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IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter

19.02.2013 | 14:04 Uhr
IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter
Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn für die 75.000 Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie.Foto: dpa

Sprockhövel.  Vor der ersten Verhandlungsrunde in der Eisen- und Stahlindustrie legt die Gewerkschaft IG Metall die Marschroute fest: Sie fordert fünf Prozent mehr Lohn für die 75.000 Beschäftigten. Für die Auszubildenden will die Gewerkschaft vermögenswirksame Leistungen zur Absicherung im Alter durchsetzen.

Mit der Forderung von fünf Prozent mehr Lohn geht die IG Metall in die Tarifverhandlungen für die nordwestdeutsche Stahlindustrie. Der Tarifvertrag für die 75. 000 Beschäftigten soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben, wie die Tarifkommission der Gewerkschaft am Dienstag in Sprockhövel beschloss. Außerdem sollen die auslaufenden Tarifverträge zu Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung erneuert und der Übergang in Altersteilzeit erleichtert werden. Für die Auszubildenden will die Gewerkschaft vermögenswirksame Leistungen zur Absicherung im Alter durchsetzen.

Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen findet am Freitag in Düsseldorf statt. Die Laufzeit der bisher geltenden Tarifverträge endet laut IG Metall am 28. Februar, zeitgleich mit der Friedenspflicht. (afp)

Kommentare
20.02.2013
05:41
IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter
von DerRheinberger | #4

Komisch, dass Tarifverträge immer dann auslaufen, wenn die Grosskonzerne Massenentlassungen ankündigen!

1 Antwort
IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter
von zool | #4-1

Komisch, daß Großkonzerne immer Massenentlassungen ankündigen, kurz bevor neue Tarifverhandlungen stattfinden ;-)

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IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter
IG Metall will fünf Prozent mehr Geld für Stahlarbeiter
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http://www.derwesten.de/wirtschaft/ig-metall-will-fuenf-prozent-mehr-geld-fuer-stahlarbeiter-id7636176.html
2013-02-19 14:04
IG Metall,Stahl,Stahlindustrie,Metall,Eisen
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