Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Bilanz

Henkel-Geschäft boomt dank Klebstoff und Waschmittel

01.08.2012 | 08:41 Uhr
Henkel-Geschäft boomt dank Klebstoff und Waschmittel

Düsseldorf.  Der Düsseldorfer Konzern steigert im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn deutlich. Vorstandschef Rosted schraubt nun auch die Prognosen für das Gesamtergebnis nach oben.

Der Konsumgüterhersteller Henkel hat dank florierender Geschäfte seiner Klebstoff- und Waschmittelsparten im zweiten Quartal deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbucht. Konzernchef Kasper Rorsted sieht sich damit auf Kurs zum Erreichen seines Jahresziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent. Seine Prognose für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie schraubte Rorsted am Mittwoch in die Höhe: Es soll nun 2012 statt um mindestens zehn Prozent um rund 15 Prozent zulegen. Die Erwartungen des Marktes konnte der Hersteller von Pritt und Persil mit seinen Quartalszahlen übertreffen.

Beim Gewinn ein Plus von 18,6 Prozent

Henkel habe bei einem um 6,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz im zweiten Quartal einen um einmalige Erträge und Restrukturierungsaufwendungen bereinigten operativen Gewinn von 609 Millionen Euro erzielt - ein Plus von 18,6 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Anteilen Dritter von 420 Millionen Euro - deutlich mehr als die 343 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Analysten hatten einen Umsatz von 4,196 Milliarden Euro, ein bereinigtes Ebit von 590 Millionen Euro und den Überschuss mit 393 Millionen Euro prognostiziert.

Die übrigen Jahresziele bekräftigte der Konzern: Henkel-Chef Rorsted erwartet weiter ein organisches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent, die bereinigte Umsatzrendite will er auf 14 Prozent steigern. (rtr)



Kommentare
Aus dem Ressort
Praktikum kostet junge Oberhausenerin das Arbeitslosengeld
Soziales
Die Oberhausenerin Sabine M. ist auf Jobsuche. Die Zeit bis zur Einstellung nutzt sie und macht ein Praktikum. Obwohl es unbezahlt ist, wird ihr das Arbeitslosengeld gestrichen - zu Recht, sagt die Agentur für Arbeit. "Eigeninitiative ist wohl nicht erwünscht", bilanziert die junge Frau bitter.
Patrick Pouyanné wird neuer Konzernchef des Öl-Riesen Total
Nachfolger
Nach dem Unfalltod des Total-Direktors Christophe de Margerie setzt der französische Ölkonzern erst einmal auf ein Führungstandem. An die Spitze rückt Raffinerie-Direktor Patrick Pouyanné. Bis Ende 2015 steht ihm Ex-Chef Thierry Desmarest als Vorsitzender des Verwaltungsrats zur Seite.
Google kauft für 542 Millionen ein Startup - und eine Vision
Investitionen
Der Internet-Riese investiert eine Rekordsumme für ein Unternehmen, das bisher im wesentlichen eine Vision zu bieten hat. Magic Leap arbeitet an einer Brille, die dem Betrachter den Eindruck vermittelt, mitten drin im Gesehenen zu sein.
Bilanz zum Gelsenkirchener Qualifizierungsprojekt „Emila“
Arbeitsmarkt
Über 600 Migrantinnen nahmen zwischen 2012 und 2014 am beruflichen Qualifizierungsprojekt „Emilia“ teil. Die europäischen Fördermittel für das Projekt des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid laufen aus. Verantwortliche und Teilnehmer zogen nun Bilanz.
Bayer Leverkusen muss 16 Millionen Euro zurückzahlen
Teldafax
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen steht eine mächtige Rechnung ins Haus: Der Verein muss 16 Millionen Euro an Sponsorengeldern zurückzahlen. Das Geld stammt von Teldafax und fließt jetzt, nach der Pleite des Billigstromanbieters, an die Gläubiger zurück.
Umfrage
Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?

Die Stadt Duisburg will Schul-Parkplätze an Lehrer vermieten – aber auch an Anwohner. Eine gute Idee?