Arbeitsmarkt
Institut prognostiziert 4,1 Millionen Arbeitslose
15.09.2009 | 18:08 Uhr 2009-09-15T18:08:00+0200Nürnberg. Die Krise wird den Arbeitsmarkt offenbar weniger hart treffen als bisher erwartet. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat seine Prognosen deutlich gesenkt. Dennoch wird sich die Zahl voraussichtlich auf 4,1 Millionen Jobsuchende erhöhen.
Die Krise wird den Arbeitsmarkt Experten zufolge weniger hart treffen als bisher erwartet. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat seine Prognosen zur Arbeitslosigkeit deutlich gesenkt. Für 2009 rechnen die Forscher jetzt mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von 3,5 Millionen Menschen: 200.000 weniger als bisher vorausgesagt. Für 2010 erwarten sie im Schnitt 4,1 Millionen Jobsuchende: 400.000 weniger als in ihrer Prognose aus dem Juni.
Die Grenze von 5 Millionen Arbeitslosen werde 2010 selbst in den ungünstigen Wintermonaten voraussichtlich nicht erreicht werden, erklären die IAB-Autoren am Dienstag. Die Talfahrt der Wirtschaft scheine im zweiten Quartal 2009 ein Ende gefunden zu haben. Die Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 5,5 Prozent schrumpft, 2010 aber wieder um 0,5 Prozent steigt.
Zu wenig Wachstum für Erhalt der Arbeitsplätze
Dennoch gehen die Arbeitsmarktforscher von steigender Arbeitslosigkeit aus. Bisher hätten flexible Arbeitszeitregelungen und die Kurzarbeit den Arbeitsmarkt entlastet, heißt es in dem IAB-Bericht. Der für 2010 erwartete Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent reiche nicht aus, um alle derzeit erhaltenen Arbeitsplätze auch mittelfristig zu sichern. Es sei daher davon auszugehen, dass es schon in diesem Winter verstärkt Entlassungen geben werde. Bei anziehender Konjunktur würden die Unternehmen dann zunächst ihre Kurzarbeit zurückfahren und Arbeitszeitkonten auffüllen, bevor sie neues Personal einstellten.
Positiv wirkt sich dagegen die demografische Entwicklung auf den Arbeitsmarkt aus: Laut IAB-Prognose sinkt die Zahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Menschen im laufenden und im nächsten Jahr um insgesamt knapp 300.000 Menschen, davon mehr als zwei Drittel in Ostdeutschland. Zudem habe der Osten der Bundesrepublik einen anderen, weniger stark von der Krise betroffenen Branchenmix. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit werde deswegen in diesem Jahr ausschließlich auf Westdeutschland begrenzt bleiben. (ap)

07:50
Die Parteien werden diese Zahlen schon noch schön rechnen! Wetten!!
22:25
ja richtig, wenn man bedenkt wieviel armut hier herscht.
den da oben könnte es am kragen gehen.
es gab mal einen römischen kaiser der sagte, gibt den sklaven armbänder zum erkennen.
der berater sagte, lieber nciht dann sehen sie wieviele sie sind!!!!!!!!!!!
20:24
Institut prognostiziert 4,1 Millionen Arbeitslose
Warum werden nicht endlich mal die waren Arbeitslosen bekantngegeben???
Ich glaube, die Schwarzen und die Roten haben Angst davor...
17:17
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
17:08
@14
Wieder einer der nicht rechnen kann
Hinter Schloß und Riegel ist noch teurer
17:06
Die sollen nicht nur beobachten, die sollen dieses Pack endlich hinter Schloß und Riegel bringen, da wo es hingehört!
Gruß
17:05
@W.P.
3 Millionen Arbeitslose als faul und arbeitsunwillig zu bezeichnen, ist mehr als nur eine Frechheit!
Ihnen persönlich wünsche ich einen raschen Arbeitsplatzverlust - und in einem Jahr den Genuss von Hartz IV!
17:03
@ 9
genau ich finanziere die schmarotzer mit.
die sollen meinen rasen mähen und die hecke schneiden, das haus putzen usw.
sein quatsch hab ich selten gelesen.
ich würde mit den almosen der staatshängematte selbst bei einschränkung nicht eine woche auskommen.
17:02
@9
Drei Millionen Menschen zu unterstellen, sie wollen nicht arbeiten, halte ich für eine absolute Frechheit.
Sowas kann nur ein B..D-Leser von sich geben
17:00
Ich finde es immer wieder verblüffend, wie die Zahlen gefälscht werden. Es müssen mal alle mitgezählt werden, auch die, die in Hartz IV, Weiterbildung, Umschulung, 1 Euro-Jobber, die die kein Geld mehr vom Arbeitsamt bekommen, weil der Ehepartner zu viel Geld verdient, die die sich selbständig machen. Dann kommen wir hier in Deutschland locker auf 7 - 8 Mio. Menschen ohne Arbeit.
Es ist aber typisch, dass die Statistiken so gedreht werden, wie es gerade passt.