Inflation erstmals seit über 20 Jahren bei Null
10.06.2009 | 10:29 Uhr 2009-06-10T10:29:00+0200
Wiesbaden. Die Inflationsrate hat im Mai den niedrigsten Stand seit 22 Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise veränderten sich auf Jahressicht nicht, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai erstmals seit 22 Jahren im Jahresvergleich nicht gestiegen. Der Verbraucherpreisindex lag auf demselben Niveau wie im Mai 2008, die Inflationsrate lag damit bei null Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Zuletzt hatte die Inflation im Mai 1987 auf diesem Niveau gelegen. Im Vergleich zu April dieses Jahres sanken die Preise im Mai sogar um 0,1 Prozent. Mit diesen Zahlen bestätigten die Wiesbadener Statistiker ihre vorläufige Schätzung von Ende Mai.
Grund für die Nullinflation ist laut Statistikbehörde vor allem das hohe Preisniveau vor einem Jahr. Im Vergleich dazu sind inzwischen insbesondere bei Energieprodukten, aber auch bei vielen Lebensmitteln die Preise wieder gesunken. Diese starken Preisrückgänge prägen demnach derzeit die Entwicklung der Inflationsrate.

18:09
Es ist so viel Spielgeld unterwegs, die Regierungen haben die Völker hoch verschuldet daher ist die Deflation nur vorübergehend die Inflation in nicht gekannter Höhe hilft nicht nur den Staaten Schulden abzubauen. Eine Inflation ist also erwünscht und wird kommen, möglicherweise mit einer Anhebung der MWST auf 25%. Das heißt die Armen sind und bleiben arm die reichen werden weniger haben aber immer noch gut leben können. Die soziale Schere wird sich dadurch weiter öffnen.
17:39
#6 : Nein, zumindest bei vielen Dingen des täglichen Bedarfs stimmen die 100 %, der Schnitt liegt seriös bei 30% ( ausgenommen Unterhaltungselektronik und sog. weisse Ware,Kühlschränke etc ).
16:24
Bin ich hier der einzige, der die Euro-Einführung als 100%-Inflation empfunden hat und noch empfindet?
13:00
Gelingt es nicht- das jetzt gegen real keine Gegenwerte zur Verfügung gestellte Geld - daran zu hindern in den realen Gütermarktu. Dienstleistungsmarkt einzudringen ,dann ist der klassische Fall gegeben ,dass einem begrenzten Realmarkt eine faktisch unbegrenzte Geldmenge gegenüber steht.
Für die Menschen nur mit Arbeitskraft -ökonomisch gesehen der GAU(grösst möglicher Unfall in der Atomindustrie)
12:42
Das di ePreise gesunken sind kann ich nicht bestätigen. Als Beispiel: Die Milka Schokolade (100 g) kostet 0,75 €.
12:39
Unabhängig davon ,dass deflationäre Tendenzen für die Arbeitnehmerschaft auch schädlich sind ,ist die Gefahr einer für die Arbeitnehmer faktisch tödlichen Hyperinflation nicht von der Hand zu weisen.
Derzeit drucken die Zentralbanken- in den USA die FED und bei uns die EZB - ungehemmt Geld und kaufen den privaten Geschäftsbanken u. Landesbanken ihre faulen sog. Wertpapiere ab. Auch stellen die Zentralbanken sehr billig Refinanzierungskredite an die Banken zur Verfügung.
Dies wird aber nicht weiter gegeben an die Kunden.
Im Gegenteil ,die Banken bestehen bei Kreditvergabe an die Firmen auf Massenentlassungen.
Insoweit stehen uns noch stürmische Zeiten bevor.
12:31
Ja so fängt das immer an.......und endet in der Hyperinflation....seit 2001 dem Jahr mit dem Titel 9.11 wurde die Geldmenge in nie gekannter Höhe aufgestockt ohne inflationäre Auswirkung....das wird jetzt in der Krise um so stärker nachgeholt!
UMVERTEILUNG VOM GLÄUBIGER ZUM SCHULDNER......
11:28
Dass die Lebensmittelpreise teilweise sogar gesunken sind, kann ich aus meiner alltäglichen Praxiserfahrung nicht bestätigen.
Vielmehr fällt mir auf, dass sich mittlerweilen einige Hersteller die Änderung der Verpackungsgrößenverordnung zu Nutze machen und, wie sollte es auch anders sein, weniger Inhalt zum gleichen Preis anbieten.
Aktuell gestern noch gesehen: Philadelphia-Streichkäse, vorher 200 g Inhalt, jetzt 175 g.
Bei selbstverständlich gleichem Preis eine versteckte Preiserhöhung von 12,5%.
Gehts noch?