Henderson bedauert Rolle von GM bei Opel
11.11.2009 | 12:43 Uhr 2009-11-11T12:43:00+0100
Berlin. Fritz Henderson, der Chef von General Motors, hat sich für die Rolle seines Konzern beim gescheiterten Verkauf von Opel entschuldigt. Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemanden zu überraschen, sagte er in den ARD-Tagesthemen. Unterdessen will Magna weiter mit Opel kooperieren.
Der Chef von General Motors (GM), Fritz Henderson, hat sein Bedauern über die Rolle seines Konzerns beim geplanten Verkauf des angeschlagenen Autobauers Opel ausgedrückt. «Das bedauern wir sehr, wenn wir daran denken, wie der Prozess in den letzten paar Wochen abgelaufen ist», sagte Henderson in den ARD-«Tagesthemen». Es sei nicht die Absicht gewesen, jemanden zu überraschen. GM hatte sich vergangene Woche entschieden, seine Tochter Opel doch zu behalten anstatt sie an den Zulieferer Magna und die russische Sberbank zu verkaufen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den US-Konzern am Dienstagmorgen scharf angegriffen. General Motors sei über Monate hinweg nicht in der Lage gewesen, seiner Verantwortung für Opel «auch nur annähernd gerecht zu werden», sagte Merkel in ihrer Regierungserklärung in Berlin.
"Opel hat eine fantastische Belegschaft"
Henderson kündigte an, sich «sehr rasch» mit dem Opel-Betriebsrat in Verbindung zu setzen, «wegen der Auswirkungen auf die einzelnen Standorte, die wir hier haben». Er unterstrich, Opel habe eine «fantastische Belegschaft».
Der GM-Chef zeigte sich «ungeheuer dankbar für die Unterstützung, die vom deutschen Staat Ende Mai gekommen ist». Er kündigte an, den Brückenkredit bis spätestens Ende November zurückzuzahlen. Außerdem wolle er auch andere Regierungen um Unterstützung ersuchen.
Das Ziel sei nicht, Regierungen gegeneinander auszuspielen, sondern «die Art und Weise, wie man das Unternehmen am wirkungsvollsten umstrukturiert, um Erfolg zu haben und ein erfolgreiches Opel-Geschäft in ganz Europa aufzubauen, Opel und Vauxhall, in Großbritannien». Als erstes werde ein gutes Konzept zur Unternehmenssanierung gebraucht, sagte Henderson.
Magna will weiter kooperieren
Ungeachtet des gescheiterten Opel-Kaufs steht der österreichisch-kanadische Zulieferer Magna einem Zeitungsbericht zufolge weiter als industrieller Partner für den Rüsselsheimer Autobauer zur Verfügung. «Wir ziehen uns jetzt nicht in die Schmollecke zurück», zitierte die in Berlin erscheinende Tageszeitung «Die Welt» Unternehmenskreise. Auch wenn Opel Teil von GM bleibe, seien «verschiedene Ebenen der Partnerschaft denkbar». Unter anderem sei es möglich, bei der Entwicklung neuer Modelle zusammenzuarbeiten.
"Noch ist nichts beschlossen, aber es gibt entsprechende Signale von GM, dass man dafür aufgeschlossen ist», zitierte die «Welt» eine Person aus dem Umfeld von Magna. Ein Magna-Manager habe allerdings klargestellt, dass sich das Unternehmen als Zulieferer nicht am Autobauer Opel beteiligen werde: «Das wird es nicht geben, wir müssen unser Zuliefer-Geschäft und den Automobilbau strikt trennen, sondern verlieren wir wichtige Kunden.»
Die «Welt» berichtete weiter, dass Magna und die russische Sberbank einen Teil der Kosten für den Bieterprozess um Opel von GM zurückfordern. «Im Verlauf der Verhandlungen entstanden Kosten, und es wurden Konzepte erarbeitet, die GM vielleicht nutzen will. Wir wollen über einen Beitrag dafür mit Detroit reden», hieß es demnach im Umfeld von Magna. Der Zulieferer gibt seine Kosten für den Bieterprozess mit einer Summe «unterhalb der Grenze von 50 Millionen Euro» an. (ddp/AFP)

15:08
Lippenbekenntnis, mehr nicht.
20:31
sorry, muss heißen: Henderson
20:28
Handerson:
Liebe Opelaner,
tut mir leid aber ich habe Euch leider nur verarscht.
21:35
Es geht um viel Geld, so eine Summe zwischen 3,2 uns 4,5 Milliarden Euro. Ich wäre schon für eine kleinere Summe ganz zerknirscht.
Wo waren denn die GM-Manager vorher? Unsere Angie haben sie auflaufen lassen. Die EU bestimmt, wer das Geld bekommt, und schwupps sind die GM-Heinis alle da. Wieso Opel retten? Die Analyse von Herrn Pfeif (FDP-Vertreter und Mitglied im Opel-Treuhandbeirat) wird zu 100% eintreffen. GM wird ohne Opel in naher Zukunft pleitegehen, mit Opel und der bisherigen Arbeitsweise seiner Manager wohl in naher Zukunft plus 2 Monaten. Deadline, wie die Amis so treffend sagen, wird der 27.Oktober 2011 sein, wenn ich sehr optimistisch bin, kann es auch der 29. sein, dann aber vormittags. ;-))
18:44
War schon immer so OPEL= Popel.
11:50
Übrigens Opel gehört schon seit 1928 zu GM den die Gründerfamliele hat die Marke dorthin verkauft und das zu damaligen Verhältnissen sogar nicht schlecht. GM hat sogar während des 2.WK an Ople festgehalten damit sie die zerbommbten Werke steuerlich abschreiben konnten. Vieleicht sind die abschreibungs Möglichkeiten für GM lukrativer als der Kaufpreis von Magnar. Darum liebe Opleinaer ihr seit nicht wegen Merkle oder Schröder Bei GM sondern wegen dem guten Verkaufstpreis von GM an die Familie Opel.
08:59
Pharisäer und Heuchler !
http://www.youtube.com/watch?v=q8d0Gow1fhw
08:05
.
Es gehört zum Repertoire eines gewieften Verbrechers, dass er sich auf Kommando einsichtig und zerknirscht zeigen kann, wenn ihm etwas vorgeworfen wird.
Richter kennen so was zur Genüge, Politiker könnten von ihnen lernen....
DonFernando
07:39
Henderson bedauert Rolle von GM bei Opel.
Dass passt zum Tage: 11.11. Die Session hat begonnen....
07:36
Die Opelener sollen froh sein,das die Heuschrecke Magna sie nicht gekauft hat.
So manches Zulieferunternehmen was von Magna
gekauft wurde ist nach 2 Jahren wieder abgestoßen worden .Erst wurden vom Land 2 Mill. zur Arbeitsplatzerhaltung abgegriffen ! Danach? Belegschaften wurden bis auf 1/3 entlassen und die verbleibenden mussten mit finanziellen Einbußen den verbleib am Arbeitsplatz teuer erkaufen.
So passiert im Saarland,wo ein Zulieferer für BMW trotz voller Auftragsbücher ,Grundsaniert wurde !
Nokia lässt Grüssen.