Jüngere Arbeitnehmer sind häufiger krank
12.09.2009 | 16:13 Uhr 2009-09-12T16:13:00+0200
Hamburg. Junge Arbeitnehmer zwischen 15 und 20 Jahren sind fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie ihre Kollegen zwischen 45 und 55. Dies ergab der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse, der jedes Jahr die Krankenstandsdaten der 2,8 Millionen Mitglieder analysiert.
Junge Arbeitnehmer zwischen 15 und 20 Jahren sind fast doppelt so häufig krankgeschrieben wie ihre Kollegen zwischen 45 und 55. Dies ergab der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK), den die Versicherung am Freitag in Hamburg vorlegte. Allerdings sind die älteren Arbeitnehmer im Krankheitsfall durchschnittlich mit fast 14 Tagen etwa acht Tage länger krank als die Berufsanfänger mit unter sechs Tagen.
„Ältere behalten eher den Überblick“
«Das Durchschnittsalter der Arbeitnehmer in deutschen Unternehmen steigt seit einigen Jahren kontinuierlich. Dieser Situation sollten sich Unternehmen und Krankenkassen stellen und entsprechende Programme anbieten, um die Gesundheit der zukünftig älteren Beschäftigten zu fördern», sagte die Leiterin der Prävention bei der TK, Sabine Voermans.
Personalverantwortliche in Unternehmen sollten die individuellen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter stärker berücksichtigen. «Jüngere Beschäftigte haben oft niedrigere Hemmschwellen, wenn es darum geht, neue Techniken anzuwenden, ältere Kollegen behalten dafür in komplexen Situationen eher den Überblick, weil sie erfahrener sind», sagte Voermans.
Krankenstand bei drei Prozent
Laut Studie lag bei allen Altersgruppen der Krankenstand der TK-Versicherten im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 3,08 Prozent. Jeder Versicherte war statistisch gesehen 0,97-mal krankgeschrieben und im Krankheitsfall 11,6 Tage arbeitsunfähig. Der Gesundheitsreport analysiert jedes Jahr die Krankenstandsdaten der 2,8 Millionen Versicherten der TK. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sowie Arbeitslosengeld-Empfänger. (ap)

23:40
Bei den Bedingungen,mit denen die jungen AN heute am Arbeitsmarkt zurechtkommen müßen,kann man nur Krank werden.
Man sollte froh sein,das sich überhaupt noch welche finden,die bereit sind,für die paar € s und den Arbeiterfeindlichen Staat D.sich aufzuopfern!!
19:53
#20
das ändert nichts an der Erfahrung, dass ältere Leute häufiger krank sind als junge.
Wenn jüngere Mitarbeiter trotzdem häufiger krank feiern, obwohl sie aufgrund biologischer Grundtatsachen seltener krank sind, dann muss an der Weichei- oder Warmduschertheorie schon etwas dran sein.
10:29
In der Printausgabe ist denn ja auch zu lesen: Ältere Arbeitnehmer länger krank.
Krank is krank, da helfen auch keine Pillen ;)
12:36
Ich kann dazu nur sagen: Wenn ich wirklich krank bin,
dann bleibe ich zu Hause.
Ich bin davon überzeugt, daß ältere Arbeitnehmer nicht weniger krank sind, sondern eher aus Angst den Arbeitsplatz zu verlieren auch dann arbeiten gehen auch wenn sie krank sind. Dies kann nämlich schwerwiegende gesundheitliche Folgen
haben. Und das hat mit Weichei wie bei Kommentar Nr.1 gar nichts zu tun. Dafür bekommt man nicht den Held der Arbeit verliehen.
11:20
Dieser Artikel entzieht sich jeder Dikussion....
Arbeitnehmer zwischen 15 und 20 Jahren ??
Da machen die meisten Ihre Ausbildung.
Und die Herrschaften die auf die Jugend schimpfen, beweisen mir mal wieder eins umso älter manche Menschen werden, desto bekloppter sind die Ansichten.
Ach so ich bin erst 30......und ich habe mich und bilde mich privat für meinen Beruf weiter.
Und die Schlaumeier mit den Sprüchen keine Leistung kein Geld.
In meiner Firma wird die Mitarbeitergratifikation (jaaa sowas gibts noch) gekürzt, wenn man mehr als 6 Wochen im Jahr krank war.
Das ist OK aber, nicht jeder Kranker ist ein Simulant.
08:03
Hallo
Also ich kann diese Diskussion nicht verstehen!
Ich Arbeite in der Schweiz bei einer Firma da bekommt jeder dasselbe Gehalt von 3600 Schweizer Franken egal wie lange er dabei ist.
So und wenn du dann in dem Monat den du Gearbeitet hast nicht Krank warst und auch nicht zu Spät gekommen bist bekommst du noch mal einen Bonus von 400 Franken.
Dann kann man sich noch Qualifizieren und gewisse Projekte machen! Dieses bedeutet dass man in seiner Freizeit lernen muss dafür bekommt man dann auch noch mal ein extra Bonus! Da kann wenn man sich bemüht es schon sein das der ein oder andere mit gut 7000 Franken nach Hause geht.
Keine Leistung kein Geld!
Ich finde die Lösung gut da ist es egal was und wie man macht man kann selber entscheiden was man bekommt!
Ja ich höre jetzt schon den ein oder anderen schreien man kann doch nichts dafür wenn man Krank wird! Ne konnte ich auch nicht aber es ist eben so geregelt und man weiß es ja wenn man eingestellt wird wie es ist.
Also biste Krank bekommst du kein Geld egal ob 20 oder 50 so soll es überall sein ist meine Meinung.
17:26
@ Stauner
Wie es während des Krieges war, kann ich nicht beurteilen. Ich bin noch nicht in Ihrem Alter.
16:32
#10
Mit Ihrer Rechtschreibung bekämen Sie bei uns keinen Arbeitsplatz .
Sorgfältige und korrekte Arbeitsleistung zählt bei uns genauso wie Anwesenheit.
Das Saufen und Feiern lernen die Jungen von den Alten......
15:25
@#5 Wie wärs einfach nach Leistung zu zahlen? Aber es steht jedem Jüngeren frei nach mehr Gehalt zu pochen, gegebefalls woanders hinzugehen.
14:41
Und früher, während des Krieges, war alles noch anders.