Innovation für Essens Eltingviertel

Essen..  Fünf Jahre arbeiten sie in Bottrop schon am Ziel, weniger Energie zu verbrauchen und den CO2-Ausstoß bis 2020 um die Hälfte zu verringern. Die Erkenntnisse aus der „Innovation City“ seien jetzt soweit, dass „man sie in anderen Städten ausrollen kann“, so Geschäftsführer Burkhard Drescher. Neben Essen sind Dinslaken, Gladbeck, Gelsenkirchen, Herne und mehrere Städte im Kreis Recklinghausen sehr interessiert, eigene Viertel aufzuwerten nach der Blaupause Bottrop. Ziel ist eine „Innovation City Ruhr“.

Zunächst aber beginnt ab sofort das Eltingviertel in Essen. Von 3500 Wohnungen gehören 1400 der „Deutschen Annington“, die auch als Auftraggeber auftritt. 550 bis 600 Wohnungen sollen in den nächsten Jahren saniert werden. An der Sanierung beteiligen sich auch andere Innovation-City-Bottrop-Partner wie RWE, Steag und die Emschergenossenschaft.

Bauminister Michael Groschek (SPD) kündigte gestern an, die Landesregierung wolle in den nächsten Jahren sechs Viertel in Ruhrgebietsstädten „erneuern mit dem Anspruch, klimagerecht zu werden“.