IG Metall fordert neue Regeln für Managergehälter
24.03.2012 | 10:14 Uhr 2012-03-24T10:14:05+0100
Berlin. Die Industriegewerkschaft Metall fordert neue Regeln für Managergehälter. Das sagte ihr Vorsitzender Berthold Huber in einem Interview. In der Debatte um das Gehalt von VW-Chef Winterkorn plädierte Huber für eine verbindliche Obergrenze.
In der Debatte um das Gehalt von VW-Chef Martin Winterkorn hat sich der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber für eine generelle Neuregelung von Managergehältern ausgesprochen. "Wir sollten Grenzen für die Vorstandsvergütung setzen", sagte der Gewerkschaftschef der "Berliner Zeitung".
Entweder sollten die Zielvorgaben, die das Management erreichen müsse, erhöht werden, oder die Gehälter sollten begrenzt werden. Der VW-Aufsichtsrat müsse nun entscheiden, für welchen Weg er sich entscheide.
Winterkorns Vergütung von 16,6 Millionen Euro für das vergangene Jahr sei "deswegen so hoch, weil Volkswagen erfolgreicher war als irgend jemand erwartet hat", sagte Huber. So seien die Verkaufszahlen und die Beschäftigung stark gestiegen. Positiv bewertete der IG-Metall-Vorsitzende, dass bei der Berechnung der Vergütung nicht nur der Gewinn, sondern auch die Beschäftigung eine Rolle spiele.
Die Ankündigung des Rekordgehalts für Winterkorn hat in den vergangenen Wochen eine Debatte über eine Begrenzung von Managergehältern ausgelöst. (afp)

09:59
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22:15
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13:15
manager gehälter deckeln bei 50000 im jahr zu normalem steuersatz....
das sind 4166.- pro monat also völlig ausreichend zum leben
alles was darüber hinausgeht wird mit 75% versteuert.....
niemand BRAUCHT 16.6 millionen im jahr....
Besser wäre 125 Prozent.
12:49
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00:55
Finde doch eben folgenden Artikel:
http://www.derwesten.de/auto/experten-2012-wird-das-schlechteste-autojahr-seit-18-jahren-id6488761.html
Hoffentlich liest der Aufsichtsrat von VW den auch - sonst gibts nächstes Jahr schon wieder "Überraschungen"...
(Ich denke doch, dass in so einem schlechten Jahr das "Bekommen" von Herrn Winterkorn sich unter 100.000 Euro bewegen wird?)
00:42
Solche Summen kann niemand "verdienen". Manche "bekommen" sie halt, aufgrund von Zahlenspielereien. Bitteschön: Welche angestellte Einzelperson kann den Gegenwert von 16 Mios im Jahr leisten? Niemand.
Dass niemand (also auch nicht H. Winterkorn) von den Umsätzen des Konzerns geahnt hat, spricht nicht gerade für die Fachkompetenz des satt entlohnten, überraschten Herrn.
12:17
Er will sicher den FDGB, die SED gibt es ja noch. Dann richtet der Staat wieder Alles (zugrunde).
sie haben recht.man bedenke nur wo frau merkel politisch ausgebildet wurde.
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11:31
vermisse die Angaben zum Einkommen des Herrn Huber ( vermutlich höher als der Gewerkschafts-Schnitt bei 80.000 ) sowie Bestellungen in Aufsichtsräte und Verbände nebst Summe der Vergütungen und Sonderleistungen;
dieses Kultur-Programm als Alibi-Veranstaltung ist doch nur peinlich !