Jeder dritte Zug fährt! Trotzdem droht am Freitag der große Pfingst-Stau auf den Straßen

An Rhein und Ruhr..  Der Streik der Lokführer trifft von heute an auch den Personenverkehr. Welches Angebot steht zur Verfügung, welche Informationsmöglichkeiten gibt es, welche Auswirkungen hat es auf die Staus an Rhein und Ruhr? Antworten auf zentrale Fragen.

Wie viele Züge werden fahren?

Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg hat bereits Erfahrungen gesammelt: Wieder einmal wird – zumindest in der Region NRW – sowohl im Fern- wie im Regionalverkehr jeder dritte Zug fahren. Ein relativ stabiles Angebot. Über die Pfingstfeiertage sollen zusätzliche Züge auf den wichtigen Achsen eingesetzt werden.

Wo kann man sich informieren, welche Alternativen gibt es?

Die Notfahrpläne zumindest für Mittwoch und Donnerstag sind unter www.bahn.de /aktuell zu finden. Dort gibt es Meldungen nach Bundesländern sortiert. Auch die kostenlose Servicenummer 08000 996 633 ist nach Bahnangaben wieder freigeschaltet. Die Notfahrpläne werden von Tag zu Tag aktualisiert. Bei Ausfall können Bahnkunden alternative – auch höherwertige – Züge nutzen.

Wie sieht’s an Rhein und Ruhr aus?

Ähnlich wie bei vorangegangenen Sreiks sollen die wichtigen Regionalexpress- und S-Bahn-Verbindungen im Stundentakt bedient werden.

Wird es auf den Straßen voll?

Davon ist auszugehen, besonders am Freitagnachmittag, wenn die Pfingstreisewelle ins Rollen kommt. Der Landesbetrieb Straßenbau hat in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium beschlossen, vom heutigen Mittwoch an bis Freitagabend die Zahl seiner Tagesbaustellen auf Autobahnen zu reduzieren.

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