, Bewerbungen zu schreiben, Beratungsterme fallen aus oder sind nur voller oberflächlichem Gefasel und den Kids werden zwar von der Schule Praktika vermittelt, die aber sinnlos sind, weil sie andere Voraussetzungen für so tolle Jobs mitbringen müssten, die meist mit ihrem Abschluss nichts zu tun haben.

Beispiel BIZ (Berusinformationszentrum des Arbeitsamtes):
Dort stehen beeindruckende Regale voller Mappen mit Berufen. Natürlich kann man sich da jetzt spontan einmal alles ansehen, aber die Liste der Ausbildungsberufe ist so dick wie die Bibel. Würde man nun einfach nur mal diese Vorabinfo ein wenig vereinfachen und Schülern schon Berufe zeigen, an die sie vorher nie gedacht haben, wäre man schon 100 Schritte weiter. Dies könnte man auch als Fach in der Schule, mit Bewerbungstraining, Vorstellungsgesprächen und vielen anderen Aspekten anfassen. Die Realität sieht anders aus. Das Arbeitsamt kommt in seinen Beratungen immer wieder auf eine kleine Auswahl immer gleicher Berufe, ohne Fähigkeiten, Kenntnisse, Vorlieben oder Hobbies im Einzelnen zu betrachten. Die Frageschemen sind seit 30 Jahren nicht verändert. Die Klischees sind immer noch die Gleichen. Die neuen Technologien und modernen Bedürfnisse der Wirtschaft werden genauso ignoriert, wie der dringende Bedarf an Fachkräften von morgen. Wer hier als Jugendlicher nicht rein zufällig Eltern hat, die ein wenig weiter über den Tellerrand hinaus schauen, gehört, herzlichen Glückwunsch, schon in wenigen Monaten in die Schlange der ALG II Empfänger von morgen.

Es ist eine Reform der Berufsberatung, der schulischen Inhalte, der betrieblichen Vorgehensweise so was von dringend nötig, damit unser aller Kinder eine Chance haben auf ein Leben.

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